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Im Rahmen der aktuellen Lockdowns seit November 2020, hat der Staat weitere Förderungen und Wirtschaftshilfen beschlossen. Alle Infos dazu aktualisieren wir hier für dich: >> klick hier <<

1 – Corona Aktuelles & Allgemeine Infos

!!! Arbeiten zwar in vielen Bundesländern wieder möglich, aber wird ab Fr. 23.04.2021 ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen von der Bundes-Notbremse länderübergreifend eingeschränkt.  Genauere Infos weiter unten auf dieser Seite!!! 

Vorwort und Aktuelles zum Lockdown

Durch das Corona Virus ist eine außergewöhnliche Lage entstanden, die uns nun schon lange begleitet und trotzdem viele Fragen unbeantwortet lässt. Aus diesem Grund möchten wir, das Team von Natürlich Rückgrad e.V., gerne versuchen ein wenig Ordnung in das Chaos an gegensätzlichen und sich ständig ändernden Informationen zu bringen. Wir werden alle Informationen auf dieser Seite zusammentragen und möglichst aktuell halten. Diese Seite wird also in den nächsten Tagen laufend erweitert. Sofern das aktuell möglich ist, informieren wir hier gut recherchiert und mit dem notwendigen Hintergrundwissen, gleichzeitig weisen wir aber darauf hin, dass wir in der aktuellen dynamischen Lage und aufgrund unterschiedlicher Bestimmungen der einzelnen Bundesländer, Kreise und Städte, keine Gewähr dafür übernehmen können, dass alle Informationen auch bei euch genau so zutreffen. Wir weisen auch darauf hin, dass wir Informationen in der Regel erst dann veröffentlichen, wenn die entsprechenden Verordnungen rechtsgültig erlassen wurden. 

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Infos zum aktuellen Lockdown

Ab Freitag, den 23.04.2021 gilt nun das verschärfte Infektionsschutzgesetz, welches bundeseinheitlich ist. Nähere Infos dazu weiter unten. Allerdings bedeutet das nicht, dass nun die Regelungen in allen Bundesländern gleich sind, wie man es sich, zumindest aus praktischer Sicht, gewünscht hätte. Die Ländern dürfen nämlich nur keine weicheren Regeln als die im Infektionsschutzgesetz genannten erlassen. Härtere oder stärker einschränkende Regelungen dürfen aber auch weiterhin pro Bundesland erlassen werden und so hat auch weiterhin jedes Bundesland seine Besonderheiten, welche wir weiter unten jeweils für euch zusammengefasst haben.

Genauere Infos zur Bundesnotbremse und zu deinem Bundesland findest du weiter unten auf dieser Seite.

Wenn in deinem Bundesland oder deinem Landkreis die körpernahen Dienstleistungen aufgrund von erhöhten Inzidenzen oder Landesverordnungen nicht erlaubt sind, dann raten wir weiterhin dazu, dass alle die keine Zulassung als Heilmittelerbringer haben (auch aufgrund erheblicher Rechtsunsicherheiten bei der Auslegung des Begriffs “medizinische Notwendigkeit”), zu folgendem Vorgehen:

  1. Verschiebe alle Termine und schließe alles aus dem Bereich körpernahe Dienstleistungen bis zum Ende des Lockdowns. 
  2. Falls noch nicht geschehen, beantrage ggf. Überbrückungshilfe bzw. Neustarthilfe. Infos dazu tragen wir >>hier<< zusammen.
  3. Nutze die freie Zeit für Dinge, die dich bewegen und voranbringen.
  4. Bleib in regelmäßigem Kontakt mit deinen Klienten.
 

Beratung mit Abstand ist fast immer erlaubt!

