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Im Rahmen der Corona-Pandemie wurden Förderungen und Wirtschaftshilfen beschlossen. Alle Infos dazu aktualisieren wir hier für dich: >> klick hier <<

1 – Corona Aktuelles & Allgemeine Infos

!!! Die sog. Bundesnotbremse ist entfallen. Somit gibt es für Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 keine bundesweiten Regelungen mehr. Es gelten die Regelungen des jeweiligen Bundeslandes. In Aller Regel die 3G (Geimpft, Genese, Getestet)!!! 

Vorwort und Aktuelles zum Lockdown

Durch das Corona Virus ist eine außergewöhnliche Lage entstanden, die uns nun schon lange begleitet und trotzdem viele Fragen unbeantwortet lässt. Aus diesem Grund möchten wir, das Team von Natürlich Rückgrad e.V., gerne versuchen ein wenig Ordnung in das Chaos an gegensätzlichen und sich ständig ändernden Informationen zu bringen. Wir werden alle Informationen auf dieser Seite zusammentragen und möglichst aktuell halten. Diese Seite wird also in den nächsten Tagen laufend erweitert. Sofern das aktuell möglich ist, informieren wir hier gut recherchiert und mit dem notwendigen Hintergrundwissen, gleichzeitig weisen wir aber darauf hin, dass wir in der aktuellen dynamischen Lage und aufgrund unterschiedlicher Bestimmungen der einzelnen Bundesländer, Kreise und Städte, keine Gewähr dafür übernehmen können, dass alle Informationen auch bei euch genau so zutreffen. Wir weisen auch darauf hin, dass wir Informationen in der Regel erst dann veröffentlichen, wenn die entsprechenden Verordnungen rechtsgültig erlassen wurden. 

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Infos zum aktuellen Lockdown

Genauere Infos Allgemein und zu deinem Bundesland findest du weiter unten auf dieser Seite.

 Zu den Wirtschaftsförderungen tragen wir die Infos  hier zusammen. >> klick hier <<

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir alle Informationen sorgfältig prüfen, aber aufgrund der undurchsichtigen und sich ständig ändernden Situation und weil jedes Land und jede Region einen eigenen Interpretationsspielraum bei der Umsetzung hat, keine Gewähr dafür übernehmen können, dass unsere Einschätzungen überall zutreffend sind und dass wir immer alle aktuellen Informationen haben. Bitte gebt uns Bescheid, wenn ihr etwas Aktuelleres seht und informiert euch im Zweifel auch immer beim örtlichen Gesundheitsamt.

Die Regelungen im Einzelnen

Ministerpräsidentenkonferenz

Auf der Ministerpräsidentenkonferenz vom 10. August 2021 die sog. 3G-Regel beschlossen. Diese sieht vor, dass in bestimmten Bereichen, der Zutritt nur für

  • Geimpfte
  • Genesene oder
  • Getestete

erlaubt ist.

Bundesnotbremse

Die sog. Bundesnotbremse ist ist zum 1. Juli 2021 entfallen. Somit gibt es für Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 keine bundesweiten Regelungen mehr. Es gelten die Regelungen des jeweiligen Bundeslandes.

Welche Fragen beschäftigen uns?

Die zentralen Fragen umfassen vier Punkte:

  • Test- bzw. Nachweispflicht
  • Maskenpflicht
  • Pflicht zur Dokumentation von Kontaktdaten
  • Hygienekonzept

Auflagen

Bei den Auflagen ist zwischen allgemeinen Auflagen und spezifischen für körpernahe Dienstleistungen zu unterscheiden. Zu den allgemeinen Auflagen gehören beispielsweise:

  • Einhaltung des Sicherheitsabstandes von 1,5 Metern
  • möglichst wenig Kontakt der Beschäftigten untereinander
  • Maskenpflicht (Kunde und Dienstleister)
  • Desinfektionsspender bzw. Waschgelegenheiten am Ein- und Ausgang
  • regelmäßiges Lüften
  • regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Gegenständen (häufige Berührung durch verschiedene Personen)
  • Vorhaltung von Handwaschmitteln und nicht wiederverwendbarer Papierhandtüchern
  • Regelung der Besucherströme (Terminvereinbarung)
  • Begrenzung der Personen nach den räumlichen Kapazitäten

Die spezifischen Auflagen findest Du in der Übersicht.

Übersicht der einzelnen Bundesländer

Baden-Württemberg

Aktuelle Verordnung

Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) vom 14. August 2021 in der ab 16. August 2021 gültigen Fassung

Bewertung des Infektionsgeschehens

In Baden-Württemberg kann die Landesregierung zusätzliche Maßnahmen ergreifen, wenn sich das Ausbruchsgeschehen verstärkt und eine Überlastung des Gesundheitswesens droht. Eine Prüfung der Erforderlichkeit findet regelmäßig statt. In die Bewertung gehen folgende Kriterien ein:

  •  
  • Auslastung der Intensivbetten (Belastung des Gesundheitswesens)
  • 7-Tage-Inzidenz
  • Impfquote
  • Anzahl der schweren Krankheitsverläufe (Hospitalisierungen)

Damit entfallen in Baden-Württemberg die bisherigen vier Inzidenzstufen (Öffnungsschritte bzw. deren Rücknahme), die rein auf der 7-Tage-Inzidenz basierten.

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Test- bzw. Nachweispflicht für Kunden

Bei Geimpften und Genesenen (immunisierte Personen) besteht die Pflicht zur Überprüfung des Impf- bzw. Genesenen-Nachweises.

Für nicht geimpfte (nicht-immunisierte) Personen herrscht in Baden-Württemberg Testpflicht unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Land- oder Stadtkreis. Als Nachweis gelten folgende Tests:

  •  
  • Selbsttest vor Ort unter Aufsicht (Antigen-Schnelltest maximal 24 Stunden alt)
  • Test, der im Rahmen einer betrieblichen Testung (Arbeitsschutz) durch geschultes Personal durchgeführt worden ist (Antigen-Schnelltest maximal 24 Stunden alt)
  • von einem Leistungserbringer vorgenommen oder überwacht worden ist (Antigen-Schnelltest maximal 24 Stunden alt)
  • Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR, maximal 48 Stunden alt)

Maskenpflicht (Kunden und Dienstleister)

Kunden und Dienstleister müssen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske oder FFP2-Maske) tragen. Kann die Maske bei Inanspruchnahme der Dienstleistung vom Kunden nicht dauerhaft getragen werden, darf diese abgenommen werden, da die Test- bzw. Nachweispflicht herrscht.

Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen folgende Daten analog oder digital erfasst werden:

  • Vor- und Nachname
  • Anschrift
  • Telefonnummer (soweit vorhanden)
  • Datum und Zeitraum der Anwesenheit

Wird die Angabe dieser Daten verweigert, darf der Kunde die Dienstleistung nicht in Anspruch nehmen. Die Aufbewahrungsfrist beträgt vier Wochen.

Hygienekonzept

Im Hygienekonzept sind folgende Punkte insbesondere darzustellen:

  • Schutzmaßnahmen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann
  • Regelung von Personenströmen (Terminvereinbarung)
  • regelmäßige und ausreichende Lüftung
  • Informationen über die geltenden Hygienevorgaben (Aushänge)

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  • § 3 Maskenpflicht
  • § 4 Immunisierte Personen
  • § 5 Nicht-immunisierte Personen
  • § 6 Überprüfung von Nachweisen
  • § 7 Hygienekonzept
  • § 8 Datenverarbeitung
  • § 17 Handels- und Dienstleistungsbetriebe

Allgemeine Corona-Informationsseite Baden-Württemberg

Fragen und Antworten zum Coronavirus

Informationen der Kommunen, Stadt- und Landkreise

HWK Stuttgart Stichwort: Hygienekonzept

Bayern

Aktuelle Verordnung

13. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (13. BayIfSMV) vom 05. Juni 2021 gültig ab 16.08.2021

Bewertung des Infektionsgeschehens

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens setzt Bayern weiterhin auf die 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Landkreis bzw. in der jeweiligen kreisfreien Stadt. Die zwei Stufen sind:

  •  
  • Inzidenz unter 50
  • Inzidenz von 50 oder mehr

Die jeweilige Stufe tritt ab dem übernächsten darauf folgenden Tag in Kraft, wenn

  •  
  • der maßgebliche Schwellenwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird
  • der maßgebliche Schwellenwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird

Die Bekanntgabe erfolgt unverzüglich durch die zuständige Kreisverwaltungsbehörde. Wird die 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten, muss die zuständige Kreisverwaltungsbehörde weitere Maßnahmen ergreifen.