Soweit die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen nicht über 100 liegt, sind in den meisten Bundesländern die körpernahen Dienstleistungen unter bestimmten hygienischen Voraussetzungen wieder erlaubt. Bitte schaue für genaue Infos weiter unten bei deinem Bundesland. Dies kann sich natürlich, je nach Inzidenz und Infektionslage, jederzeit auch regional ändern. Wenn körpernahe Dienstleistungen bei dir gerade nicht erlaubt sind, dann bleiben die Beratungen in aller Regel erlaubt. Allerdings meistens nur, wenn diese in Einzelsitzungen (1 zu 1) und ohne Körperkontakt stattfinden. Dies kann gegebenenfalls in einem sogenannten Corona-Hotspot, durch andere lokale Gebote/Erlasse oder durch besondere Bestimmungen der Ausgangssperre beschränkt sein. Bitte informiert euch daher zur Sicherheit auch auf der Internetseite eurer Stadt oder eures Landkreises oder bei euren Gesundheits- oder Ordnungsbehörden vor Ort. Am besten kommuniziert ihr per E-Mail, damit ihr einen Nachweis über Aussagen von Gesundheits- oder Ordnungsbehörden habt. Wenn ihr in eurem Gebiet gerade nicht körpernah arbeiten dürft aber weiter beratend tätig sein wollt, dann solltet ihr in jedem Fall  mit einem separaten Aushang an der Eingangstür darauf hinweisen, dass ausschließlich Beratungen in Einzelsitzungen, nach Terminvereinbarung und unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, aber keine körpernahen Dienstleistungen angeboten werden. Weiterhin sollten alle Preislisten und Flyer, die Angebote zu körpernahen Dienstleistungen enthalten, aus dem Sichtbereich der Klienten entfernt werden. Dann könnte ihr in der Regel z.B. folgendes Anbieten:

  • Beratungsdienstleistungen (Ernährungsberatung, Gesundheitsberatung, etc.), wenn Abstand von 1,5 Metern gewahrt bleiben kann und die jeweiligen, erhöhten hygienischen Anforderungen erfüllt werden.
  • Coachings, wenn Abstand von 1,5 Metern gewahrt bleiben kann und die jeweiligen, erhöhten hygienischen Anforderungen erfüllt werden 
  • Das Zeigen von Selbsthilfeübungen, wenn Abstand von 1,5 Metern gewahrt bleiben kann und die jeweiligen, erhöhten hygienischen Anforderungen erfüllt werden

 Zu den Wirtschaftsförderungen tragen wir die Infos  hier zusammen. >> klick hier <<

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir alle Informationen sorgfältig prüfen, aber aufgrund der undurchsichtigen und sich ständig ändernden Situation und weil jedes Land und jede Region einen eigenen Interpretationsspielraum bei der Umsetzung hat, keine Gewähr dafür übernehmen können, dass unsere Einschätzungen überall zutreffend sind und dass wir immer alle aktuellen Informationen haben. Bitte gebt uns Bescheid, wenn ihr etwas Aktuelleres seht und informiert euch im Zweifel auch immer beim örtlichen Gesundheitsamt.

Die Regelungen je Bundesland

Allgemeines

Das für den 12. April 2021 geplante Bund-Länder-Treffen wurde abgesagt, da sich laut Medienberichten Bund und Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise nicht einig waren. Wann und ob überhaupt ein nächster Corona-Gipfel stattfindet, ist bis dato nicht bekannt. Die Absage des Treffens bedeutet jedoch nicht, dass es in puncto Corona-Regelungen keine Änderungen gibt.

Bundesebene

Zum 20. April 2021 sind Änderungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung in Kraft getreten. So besteht nun die Pflicht für alle Betriebe, also auch körpernahe Dienstleister, ihren Mitarbeitern zweimal pro Woche einen Selbst- oder Schnelltest anzubieten. Selbsttests können ohne Aufsicht durchgeführt werden. Die Durchführung der Tests sollte möglichst vor Aufnahme der Tätigkeit, also vor Arbeitsbeginn und nicht nach Feierabend, erfolgen.

Die Annahme des Testangebots ist für Mitarbeiter nicht verpflichtend, wird jedoch eindringlich empfohlen. Außerdem können die Bundesländer strengere Maßnahmen zu erlassen. Die Kosten für die Tests trägt der Arbeitgeber. Die wöchentlichen kostenlosen Bürgertests gelten nicht als betriebliches Testangebot.