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Die folgenden Auflagen für körpernahe Dienstleistungen gelten unabhängig von den beiden Inzidenzstufen.

Maskenpflicht (Kunden und Dienstleister)

Die Dienstleister sind dazu verpflichtet, eine Maske (OP-Maske oder Mund-Nasen-Schutz) zu tragen. Ist die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern bei Ausübung und Inanspruchnahme der Dienstleistung nicht möglich, muss der Dienstleister eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen.

Alle Kunden und deren Begleitpersonen sind verpflichtet eine FFP2-Maske zu tragen. Die Pflicht um Tragen einer FFP2-Maske entfällt, wenn es die Dienstleistung nicht zulässt.

Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen folgende Daten analog oder digital erfasst werden:

  •  
  • Name und Vornamen
  • Anschrift
  • eine sichere Kontaktinformation: Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
  • Datum und Zeitraum des Aufenthalts

Hygienekonzept

Der Dienstleister hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten.

Nützliche und weiterführende Links

13. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gültig ab 16.08.2021

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  •  
  • § 3 Maskenpflicht
  • § 5 Kontaktdatenerfassung
  • § 14 Handels- und Dienstleistungsbetriebe
  • § 27 Ergänzende Anordnungen, Ausnahmen (7-Tage-Inzidenz von über 100)

Allgemeine Corona-Informationsseite Bayern

Corona-FAQ-Seite Bayern

IHK München: Empfehlungen zum Infektionsschutz

Berlin

Aktuelle Verordnung

Dritte SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Test- bzw. Nachweispflicht für Kunden

Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht ausgenommen. Eine Person gilt als geimpft, wenn ihre letzte erforderliche Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt. Für Genesene gelten folgende Nachweise:

  •  
  • positives PCR-Testergebnis (älter als sechs Monate) + mindestens eine Impfung gegen Covid-19 (Letzte Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen.) oder
  • positives PCR-Testergebnis (mindestens 28 Tage aber höchsten sechs Monate alt)

Für nicht immunisierte Personen herrscht in Berlin Testpflicht. Als Nachweis gelten folgende Tests:

  •  
  • Selbsttest vor Ort unter Aufsicht (PoC-Antigen-Test)
  • Durchführung eines Tests vor Ort (PoC-Antigen-Test)
  • schriftliche oder elektronische Bescheinigung über ein negatives Testergebnis (Poc-Antigen-Test oder Selbsttest, nicht älter als 24 Stunden)
  • schriftliche oder elektronische Bescheinigung über ein negatives Testergebnis (PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden)

Die Bescheinigung muss mindestens folgende Angaben aufweisen:

  •  
  • Datum und Uhrzeit der Durchführung des Tests
  • Namen und Hersteller des Tests
  • Namen der getesteten Person
  • Stelle, die den Test durchgeführt oder beaufsichtigt hat
  • Anwesenheitszeit
  • Dokumentation des negativen Testnachweises bzw. des Impf- / Genesungsnachweises

Bei elektronischen Formaten, die von der Berliner Senatsverwaltung anerkannt sind, kann die Nennung des Testnamens / -herstellers sowie die Nennung der Teststelle oder Testperson entfallen.

Maskenpflicht (Kunden und Dienstleister)

Dienstleister müssen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen.

Kunden sind verpflichtet, eine FFP2-Maske zu tragen.

Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen folgende Daten digital oder analog erfasst werden, wobei eine analoge Datendokumentation möglich sein muss:

  •  
  • Vor- und Familienname
  • Telefonnummer
  • Bezirk oder Gemeinde des Wohnortes / des Orts des ständigen Aufenthalts (kann bei der digitalen Erfassung entfallen)
  • E-Mail-Adresse (wenn vorhanden)
  • Anwesenheitszeit
  • Dokumentation des negativen Testnachweises bzw. des Impf- / Genesungsnachweises

Wird die Angabe dieser Daten verweigert, darf der Kunde die Dienstleistung nicht in Anspruch nehmen. Die Aufbewahrungsfrist beträgt zwei Wochen, bei digitalen Anwendungen 48 Stunden.

Schutz- und Hygienekonzept

Der Dienstleister hat ein Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen, wobei besonders auf folgende Punkte zu achten ist:

  •  
  • Reduzierung der Kontakte zwischen Personen
  • Zutrittssteuerung (Terminvereinbarung)
  • ausreichende Durchlüftung
  • Sicherstellung der Kontaktnachverfolgung
  • gut sichtbare Aushänge zu Abstands- und Hygieneregeln

Nützliche und weiterführende Links

Corona-Verordnung Berlin

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  •  
  • § 4 Anwesenheitsdokumentation
  • § 5 Schutz- und Hygienekonzept
  • § 6 Nachweiserfordernisse eines negativen Tests
  • § 8 Regelung für Geimpfte und Genesene
  • § 15 Maskenpflicht
  • § 17 Dienstleistungen

Allgemeine Corona-Informationsseite Berlin

Corona-FAQ-Seite Berlin

Hygienekonzept

Brandenburg

Aktuelle Verordnung

Zweite Verordnung über den Umgang mit dem SARS-Cov-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg (2. SARS-CoV-UmgV) vom 29. Juli 2021, gültig ab 1. August 2021

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Test- bzw. Nachweispflicht für Kunden

Als Testnachweis für nicht immunisierte Personen gilt:

  •  
  • Selbsttest vor Ort (nicht älter als 24 Stunden)
  • betriebliche Testung (nicht älter als 24 Stunden)
  • Schnelltest eines Leistungserbringers (nicht älter als 24 Stunden
  • PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)

Geimpfte und Genesene müssen einen Impf- bzw. Genesenen-Nachweis vorlegen.

Maskenpflicht (Kunden und Dienstleister)

Alle Kunden und Dienstleister müssen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen. Kann der Kunde bei Inanspruchnahme der Dienstleistung keine Maske tragen, muss er einen negativen Test vorlegen.

Die Maskenpflicht entfällt,

  •  
  • wenn innerhalb der letzten sieben Tage die Anzahl der Neuinfektionen unter 20 liegt und
  • dieser Wert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen vorliegt.

Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen folgende Daten digital oder analog erfasst werden:

  •  
  • Vor- und Familienname
  • Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
  • Datum und Zeitraum des Aufenthaltes
  • E-Mail-Adresse (wenn vorhanden)

Die Aufbewahrungsfrist beträgt vier Wochen.

Hygienekonzept

Der Dienstleister hat ein Hygienekonzept zu erstellen, wobei besonders auf folgende Punkte zu achten ist:

  •  
  • Steuerung und Beschränkung des Zutritts und Aufenthaltes (Terminvereinbarung)
  • Einhaltung des Abstandsgebotes außerhalb der Leistungserbringung
  • ausreichende Durchlüftung
  • Sicherstellung der Kontaktnachverfolgung

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle Corona-Verordnung Brandenburg

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  •  
  • § 4 Kontaktnachweis
  • § 5 Testnachweis, Geimpfte und Genese
  • § 11 Abs 1 und 2 Körpernahe Dienstleistungen

Allgemeine Corona-Informationsseite Brandenburg

Corona-Informationsportal Brandenburg

Fragen und Antworten findest Du beim Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg

Bremen

Aktuelle Verordnung

Achtundzwanzigste Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Achtundzwanzigste Coronaverordnung) in der Fassung vom 26. Juli 2021, gültig ab 27. Juli 2021

Bewertung des Infektionsgeschehens

Überschreitet die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 35 an drei aufeinanderfolgenden Tagen, ist die zuständige Behörde angehalten, weitere Maßnahmen per Allgemeinverfügung zu ergreifen. Eine derartige Allgemeinverfügung gibt es für die Freie Hansestadt Bremen sowie Bremerhaven (Allgemeinverfügung Bremerhaven 3G-Regel).

Überschreitet die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen, ist die zuständige Behörde angehalten, weitere Maßnahmen per Allgemeinverfügung zu ergreifen.

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Test- bzw. Nachweispflicht für Kunden

Allgemeinverfügung Bremerhaven und Freie Hansestadt Bremen:

  •  
  • nicht bzw. nicht vollständig geimpfte Personen: Pflicht zur Vorlage eines negativen Antigen-Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) oder eines negativen PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden)
  • Geimpfte: Impfnachweis

Maskenpflicht (Kunden und Dienstleister)

Alle Kunden und Dienstleister müssen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen.

Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen folgende Daten digital oder analog erfasst werden:

  •  
  • Name
  • Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
  • Zeitpunkt des Betretens und Verlassens
  • E-Mail-Adresse (wenn vorhanden)

Die Aufbewahrungsfrist beträgt vier Wochen.

Schutz- und Hygienekonzept

Der Dienstleister hat ein Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen, wobei besonders auf folgende Punkte zu achten ist:

  •  
  • Einhaltung der Abstandsregeln (z. B.: über Zutrittsbeschränkungen)
  • Hygienemaßnahmen und Hygieneregeln
  • ausreichende Durchlüftung
  • zusätzliche Regelungen zum Arbeitsschutz

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle Corona-Verordnung Bremen

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  •  
  • § 5 Schutz- und Hygienekonzept
  • § 6 Erfassung der Kontaktdaten zur Kontaktverfolgung

Aktuelle Allgemeinverfügung Bremerhaven

Aktuelle Allgemeinverfügung Freie Hansestadt Bremen

Allgemeine Corona-Informationsseite Bremen

Corona-FAQ-Seite Bremen

Ein Musterkonzept für körpernahe Dienstleistungen konnten bislang nicht recherchiert werden.

Hamburg

Aktuelle Verordnung

Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg (Hamburgische SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – HmbSARS-CoV-2-EindämmungsVO) gültig ab 23. August 2021

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Terminpflicht für Kunden

Körpernahe Dienstleistungen dürfen nur nach Anmeldung mit Terminvereinbarung erfolgen.

Test- bzw. Nachweispflicht für Kunden

Nicht immunisierte Personen brauchen einen der folgenden Testnachweise:

  •  
  • negativer PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)
  • negativer Schnelltest (PoC-Antigen-Test) von einem Leistungserbringer durchgeführt (nicht älter als 24 Stunden)
  • Schnelltest vor Ort als Selbsttest unter Aufsicht oder von einer qualifizierten Person durchgeführt (PoC-Antigen-Test jeweils unmittelbar vor dem Betreten des Dienstleistungsbetriebes)

Geimpfte und Genesene müssen einen Corona-Impfnachweis oder einen Genesenen-Nachweis vorlegen.

Maskenpflicht (Kunden und Dienstleister)

Alle Kunden und Dienstleister müssen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen. Kann bei der Durchführung die Maske nicht getragen werden, darf sie vorübergehend abgelegt werden.

Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen folgende Daten digital oder analog erfasst werden:

  •  
  • Name
  • Anschrift
  • Telefonnummer
  • Datum und Uhrzeit

Die Aufbewahrungsfrist beträgt vier Wochen.

Schutzkonzept und Einhaltung der allgemeinen Hygienevorgaben

Der Dienstleister hat ein Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen, wobei besonders auf folgende Punkte zu achten ist:

  •  
  • Einhaltung der Abstandsregeln
  • Zutrittsbeschränkungen
  • Möglichkeiten zum Waschen und Desinfizieren der Hände
  • regelmäßiges Reinigen (Oberflächen und Sanitäranlagen)
  • regelmäßiges Lüften
  • betriebliches Schutzkonzept

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle Corona-Verordnung Hamburg

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  •  
  • § 5 Allgemeine Hygienevorgaben
  • § 6 Schutzkonzept
  • § 7 Kontaktdatenerhebung zur Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten
  • § 8 Abs. 1a Maskenpflicht
  • § 10e Betriebliches Testkonzept
  • § 10h Testnachweis
  • § 14 Dienstleistungen der Körperpflege und der Körperhygiene

Allgemeine Corona-Informationsseite Hamburg

Fragen und Antworten zum Corona-Virus

Anforderungen an Schutzkonzepte

Hessen

Aktuelle Verordnung

Coronavirus-Schutzverordnung des Landes Hessen gültig seit dem 19. August 2021

Bewertung des Infektionsgeschehens

Das hessische Eskalationsstufenkonzept sieht im Falle steigender Inzidenzen weitere Maßnahmen in Form einer Allgemeinverfügung des jeweiligen Kreises bzw. der kreisfreien Stadt vor:

  •  
  • ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35
  • ab einer 7-Tage-Inzidenz von 50
  • ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100

Eine Rücknahme erfolgt in der Regel, wenn die 7-Tage-Inzidenz den jeweiligen Schwellenwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschreitet.

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Testnachweis für nicht immunisierte Kunden

Es wird dringend empfohlenen, körpernahe Dienstleistung nur mit einem negativen Testergebnis in Anspruch zu nehmen. Der Test sollte nicht älter als 24 Stunden sein.

Steigt die 7-Tage-Inzidenz in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt über 35, brauchen die Kunden einen negativen Testnachweis (PCR-Test nicht älter als 48 Stunden, Schnelltest nicht älter als 24 Stunden). Geimpfte und Genesene müssen einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.

Maskenpflicht (Kunden und Dienstleister)

Alle Kunden und Dienstleister müssen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen.

Steigt die 7-Tages-Inzidenz in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt auf über 100, müssen alle Kunden und Dienstleister eine FFP2-Maske tragen.

Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen folgende Daten digital oder analog erfasst werden:

  •  
  • Name und Vorname
  • Anschrift
  • Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
  • Zeitpunkt des Betretens und Verlassens
  • E-Mail-Adresse (wenn vorhanden)

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle Corona-Verordnung Hessen

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  •  
  • § 1 Pandemiegerechtes Verhalten
  • § 2 Medizinische Maske
  • § 4 Kontaktdatenerfassung
  • § 25 Dienstleistungen

Corona in Hessen (allgemeine Corona-Informationsseite)

Hessisches Präventions- und Eskalationskonzept

Übersicht der Gesundheitsämter der Kreise und kreisfreien Städte mit Kontaktdaten

Hygieneregeln für körpernahe Dienstleistungen

Informationen zu Arbeitsschutz und Hygienekonzept

Mecklenburg-Vorpommern

Aktuelle Verordnung

Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern (Corona-LVO M-V) gültig ab 13. August 2021

Bewertung des Infektionsgeschehens

Die risikogewichtete Einstufung erfolgt aufgrund

  •  
  • der 7-Tage-Inzidenz (Hauptkriterium) sowie
  • den Nebenkriterien: 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierten eines Landkreises oder einer einer kreisfreien Stadt und der ITS-Auslastung des Klinik-Clusters dem der Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt zugehörig ist.