Ausführliche Informationen zu den Änderungen findest Du beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)

Da das Infektionsschutzgesetz ein Bundesgesetz ist, müssen sich Länder, Kreise und Städte einheitlich daran halten. Es dürfen jedoch weiterhin, auf Landesebene oder in den Kreisen und Städten, schärfere Regelungen erlassen werden, wenn dies erforderlich ist. Die entscheidende Neuerung ist die sog. Bundes-Notbremse. Sie greift zusätzlich in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt (auch Berlin und Hamburg), wenn die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 100 übersteigt. Sofern Schutzmaßnahmen eines Landes strenger sein sollten als
der Katalog des IfSG, so gelten diese Regelungen fort.  Sinkt in dem entsprechenden Landkreis oder der kreisfreien Stadt die 7-Tages-Inzidenz unter den Wert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an fünf aufeinanderfolgenden Tagen, so treten dort ab dem übernächsten Tag die vorgesehenen Schutzmaßnahmen wieder außer Kraft.

Das gesetz wurde bereits vom Bundestag beschlossen, vom Bundesrat gebilligt und vom Bundespräsidenten unterschrieben und wird umgehend im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die verschärften Regelungen des IfSG sollten somit ab Freitag den 23.04.2021 gelten

Die im IfSG nun vereinbarte  Bundes-Notbremse bedeutet für uns, dass die Ausübung und Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen untersagt ist (§28b Abs. 1 Ziffer 8 IfSG), sobald und sofern die Notbremse greift. Ausgenommen von der Schließung sind körpernahe Dienstleistungen aus

  • medizinischen,
  • therapeutischen oder
  • pflegerischen Zwecken sowie
  • Friseurbetriebe.

Länderebene

Auf Länderebene beschäftigen uns folgende Fragen:

  • Darf ich (weiterhin) öffnen?
  • Gibt es für genesene, geimpfte und ungeimpfte Personen unterschiedliche Auflagen?

Geimpfte Personen

Die Lockerungen für vollständig geimpfte Menschen gehen auf eine Studie des Robert Koch-Institutes zurück. Nach dieser ist das Risiko der Virusübertragung bei Menschen mit vollständigem Impfschutz ab dem 15. Tag nach Erhalt der zweiten Impfdosis geringer als bei symptomlosen Infizierten, die einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen. Der Nachweis der vollständigen Impfung muss mit einer sog. Impfdokumentation oder eine Impfbescheinigung erbracht werden.

Auflagen

Bei den Auflagen ist zwischen allgemeinen Auflagen und spezifischen für körpernahe Dienstleistungen zu unterscheiden. Zu den allgemeinen Auflagen gehören beispielsweise:

  • Einhaltung des Sicherheitsabstandes von 1,5 Metern
  • möglichst wenig Kontakt der Beschäftigten untereinander
  • Maskenpflicht (Kunde und Dienstleister)
  • Desinfektionsspender bzw. Waschgelegenheiten am Ein- und Ausgang
  • regelmäßiges Lüften
  • regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Gegenständen (häufige Berührung durch verschiedene Personen)
  • Vorhaltung von Handwaschmitteln und nicht wiederverwendbarer Papierhandtüchern
  • Regelung der Besucherströme (Terminvereinbarung)
  • Begrenzung der Personen nach den räumlichen Kapazitäten

Die spezifischen Auflagen findest Du weiter unten bei deinem Bundesland.

Baden-Württemberg

Aktuelle Verordnung

Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) vom 27. März 2021 in der ab 24. April 2021 gültigen Fassung

Darf grundsätzlich weiterhin geöffnet werden?

Körpernahe Dienstleistungen bleiben weiterhin geöffnet. In der CoronaVO des Landes werden folgende Dienstleister explizit genannt:

  • Kosmetikstudios
  • Massagestudios
  • Nagelstudios
  • Tattoo- und Piercingstudios
  • Barbershops
  • Friseurbetriebe

Welche spezifischen Auflagen sind mit der Öffnung verbunden?

Es muss ein Hygienekonzept erstellt werden.

Maskenpflicht

In Baden-Württemberg müssen medizinische Masken (OP-Maske, FFP2-Maske) von Dienstleister und Kunden während dies gesamten Aufenthaltes getragen werden. Ist dies bei Inanspruchnahme der Dienstleistung nicht möglich, muss der Kunde einen Nachweis, der sich danach richtet, ob es sich um eine genese, geimpfte oder ungeimpfte Person handelt, vorlegen.