Es gibt sechs Einstufungen nach dem Hauptkriterium:

  •  
  • Stufe 0 (grün): kontrollierte Situation (7-Tage-Inzidenz 10 oder geringer)
  • Stufe 1 (gelb): niedriges Infektionsgeschehen (7-Tage-Inzidenz größer 10 bis 35)
  • Stufe 2 (orange): mittleres Infektionsgeschehen (7-Tage-Inzidenz größer 35 bis 50)
  • Stufe 3 (rot): hohes Infektionsgeschehen (7-Tage-Inzidenz größer 50 bis 100)
  • Stufe 4 (dunkelrot): sehr hohes Infektionsgeschehen (7-Tage-Inzidenz größer 100 bis 150)
  • Stufe 5 (violett): äußerst hohes Infektionsgeschehen (7-Tage-Inzidenz größer 150)

Die daraus folgenden Maßnahmen gibt der Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt bekannt. Eine Verschärfung der Maßnahmen tritt ein, wenn die Einstufung mindestens drei Tage einer höheren Stufe entspricht. Eine Rücknahme erfolgt in der Regel, wenn die Einstufung für mindestens fünf Tage einer niedrigeren Stufe entspricht.

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Test- bzw. Nachweispflicht für Kunden

Geimpfte und Genesene müssen einen entsprechenden Nachweis vorlegen.

Nicht immunisierte Personen müssen einen negativen Test vorlegen:

  •  
  • Schnelltest (PoC-Antigentest) eines Leistungserbringers (z. B.: eines Schnelltestzentrums), nicht älter als 24 Stunden
  • PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden

Der Nachweis muss folgende Angaben enthalten:

  •  
  • Ort und Name der Teststelle
  • Datum und Uhrzeit des Abstrichs
  • Name und Anschrift des Getesteten
  • Testergebnis
  • Art und Name des Tests

Maskenpflicht (Kunden und Dienstleister)

Alle Kunden und Dienstleister müssen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen. Die Maske darf vom Kunden abgenommen werden, wenn dies für die Behandlung zwingend erforderlich ist. Der Dienstleister darf die Maske abnehmen, wenn er durch eine geeignete Schutzvorrichtung geschützt ist.

Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen folgende Daten digital (LUCA-App) oder analog erfasst werden:

  •  
  • Vor- und Familienname
  • vollständige Anschrift
  • Telefonnummer
  • Datum und Uhrzeit der Behandlung
  • E-Mail-Adresse (wenn vorhanden)

Die Aufbewahrungspflicht beträgt vier Wochen. Verweigert der Kunde die Angaben, darf er nicht behandelt werden.

Hygiene- und Sicherheitskonzept

Das Hygiene- und Sicherheitskonzept sieht insbesondere vor:

  •  
  • Vermeidung von Warteschlangen (Zutrittssteuerung)
  • Reinigung von Kundenkontaktflächen nach jedem Kunden
  • gründliches Händewaschen des Dienstleisters nach jedem Kundenkontakt

Neben diesem Konzept ist ein ergänzendes Konzept zur Verringerung der Aerosole-Belastung zu erstellen. Die wesentlichen Faktoren dabei sind die Raumgröße (Lüftung der Behandlungsräume) und die Kundendichte.

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle Corona-Verordnung MV

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  •  
  • § 1a “Testnachweis”
  • § 2 Abs. 3 “körpernahe Dienstleistungen”
  • Anlage 3 zu § 2 Abs. 3

Corona-Informationsseite Mecklenburg-Vorpommern

Risikogewichteter Stufenplan Mecklenburg-Vorpommern

Fragen und Antworten

Beispiel / Muster für das Hygienekonzept (Zusammenfassung aller Auflagen)

Niedersachsen

Aktuelle Verordnung

Niedersächsische Verordnung zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Niedersächsische Corona-Verordnung) gültig 28. Juli 2021

Bewertung des Infektionsgeschehens

Für die Bewertung des Infektionsgeschehens in Niedersachsen ist die 7-Tage-Inzidenz des jeweiligen Landkreises bzw. der jeweiligen kreisfreien Stadt ausschlaggebend:

  •  
  • 7-Tage-Inzidenz nicht höher als 10 (Bestimmungen der 7-Tage-Inzidenz von maximal 35)
  • 7-Tage-Inzidenz 10 bis 35)
  • 7-Tage-Inzidenz über 35 bis 50)
  • 7-Tage-Inzidenz höher als 50)

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Test- bzw. Nachweispflicht für Kunden 5a

Liegt die 7-Tage-Inzidenz über 35, müssen nicht immunisierte Personen einen negativen Test vorlegen. Geimpften und Genesene müssen einen Impf- bzw. Genesenennachweis vorlegen.

Als Testnachweis gilt:

  •  
  • ein PCR-Test (nicht älter als 24 Stunden)
  • ein PoC-Antigentest (nicht älter als 24 Stunden)
  • ein Selbsttest (nicht älter als 24 Stunden)

Poc-Antigentest und Selbsttest müssen:

  •  
  • vor Ort unter Aufsicht,
  • im Rahmen einer betrieblichen Testung oder
  • von einem Leistungserbringer

vorgenommen oder überwacht werden.

Maskenpflicht (Kunden und Dienstleister) strong]

Alle Kunden und Dienstleister müssen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen.

Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen folgende Daten digital oder analog erfasst werden:

  •  
  • Familienname
  • Vorname
  • vollständige Anschrift
  • Telefonnummer
  • Erhebungsdatum und -uhrzeit

Die Aufbewahrungspflicht beträgt drei Wochen. Bei der elektronischen Erfassung beträgt sie vier Wochen. Verweigert der Kunde die Angaben, darf er nicht behandelt werden.

Hygienekonzept 4

Das Hygienekonzept sieht insbesondere vor:

  •  
  • Vermeidung von Warteschlangen (Zutrittssteuerung)
  • Regelungen zur Nutzung der sanitären Anlagen
  • Reinigen von Oberflächen und Gegenständen, die häufig berührt werden

Nützliche und weiterführende Links

Niedersächsische Corona-Verordnung

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  •  
  • § 3 Abs. 3 “Maskenpflicht”
  • § 4 Hygienekonzept
  • § 5 Datenerhebung und Dokumentation
  • § 5a Testung
  • § 10 b Körpernahe Dienstleistungen

Allgemeine Corona-Informationsseite Niedersachsen

Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ), Stufenplan

Ein Muster-Hygienekonzept konnte nicht recherchiert werden.

Nordrhein-Westfalen

Aktuelle Verordnung

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) vom 17. August 2021 in der ab dem 23. August 2021 gültigen Fassung

Bewertung des Infektionsgeschehens

Für die Bewertung des Infektionsgeschehens in Niedersachsen ist in erster Linie die 7-Tage-Inzidenz des jeweiligen Landkreises bzw. der jeweiligen kreisfreien Stadt ausschlaggebend. Der maßgebliche Inzidenzwert ist 35. Wird der Wert von 35 in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt überschritten, gilt dort die 3G-Regel. Wird der Wert 35 im Landesdurchschnitt überschritten, gilt die 3G-Regel landesweit.

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Test- bzw. Nachweispflicht für Kunden

Liegt die 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen (in einem Kreis, einer kreisfreien Stadt oder landesweit) bei 35 oder darüber, müssen nicht immunisierte Personen einen negativen Test, Geimpfte und Genesene einen Impf- bzw. Genesenen-Nachweis vorlegen. Auf Verlangen des Dienstleisters hat der Kunde ein amtliches Ausweispapier vorzuzeigen.

Als Testnachweis gilt:

  •  
  • ein PCR-Test
  • ein PoC-Antigentest (Corona-Schnelltest)
  • ein Corona-Selbsttest

Der Testnachweis darf nicht älter als 48 Stunden sein.