Dienstleistung ohne Maske

Wenn der Kunde die Maske nicht oder nicht dauerhaft tragen kann, muss er für die Inanspruchnahme der Dienstleistung Folgendes vorlegen:

  • einen tagesaktuellen negativen COVID-19-Schnelltest (Antigentest, ungeimpfte Personen),
  • eine Impfdokumentation (geimpfte Personen) oder
  • den Nachweis einer bestätigten Infektion (genesene Personen)

Selbsttests sind unter Anleitung oder Überwachung eines geschulten Dritten, der anschließend auch das Ergebnis auswertet, erlaubt.

Hinweis zu Selbsttests: Selbsttests sollten vor Betreten Deiner Räumlichkeiten durchgeführt werden. Fällt der Test in Deinen Räumen positiv aus, kann es zu einer Schließung Deines Betriebes kommen.

Als Personen mit einer abgeschlossenen Impfung (geimpfte Personen) gelten:

  • Personen, die beide Impfdosen erhalten haben (seit der 2. Impfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein, der Impfstoff muss in der EU zugelassen sein)
  • Personen, die mindestens eine Impfung erhalten haben und den Nachweis einer Infektion (PCR-Test) erbringen können

Als genesene Personen gelten:

  • Nachweis einer Infektion mittels PCR-Test (bestätigte Infektion)
  • Person unterliegt keiner Absonderungspflicht mehr
  • Die nachgewiesene Infektion darf maximal sechs Monate zurückliegen.

Dokumentationspflicht

Von den Kunden müssen folgende Daten analog oder digital erfasst werden:

  • Vor- und Nachname
  • Anschrift
  • Telefonnummer (soweit vorhanden)
  • Datum und Zeitraum der Anwesenheit

Wird die Angabe dieser Daten verweigert, darf der Kunde die Dienstleistung nicht in Anspruch nehmen. Die Aufbewahrungsfrist beträgt vier Wochen.

Notbremse

In Baden-Württemberg gilt die “Bundes-Notbremse” bereits ab dem 19. April 2021. Körpernahe Dienstleistungen, die medizinisch nicht notwendig sind, müssen schließen, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 100 übersteigt.

Nützliche und weiterführende Links

Link zur Corona-Verordnung

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  • § 14 Abs. 1 Ziffer 6 Körpernahe Dienstleistungen
  • § 4 Hygieneanforderungen
  • § 4a Schnelltests, geimpfte und genesene Personen
  • § 5 Hygienekonzept
  • § 6 Datenverarbeitung
  • § 20 mit Inhalten zu Lockerungen der “Notbremse”

Allgemeine Corona-Informationsseite Baden-Württemberg

Maßnahmen zu Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April

Übersicht – offene und geschlossen je Inzidenz

Beispiel / Muster für ein Hygienekonzept

Bayern

Aktuelle Verordnung

12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) vom 5. März 2021 in der Fassung vom 24. April 2021

Darf grundsätzlich geöffnet werden?

Körpernahe Dienstleistungen wie Massagepraxen oder Tattoo-Studios bleiben weiterhin geschlossen. Auch für Kosmetikbetriebe und Nagelstudios gibt es seit 23.04.2021 keine Ausnahmen mehr.

Friseur- und Fußpflegebetriebe sind auch bei Inzidenzen über 100 weiter geöffnet, neu dann allerdings mit Testpflicht der Kunden (max 24 alter Text), 20 qm pro Kunde und FFP2-Maskenpflicht für Behandler.

Da die Verordnung in Bayern sehr streng gefasst ist und wenig Spielraum lässt, sollte man, auch wenn man sich ausschließlich auf Beratungsleistungen vor Ort, ohne körperliche Nähe beschränkt, vorher beim Gesundheitsamt um Erlaubnis fragen.

 

Nützliche und weiterführende Links

12. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Die relevante Bestimmung findest Du in § 12 Abs. 2.

Allgemeine Corona-Informationsseite Bayern

Corona-FAQ-Seite Bayern

Empfehlungen zum Infektionsschutz

Berlin

Aktuelle Verordnung

Zweite SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 13. April 2021

Darf grundsätzlich weiterhin geöffnet werden?

Körpernahe Dienstleistungen dürfen in Berlin grundsätzlich geöffnet bleiben. Massagepraxen und Kosmetikstudios werden explizit in der Verordnung genannt.

Welche spezifischen Auflagen sind mit der Öffnung verbunden?

Es muss ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept erstellt werden.