PoC-Antigentest- und Selbsttest-Nachweise müssen von ausdrücklich zugelassenen

  •  
  • Personen,
  • Teststellen,
  • Testzentren oder
  • Laboren

vorgenommen oder überwacht werden.

Testpflicht für nicht immunisierte Dienstleister

Hat ein nicht immunisierter Dienstleister mindestens fünf Werktage hintereinander nicht gearbeitet (z. B.: wegen Urlaub), muss er am ersten Arbeitstag einen negativen Test vorweisen (besitzen). Als Testnachweis gilt:

  •  
  • eine Einreisetestung
  • ein Bürgertest,
  • ein Einrichtungstest oder
  • ein Beschäftigtentest

Der Testnachweis darf nicht älter als 48 Stunden sein.

Maskenpflicht (Kunden und Dienstleister) strong]

Alle Kunden und Dienstleister müssen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen. Die Maskenpflicht entfällt, wenn das Tragen der Maske durch eine gleich wirksame Schutzmaßnahme (Abtrennung durch Plexiglas oder ähnliches) ersetzt wird. Kommt der Kunde der Maskenpflicht nicht nach, darf er nicht behandelt werden.

Kontaktdatendokumentation

Entfällt.

Allgemeine Hygieneanforderungen (verpflichtend)

Die verbindlichen Regeln sind:

  •  
  • Bereitstellung von Möglichkeiten zum Händewaschen bzw. der Handhygiene
  • infektionsschutzgerechte Reinigung aller Kontaktflächen und Sanitärbereiche
  • infektionsschutzgerechte Reinigung von körpernah eingesetzten Gegenständen nach jedem Kundenkontakt
  • Wäsche von gebrauchten Textilien mit mindestens 60 Grad Celsius; Handtuchwechsel etc. nach jedem Kundenkontakt
  • gut sichtbare und verständliche Aushänge mit Informationen zum infektionsschutzgerechten Verhalten
  • regelmäßiges Durchlüften mit kurzen Lüftungsintervallen

Nützliche und weiterführende Links

Coronaschutzverordnung

  •  
  • § 3 Maskenpflicht
  • § 4 Zugangsbeschränkungen, Testpflicht

Anlage “Hygiene- und Infektionsschutzregeln zur CoronaSchVO NRW

Informationen zu aktuellen Regeln

FAQ zum Coronavirus

Rheinland-Pfalz

Aktuelle Verordnung

Fünfzwanzigste Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (25. CoBeLVO) gültig ab 23. August 2021

Bewertung des Infektionsgeschehens

Für die Bewertung des Infektionsgeschehens in Rheinland-Pfalz ist in erster Linie die 7-Tage-Inzidenz des jeweiligen Landkreises bzw. der jeweiligen kreisfreien Stadt ausschlaggebend. Der maßgebliche Inzidenzwert ist 35. Wird der Wert von 35 in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt überschritten, gilt dort die 3G-Regel.

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Das Abstandsgebot zwischen Kunden ist einzuhalten.

Test- bzw. Nachweispflicht für Kunden

Eine Test- bzw. Nachweispflicht für Kunden besteht in Rheinland-Pfalz, wenn

  •  
  • die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis oder der kreisfreien Stadt den Wert von 35 überschreitet oder
  • die Maske bei Inanspruchnahme nicht getragen werden kann.

Geimpfte und Genesene haben einen Impf- bzw. Genesen-Nachweis vorzulegen.

Für alle anderen Kunden gilt als Testnachweis:

  •  
  • ein PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)
  • ein PoC-Antigentest durch geschultes Personal (Schnelltest, nicht älter als 24 Stunden)
  • ein PoC-Antigentest zur Eigenanwendung (bestätigter Selbsttest, nicht älter als 24 Stunden)

Kann der Kunde keinen negativen Test vorlegen, darf er den Betrieb nicht betreten.

Maskenpflicht (Kunden und Dienstleister)

Alle Kunden und Dienstleister müssen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen. Kann der Kunde die Maske aufgrund der Art der Dienstleistung nicht tragen, herrscht Testpflicht (bzw. Nachweispflicht) für den Kunden.

Die Maskenpflicht kann für den Dienstleister entfallen, wenn er

  •  
  • einen tagesaktuellen negativen Test (= vom gleichen Kalendertag) oder
  • einen Impf- bzw. Genesenen-Nachweis

vorlegen kann, vorausgesetzt, dass die Bestimmungen zum Arbeitsschutz (des Arbeitgebers) dem nicht entgegenstehen.

Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen folgende Daten digital oder analog erfasst werden, wobei eine papiergebundene Erfassung anzubieten ist:

  •  
  • Name
  • Vorname
  • Anschrift
  • Telefonnummer
  • Datum und Uhrzeit der Anwesenheit

Die Aufbewahrungspflicht beträgt vier Wochen. Verweigert der Kunde die Angaben, darf er nicht behandelt werden.

Hygienekonzept

Ein Hygienekonzept ist zu erstellen.

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle 22. Corona-Verordnung NRW

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  •  
  • § 1 Allgemeine Schutzmaßnahmen
  • § 6 Abs. 3 “Körpernahe Dienstleistungen”

Allgemeine Corona-Informationsseite Rheinland-Pfalz

A-Z Corona-Regeln

Fragen und Antworten

Übersicht mit Links zu aktuellen Allgemeinverfügungen der Kreise und der kreisfreien Städte

Hinweise für ein Hygienekonzept

Saarland

Aktuelle Verordnung

Verordnung zur Änderung infektionsrechtlicher Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 18. August 2021 gültig ab 20. August 2021

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Test- bzw. Nachweispflicht für Kunden

Es besteht Testpflicht für nicht immunisierte Kunden. Als negativer Testnachweis gilt:

  •  
  • PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)
  • ein Selbsttest vor Ort (nicht älter als 24 Stunden)
  • ein Schnelltest durch einen Leistungserbringer (nicht älter als 24 Stunden)

Geimpfte und Genesene haben einen Impf- bzw. Genesen-Nachweis vorzulegen.

Maskenpflicht (Kunden und Dienstleister)

Alle Kunden und Dienstleister müssen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen. Der Kunde darf die Maske abnehmen, wenn die Dienstleistung nicht mit Maske durchgeführt werden kann. Kann der Mindestabstand während der Dienstleistung nicht eingehalten werden, muss der Dienstleister eine FFP2-Maske sowie ein Schutzbrille oder Gesichtsschild tragen.

Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen folgende Daten digital oder analog erfasst werden, wobei ein papiergebundene Erfassung anzubieten ist:

  •  
  • Vor- und Familienname
  • Anschrift
  • Erreichbarkeit (Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
  • Ankunftszeit

Die Aufbewahrungspflicht beträgt vier Wochen.

Hygienekonzept

Bei der Erstellung des Hygienekonzepts sind insbesondere folgende Punkte zu beachten:

  •  
  • Maßnahmen zur Reduzierung von Kontakten
  • Sicherstellung der Einhaltung des Mindestabstands (Ausnahme: Erbringung der Dienstleistung)
  • Terminvergabe zur Vermeidung der Anwesenheit mehrerer Kunden in Wartebereichen
  • Reduzierung der Kommunikation mit dem Kunden auf ein Minimum (Kundenwunsch bei Terminvergabe abklären)
  • Kunden müssen beim Betreten Deiner Räume die Hände waschen oder desinfizieren (Desinfektionsmittel mindestens “begrenzt viruzid”)
  • regelmäßige Durchlüftung (Querlüftung)
  • Bei gleichzeitiger Behandlung von zwei Kunden ohne räumliche Trennung, ist ein Abstand von 2,5 Metern zwischen den Arbeitsplätzen einzuhalten.

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle Corona-Verordnung Saarland

Die relevanten Paragraphen für körpernahe Dienstleistungen sind:

  •  
  • § 2 Abs. 2 Maskenpflicht
  • § 5 Hygienekonzepte
  • § 5a Testung
  • § 5b Immunisierte Personen

Hygieneauflagen für Massagestudios (Verordnung zu Hygienerahmenkonzepten)

Allgemeine Corona-Informationsseite Saarland

Das Saarland-Modell

Hygienerahmenkonzept zum Downloaden

Sachsen

Aktuelle Verordnung

Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 (Sächsische Corona-Schutz-Verordnung – SächsCoronaSchVO) vom 22. Juni 2021 gültig ab 28. Juli 2021

Bewertung des Infektionsgeschehens

In Sachsen wird das Infektionsgeschehen nach der 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Landkreis bzw. in der jeweiligen kreisfreien Stadt beurteilt. Es sind folgende Stufen vorgesehen:

  •  
  • 7-Tage-Inzidenz unter 165
  • 7-Tage. Inzidenz unter 150
  • 7-Tage-Inzidenz unter 100
  • 7-Tage-Inzidenz unter 50
  • 7-Tage-Inzidenz unter 35
  • 7-Tage-Inzidenz unter 10

Die Bekanntgabe der jeweiligen Stufe erfolgt unverzüglich durch den Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt

.

Der Schwellenwert gilt als überschritten, wenn die 7-Tage-Inzindenz an fünf aufeinander folgenden Tagen den jeweiligen Schwellenwert überschreitet. Der Schwellenwert gilt als unterschritten, wenn die 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen den jeweiligen Schwellenwert erreicht oder unterschreitet. Eine Erleichterung ist nur zulässig, wenn in Sachsen die Anzahl an belegten Krankenhausbetten in der Normalstation unter 1.300 oder in der Intensivstation unter 420 liegt.

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Körpernahe Dienstleister dürfen nur öffnen, wenn die 7-Tage-Inzidenz unter 100 liegt.

Test- bzw. Nachweispflicht für Kunden

Es besteht Testpflicht für nicht immunisierte Kunden. Sie entfällt erst ab einer 7-Tage-Inzidenz unter 35. Als negativer Testnachweis gilt:

  •  
  • PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)
  • Selbsttest vor Ort (nicht älter als 24 Stunden)
  • Schnelltest eines Leistungserbringers (nicht älter als 24 Stunden)

Geimpfte und Genesene haben einen Impf- bzw. Genesenen-Nachweis vorzulegen. Die Vorlage entfällt, wenn die 7-Tage-Inzidenz unter 35 liegt.

Testpflicht für nicht immunisierte Dienstleister

Nicht immunisierte Dienstleister haben die Pflicht, sich zweimal wöchentlich zu testen oder testen zu lassen.

Hat ein nicht immunisierter Dienstleister mindestens fünf Werktage hintereinander nicht gearbeitet (z. B.: wegen Urlaub), muss er

  •  
  • am ersten Arbeitstag einen tagesaktuellen negativen Test vorlegen oder
  • im Verlauf des ersten Arbeitstages einen beaufsichtigten durchführen lassen.

Immunisierte Dienstleister müssen die durch einen Impf- oder Genesenen-Nachweise nachweisen.

Maskenpflicht (Kunden und Dienstleister)

Alle Kunden und Dienstleister müssen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen.

Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen folgende Daten digital oder analog erfasst werden:

  •  
  • Name
  • Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
  • Anschrift
  • Zeitraum

Die Aufbewahrungspflicht beträgt vier Wochen.

Hygienekonzept

Es ist ein Hygienekonzept zu erstellen.

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle Corona-Verordnung Sachsen

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  •  
  • § 5 Maskenpflicht
  • §6 Hygienekonzept
  • §6 Kontakterfassung
  • § 11 Körpernahe Dienstleistungen

Allgemeine Corona-Informationsseite Sachsen

FAQ-Seite zu den Bekanntmachungen

Sachsen-Anhalt

Aktuelle Verordnung

14. Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt vom 16. Juni 2021 in der Fassung vom 20. August 2021 (Vierzehnte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – 14. SARS-CoV-2-EindV)

Bewertung des Infektionsgeschehens

Sachsen-Anhalt bewertet das Infektionsgeschehen nach folgenden Kriterien:

  •  
  • Impfquote
  • 7-Tage. Inzidenz
  • Belastung des Gesundheitswesens (Anzahl der schweren Krankheitsverläufe, Bettenbelegung in Krankenhäusern und ITS-Auslastung

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Test- bzw. Nachweispflicht für Kunden

Ein negatives Testergebnis für nicht immunisierte Kunden wird nicht vorausgesetzt. Dies gilt ebenso für den Impf- und Genesenen-Nachweis.

Maskenpflicht (Kunden)

Alle Kunden müssen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen.

Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen folgende Daten digital oder analog erfasst werden:

  •  
  • Vor- und Familienname
  • Telefonnummer
  • vollständige Anschrift
  • Zeitraum und Ort des Aufenthalt des Kunden

Die Aufbewahrungspflicht beträgt vier Wochen.

Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln

Es müssen folgende allgemeine Hygieneregeln erbracht werden:

  •  
  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen (soweit möglich)
  • verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime
  • regelmäßiges Lüften
  • Vermeidung von Warteschlangen
  • gut sichtbare Aushänge zur Information

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle Corona-Verordnung Sachsen-Anhalt

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  •  
  • § 1 Abs. 1 Allgemeine Hygieneregeln
  • § 1 Abs. 2 Medizinischer Mund-Nasen-Schutz
  • § 1 Abs. 3 Anwesenheitsnachweis
  • § 10 Abs. 2 Dienstleistungen der Körperpflege

Allgemeine Corona-Informationsseite Sachsen-Anhalt

Fragen und Antworten zum Corona-Virus

Schleswig-Holstein

Aktuelle Verordnung

Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Corona-Bekämpfungsverordnung – Corona-BekämpfVO) gültig ab 23. August 2021

Bewertung des Infektionsgeschehens

In Schleswig-Holstein ist der maßgebliche Wert für die Bewertung des Infektionsgeschehens eine 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Landkreis bzw. in der jeweiligen kreisfreien Stadt von 35. Liegt die Inzidenz im Land über 35, gelten die 3G-Regeln landesweit.

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Test- bzw. Nachweispflicht für Kunden

Nicht immunisierte Kunden brauchen einen negativen Testnachweis, der maximal 24 Stunden alt ist. PCR-Tests dürfen nicht älter als 48 Stunden sein.

Geimpfte und Genesene müssen einen Impf- bzw. Genesenen-Nachweis vorlegen.

Maskenpflicht (Kunden und Dienstleister)

Alle Kunden und Dienstleister müssen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen. Kann der Kunde keine Maske tragen, muss der Dienstleister eine FFP2-Maske tragen.

Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen folgende Daten digital oder analog erfasst werden:

  •  
  • Vor- und Nachname
  • soweit vorhanden: Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
  • Anschrift
  • Erhebungsdatum und -uhrzeit

Die Aufbewahrungspflicht beträgt vier Wochen. Verweigert der Kunde diese Angaben, darf er nicht behandelt werden.

Hygienekonzept

Das Hygienekonzept sieht insbesondere folgende Punkte vor:

  •  
  • Begrenzung der Besucherzahl nach räumlichen Kapazitäten
  • Wahrung des Abstandsgebots
  • regelmäßige Reinigung von Oberflächen und den Sanitäranlagen
  • regelmäßiges Lüften

Nützliche und weiterführende Links

Corona-Verordnung Schleswig-Holstein

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  •  
  • § 2a Mund-Nasen-Bedeckung
  • § 4 Besondere Anforderungen an die Hygiene
  • § 9 Dienstleistungen

Allgemeine Corona-Informationsseite Schleswig-Holstein

FAQ

Thüringen

Aktuelle Verordnung

Thüringer SARS-CoV-2 Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung gültig ab 24. August 2021

Bewertung des Infektionsgeschehens

In Thüringen ist der Leitindikator die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt. Hinzukommen die beiden Zusatzindikatoren 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz sowie Belastungswert der Auslastung der Intensivbetten.