Maskenpflicht

In Berlin muss in geschlossenen Räumen vom Dienstleister eine medizinische Maske (OP-Maske) und vom Kunden eine FFP2-Maske getragen werden.

Testpflicht für Dienstleister

In Berlin müssen sich körpernahe Dienstleister zweimal pro Woche auf Corona testen lassen, unabhängig davon, ob es sich um (Solo-)Selbstständige oder Beschäftigte handelt. Erlaubt sind für Beschäftigte Schnell- und Selbsttest, wobei Letztere unter Aufsicht angewendet werden müssen. Bei Selbstständigen sind Selbsttests nicht erlaubt.

Die Bestimmungen gelten nur, wenn ausreichend Tests zur Verfügung stehen und die Beschaffung zumutbar ist.

Testpflicht für ungimpfte Kunden

Der Kunde darf die Dienstleistung nur in Anspruch nehmen, wenn er einen negativen Test nachweisen kann. Mögliche Nachweise sind:

  • “Teststelle vor Ort” (Antigentest)
  • Selbsttest vor Ort (unter Aufsicht, Antigentest)
  • schriftliche oder elektronische Bescheinigung (nicht älter als 24 Stunden, Antigentest oder PCR-Test)

Hinweis zu Selbsttests: Selbsttests sollten vor Betreten Deiner Räumlichkeiten durchgeführt werden. Fällt der Test in Deinen Räumen positiv aus, kann es zu einer Schließung Deines Betriebes kommen.

Geimpfte Kunden

Die Testpflicht entfällt für Personen, die nachweisen können, dass sie

  • vollständig mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft worden sind und
  • die zweite Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt.

Dokumentationspflicht

Im Rahmen der Anwesenheitsdokumentation, die analog oder digital erfolgen kann, müssen folgende Daten erfasst werden:

  • Vor- und Familienname
  • Telefonnummer
  • Bezirk oder Gemeinde des Wohnortes (bei digitalen Anwendungen nicht notwendig)
  • vollständige Anschrift
  • E-Mail-Adresse (soweit vorhanden)
  • Anwesenheitszeit
  • ggf. Durchführung eines Tests vor Ort (kann bei digitalen Anwendungen entfallen)

Die Aufbewahrungsfrist beträgt vier Wochen. Bei unvollständigen oder offensichtlich falschen Angaben ist Zutritt oder Verbleib zu verwehren.

Notbremse

Nach der Bundes-Notbremse ist die Ausübung und Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen, die keinem medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Zweck dienen, untersagt. Die Bundes-Notbremse setzt ein, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 100 übersteigt. Das Land Berlin wird in diesem Zusammenhang als kreisfreie Stadt betrachtet.

Die Berliner Corona-Verordnung sieht bislang nur vor, dass strengere Maßnahmen erlassen werden können.

Nützliche und weiterführende Links

Zweite SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 13. April 2021

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  • § 18 Dienstleistungen
  • § 4 “Maskenpflicht”
  • § 5 Anwesenheitsdokumentation
  • § 6 Schutz- und Hygienekonzept
  • § 6a und 6b Testpflicht (Dienstleister, Kunden)

Allgemeine Corona-Informationsseite Berlin

Corona-FAQ-Seite Berlin

Hygienekonzept

Brandenburg

Aktuelle Verordnung

Siebte Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg (Siebte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – 7. SARS-CoV-2-EindV) vom 6. März 2021 in der Fassung vom 18. April 2021

Darf grundsätzlich weiterhin geöffnet werden?

In Brandenburg sind alle körpernahen Dienstleistungen unter Auflagen weiterhin erlaubt.

Welche spezifischen Auflagen sind mit der Öffnung verbunden?

Ein Hygienekonzept ist erforderlich.

Maskenpflicht

Alle Personen sind zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske, FFP2-Maske) verpflichtet.

Dienstleistung ohne Maske

Ist das Tragen einer Maske bei Inanspruchnahme der Dienstleistung nicht möglich, muss der Kunde nachweisen, dass er nicht infiziert ist.

Auflagen für ungeimpfte Kunden

  • Vorlage eines bestätigten Testergebnisses
  • nicht älter als 24 Stunden

Auflagen für geimpfte Kunden

Geimpfte Kunden müssen mittels Impfdokumentation nachweisen, dass

  • sie vollständig geimpft sind und
  • die 2. Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt.