Wann es zu Erleichterungen bzw. Verschärfungen kommt, richtet sich nach drei Warnstufen:

  •  
  • Warnstufe 1: Leitindikator 35,0 bis 99,9
  • Warnstufe 2: Leitindikator 100,0 bis 200,9
  • Warnstufe 3: Leitindikator mindestens 200,1

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Test- bzw. Nachweispflicht für Kunden

Nicht immunisierte Kunden brauchen einen negativen Testnachweis:

  •  
  • Selbsttest (unter Aufsicht)
  • PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)
  • negativer Test-Bescheinigung (nicht älter als 24 Stunden)

Geimpfte und Genesene müssen einen Impf- bzw. Genesenen-Nachweis vorlegen.

Maskenpflicht (Kunden und Dienstleister) 6

Alle Kunden und Dienstleister müssen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen, soweit dies die Art der Dienstleistung zulässt. Kann der Kunde die Maske bei Inanspruchnahme der Dienstleistung nicht tragen, herrscht Testpflicht.

Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen folgende Daten digital oder analog erfasst werden:

  •  
  • Vor- und Nachname
  • Wohnanschrift oder Telefonnummer
  • Datum, Beginn und Ende der jeweiligen Anwesenheit

Die Aufbewahrungspflicht beträgt vier Wochen. Verweigert der Kunde diese Angaben, darf er nicht behandelt werden.

Infektionsschutzkonzept

Das Infektionsschutzkonzept sieht insbesondere folgende zusätzliche Punkte vor:

  •  
  • Angaben zur genutzten Raumgröße
  • Angaben zur raumlufttechnischen Ausstattung
  • Maßnahmen zur regelmäßigen Belüftung
  • Maßnahmen zur Beschränkung des Publikumsverkehrs

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle Corona-Verordnung Thüringen

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  •  
  • § 3 Allgemeine Infektionsschutzregeln
  • § 5 Infektionsschutzkonzepte, verantwortliche Person
  • § 6 Mund-Nasen-Bedeckung, qualifizierte Gesichtsmaske
  • § 10 Selbsttest
  • § 11 Geimpfte und genesene Personen

Allgemeine Corona-Informationsseite Thüringen

Corona-FAQ-Seite Thüringen

Branchenregelungenfür körpernahe Dienstleistungen (Stand: 23. August 2021

Was sind gestiegene hygienische Anforderungen?

Die nachfolgenden Informationen sind grundsätzlichen Dinge, die beim Arbeiten in der aktuellen Corona-Lage beachtet werden sollen. Bitte beachtet, dass das Arbeiten grundsätzlich nur unter stark erhöhten hygienischen Standards bzw. mit entsprechenden Hygiene-Konzepten möglich ist. Sofern dein Land nicht eigene Hygienekonzepte vorsieht, kann man sich in der Regel an den BGW-Standards für Praxen der Physiotherapie und medizinischen Masse orientieren. Diese und weitere Informationen könnt ihr unter folgendem Link Hygiene-Vorschriften für Logopädie, Ergo- und Physiotherapie, medizinische Massage  einsehen. Klick hier

Falls du gesichtsnahe Dienstleistungen anbietest, solltest du auch die Vorgaben aus den Branchenregelungen für Kosmetiker und Fußpfleger anschauen, zu finden >>mit klick hier <<

Meldung Gesundheitsamt

Sollte in deinem Betrieb oder dessen Umfeld, ein Fall von Corona auftreten, muss umgehend das zuständige Gesundheitsamt informiert werden, welches dann vor Ort entsprechende Maßnahmen veranlasst.

Die typischen Hygienestandards

Das Bereitstellen von Desinfektion für Klienten und Mitarbeiter vor und nach der Behandlung und die Desinfektion und Reinigung der Geräte und Liegen vor und nach jeder Behandlung und natürlich die Einhaltung der Handhygiene und der Hustenetikette (Husten oder Niesen in die Ellenbeuge oder ein Einmaltaschentuch, NICHT in die Hände). Zur Desinfektion müssen Mittel bereitgestellt werden, mit der Kennzeichnung “begrenzt viruzid” oder besser “begrenzt viruzid +” oder “viruzid”

Hinweise zur Handhygiene

Die Handhygiene muss sowohl vom Behander als auch vom Klienten vor UND nach jeder Behandlung durchgeführt werden!

Desinfektionsmittel hat je nach Zusammensetzung eine andere Einwirkzeit und muss entsprechend genutzt. Der Hinweis wie ein Desinfektionsmittel zu nutzen ist, sollte auf dem jeweiligen Desinfektionsmittel stehen.

Wenn kein Desinfektionsmittel zur Verfügung steht, kann in aller Regel auch Seife genutzt werden. Für das waschen sollten Flüssigseife und Einmalhandtücher bereitstehen.

Seife die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denke auch an die Fingernägel. 

Eine gründliche Handwäsche dauert zwischen 20 und 30 Sekunden. Besser länger als kürzer. Seife ist nämlich ähnlich wirksam gegen Viren und Bakterien wie Desinfektkionsmittel, aber um diesen Effekt entfalten zu können, braucht die Seife eine gewisse Zeit zum Einwirken und der Vorgang sollte möglichst durch gründliches Einseifen und Schrubben der Hände mechanisch unterstützt werden.

Allerdings kann ein regelmäßiges Händewaschen mit Seife die Haut stark austrocknen. Deswegen ist es ratsam die Hände auch regelmäßig einzucremen und/oder auf ein wenigstens als “begrenz viruzid” gekennzeichnetes Desinfektionsmittel zurückzugreifen. 

Befrage alle Personen

vor den Anwendungen (am besten schon vorher telefonisch) nach dem vorgegebenen Schema des Robert-Koch-Instituts:

  1. Hat die Person grippeähnliche Symptome (z.B. Fieber, Husten, infektbedingte Atemnot)?
  2. Hatte die Person innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem nachweislich Coronavirus-Erkrankten?

Wurde Frage 1 mit JA beantwortet UND Frage 2 wurde mit Ja beantwortet, bitten die Person sich in häusliche Quarantäne zu begeben und informiere das örtliche Gesundheitsamt. Findet das Gespräch persönlich statt, sollten außerdem beide Personen umgehend entsprechende Atemschutzmasken anlegen und das Gesundheitsamt informiert werden.

Wurden die Frage 1 mit NEIN beantwortet aber die Frage 2. mit JA, bitte die Person sich in häusliche Quarantäne zu begeben und sich telefonisch mit dem Hausarzt und/oder der unabhängigen Patientenberatung in Verbindung zu setzten:  0800/ 011 77 22 .

Werden die Fragen mit NEIN beantwortet, kann die Anwendung stattfinden.

Umgang mit Risikogruppen

Zusätzlich sind Maßnahmen für den Umgang mit Risikogruppen zu ergreifen

  • Aufklärung über Risiken (sofern möglich bereits vorher telefonisch) und unbedingt Einholung einer Einverständniserklärung vor Behandlungsbeginn, sonst Termin verschieben.
  • Arbeiten mit Handschuhen und Mundschutz, verschieben falls nicht vorhanden
  • Bei der Arbeit mit bekannten Risikogruppen besonders kleinlich auf die Hygieneanforderungen achten und ggf. einen separaten Raum dafür bereithalten.

Die erweiterten hygienischen Anforderungen

können z.B. wie folgt umgesetzt werden:

  • Wenn du einen Wartebereich hast, strukturiere deine Termine möglichst so, dass nur eine Person im Wartebereich sitzt und sorge für genügend Abstand.
  • Nach jedem Termin, alle Kontaktflächen wie Türklinken, Wasserhähne und Geräte reinigen und desinfizieren.
  • Eine regelmäßige und großzügige Belüftung der Räume sicherstellten. (am besten alle 30 Minuten für 5 Minuten)
  • Nur Personen behandeln, die gesund sind und keinerlei Erkältungs- oder Grippesymptome zeigen. Dies bei Terminvereinbarung und vor Ort abfragen.
  • Arbeiten mit Handschuhen und Mundschutz, sofern verfügbar und wenn ein ausreichender Abstand nicht gewährleistet werden kann. Bei Arbeiten in Gesichtsnähe eine Maske der Klasse FFP 2 benutzen.
  • Bei der Arbeit mit bekannten Risikogruppen besonders auf die Hygieneanforderungen achten und ggf. einen separaten Raum dafür bereithalten

Wer gehört zur Riskogruppe

  • ältere Personen (ab 50 Jahre), rund 87% der Verstorbenen waren 70 Jahre oder älter (Altersmedian: 82 Jahre)
  • stark adipöse Menschen
  • Personen mit Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z.B. Bluthochdruck, KHK)
  • Personen mit chronischen Lungenerkrankungen (z.B. COPD)
  • Personen mit chronischen Lebererkrankungen
  • Personen mit Diabetes mellitus
  • Personen mit Krebserkrankungen
  • Personen mit Schwächungen des Immunsystems (z.B. in Folge von Erkrankungen oder Medikamentengabe)

Aktuell nicht abschließend geklärt ist, ob Raucher zur Risikogruppe gehören. Nach aktuellen Untersuchungen sind Raucher aufgrund des Nikotins eventuell sogar weniger betroffen. Dies ist aber nicht abschließend geklärt.

Allgemeine Hinweise

  • Vermeide Körperkontakt (Händeschütteln, Umarmung, etc) und fasse Türklinken, Mischbatterien und Therapiegeräte so selten wie möglich an. Öffne Türen wenn möglich mit dem Ellenbogen.
  • Halte außerhalb der Anwendungen, z.B. bei Vor- und Nachbesprechungen, möglichst 1,5 – 2 Meter Abstand, in jedem Falle bei niesenden oder hustenden Personen.
  • Halte die Hände vom Gesicht fern – vermeide es nach Möglichkeit, mit deinen Händen den Mund, die Augen oder die Nase zu berühren.
Nutze auch die Grafiken der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum ausdrucken und aushängen für Mitarbeiter und Klienten. Diese findest du hier.
 
Beachtet auch die Informationen der BGW, welche ihr unter folgendem Link Hygiene-Vorschriften für Logopädie, Ergo- und Physiotherapie, medizinische Massage  einsehen könnt. Klick hier
 
Was ist, wenn bei mir die körpernahen Dienstleistungen aufgrund hoher Inzidenzen erneut verboten werden?

Wenn in deinem Bundesland oder deinem Landkreis die körpernahen Dienstleistungen aufgrund von erhöhten Inzidenzen oder Landesverordnungen nicht erlaubt sind, dann raten wir weiterhin dazu, dass alle die keine Zulassung als Heilmittelerbringer haben (auch aufgrund erheblicher Rechtsunsicherheiten bei der Auslegung des Begriffs “medizinische Notwendigkeit”), zu folgendem Vorgehen:

  1. Verschiebe alle Termine und schließe alles aus dem Bereich körpernahe Dienstleistungen bis zum Ende des Lockdowns. 
  2. Falls noch nicht geschehen, beantrage ggf. Überbrückungshilfe bzw. Neustarthilfe. Infos dazu tragen wir >>hier<< zusammen.
  3. Nutze die freie Zeit für Dinge, die dich bewegen und voranbringen.
  4. Bleib in regelmäßigem Kontakt mit deinen Klienten.
 

Beratung mit Abstand ist fast immer erlaubt!

Soweit die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen nicht über 100 liegt, sind in den meisten Bundesländern die körpernahen Dienstleistungen unter bestimmten hygienischen Voraussetzungen wieder erlaubt. Bitte schaue für genaue Infos weiter unten bei deinem Bundesland. Dies kann sich natürlich, je nach Inzidenz und Infektionslage, jederzeit auch regional ändern. Wenn körpernahe Dienstleistungen bei dir gerade nicht erlaubt sind, dann bleiben die Beratungen in aller Regel erlaubt. Allerdings meistens nur, wenn diese in Einzelsitzungen (1 zu 1) und ohne Körperkontakt stattfinden. Dies kann gegebenenfalls in einem sogenannten Corona-Hotspot, durch andere lokale Gebote/Erlasse oder durch besondere Bestimmungen der Ausgangssperre beschränkt sein. Bitte informiert euch daher zur Sicherheit auch auf der Internetseite eurer Stadt oder eures Landkreises oder bei euren Gesundheits- oder Ordnungsbehörden vor Ort. Am besten kommuniziert ihr per E-Mail, damit ihr einen Nachweis über Aussagen von Gesundheits- oder Ordnungsbehörden habt. Wenn ihr in eurem Gebiet gerade nicht körpernah arbeiten dürft aber weiter beratend tätig sein wollt, dann solltet ihr in jedem Fall  mit einem separaten Aushang an der Eingangstür darauf hinweisen, dass ausschließlich Beratungen in Einzelsitzungen, nach Terminvereinbarung und unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, aber keine körpernahen Dienstleistungen angeboten werden. Weiterhin sollten alle Preislisten und Flyer, die Angebote zu körpernahen Dienstleistungen enthalten, aus dem Sichtbereich der Klienten entfernt werden. Dann könnte ihr in der Regel z.B. folgendes Anbieten:

  • Beratungsdienstleistungen (Ernährungsberatung, Gesundheitsberatung, etc.), wenn Abstand von 1,5 Metern gewahrt bleiben kann und die jeweiligen, erhöhten hygienischen Anforderungen erfüllt werden.
  • Coachings, wenn Abstand von 1,5 Metern gewahrt bleiben kann und die jeweiligen, erhöhten hygienischen Anforderungen erfüllt werden 
  • Das Zeigen von Selbsthilfeübungen, wenn Abstand von 1,5 Metern gewahrt bleiben kann und die jeweiligen, erhöhten hygienischen Anforderungen erfüllt werden
Inhaltsverzeichnis
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    Wirtschaftliche Auswirkungen

    und welche unterstützenden Möglichkeiten gibt es?

    Corona Virus - kurz & knapp

    Das Coronavirus selbst wird als SARS-CoV2 bezeichnet und führt teilweise zu einer neuartigen Lungenerkrankung welche als Covid-19 bezeichnet wird. Erstmals wurde das Virus in China im Dezember 2019 festgestellt.

    SARS- und MERS-Viren sind genetisch eng mit dem Coronavirus verwandt. Daher sind Ansteckungsgefahr, Entstehung und Entwicklung einer Krankheit ähnlich wie bei diesen bereits bekannten Viren.

    Aktuell wird von einer Übetragung durch Tröpfchen- und Schmierinfektion ausgegangen.

    Das Corona-Virus gehört zur Risikogruppe 3 und ist damit nach § 7 des Infenktionsschutzgesetzes meldepflichtig bei eindeutiger Feststellung.

    Die Zeit, die zwischen Infektion mit dem Corona-Virus und dem Auftreten der ersten Symptome vergeht (Inkubationszeit) wird mit 1 – 14 Tagen angegeben (teilweise auch bis 24 Tage). 

    Typische Symptome sind:

    • Fieber
    • trockener Husten
    • Schnupfen
    • Atemprobleme
    • Kopf- und Gliederschmerzen
    • Übelkeit und Durchfall (vereinzelt)

    Oftmals verläuft die Infektion jedoch ganz ohne oder nur mit sehr leichten Symptomen, was es schwieriger macht eine Infektion ohne Test sicher festzustellen. 

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