Dokumentationspflicht

Von den Kunden müssen folgende Daten zur Kontaktnachverfolgung erfasst und vier Wochen aufbewahrt werden:

  • Vor- und Familienname
  • Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
  • Datum und Zeitraum der Anwesenheit
  • Testnachweis und Testergebnis (nur ungeimpfte Kunden)

Die Datenerfassung kann auch elektronisch, beispielsweise mit einer speziellen App (z. B. Luca-App), erfolgen. Die Aufbewahrungsfrist beträgt zwei Wochen.

Notbremse

Brandenburg hat die Bundes-Notbremse nicht vorab umgesetzt.

Nach der Bundes-Notbremse ist die Ausübung und Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen, die keinem medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Zweck dienen, untersagt. Die Bundes-Notbremse setzt ein, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 100 übersteigt.

Nützliche und weiterführende Links

7. Eindämmungsverordnung in der Fassung vom 18. April 2021

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  • § 9 Körpernahe Dienstleistungen
  • § 1 Abs. 3 (Kontaktnachverfolgung)
  • § 1 Abs. 4 (Impfdokumentation der Vorlage des Testergebnisses)
  • § 1 Abs. 5 (Befreiung von der Vorlagepflicht)
  • § 3 Abs. 4 Testangebote

Allgemeine Corona-Informationsseite Brandenburg

Corona-Informationsportal Brandenburg

Fragen und Antworten findest Du beim Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg

FAQs für Unternehmer, Solo-Unternehmer und Freiberufler: Die Seite ist nicht auf dem aktuellen Stand. (Stand: 20.04.2021)

Mustervorlage für ein Schutz- und Hygienekonzept mit Beispielen findest Du bei der IHK

Bremen

Aktuelle Verordnung

Vierundzwanzigste Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Vierundzwanzigste Coronaverordnung) in der Fassung vom 16. April 2021

Darf grundsätzlich weiterhin geöffnet werden?

Körpernahe Dienstleistungen sind weiterhin erlaubt.

Welche spezifischen Auflagen sind mit der Öffnung verbunden?

Ein Schutz- und Hygienekonzept ist erforderlich.

Maskenpflicht

Das Tragen einer Maske (OP-Maske, FFP2-Maske) ist verpflichtend.

Dienstleistung ohne Maske

Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden, müssen Maßnahmen ergriffen werden, die die Ansteckungsgefahr der Kunden vermindern. Ergänzend zu diesen Maßnahmen soll ab dem 1. April 2021 ein Testkonzept für Kunden vorgesehen werden.

Dokumentationspflicht

Kontaktdaten der Kunden müssen wie folgt erfasst werden:

  • Name
  • Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
  • Zeitpunkt des Betretens und Verlassens

Die Aufbewahrungspflicht beträgt vier Wochen.

Notbremse

Bremen hat die Bundes-Notbremse nicht vorab umgesetzt.

Nach der Bundes-Notbremse ist die Ausübung und Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen, die keinem medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Zweck dienen, untersagt. Die Bundes-Notbremse setzt ein, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 100 übersteigt.

Nützliche und weiterführende Links

Vierundzwanzigste Coronaverordnung

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  •  
  • § 6 (Dienstleistung und Handwerk)
  • § 8 (Namensliste zur Kontaktverfolgung)

Allgemeine Corona-Informationsseite Bremen

Corona-FAQ-Seite Bremen: Die Seite ist nicht aktuell. (Stand: 20.04.2021)

Ein Musterkonzept für körpernahe Dienstleistungen konnten bislang nicht recherchiert werden.

Hamburg

Aktuelle Verordnung

Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg (Hamburgische SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – HmbSARS-CoV-2-EindämmungsVO) in der Fassung vom 16. April 2021

Darf grundsätzlich weiterhin geöffnet werden?

Dienstleistungen der Körperpflege (z. B. Massagesalons und Kosmetikstudios) sind untersagt.

Nützliche und weiterführende Links

Hamburgische SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung in der Fassung vom 16. April 2021

Das Öffnungsverbot ist in § 14 geregelt.

Allgemeine Corona-Informationsseite Hamburg

Corona-FAQ-Seiten von Hamburg sind derzeit (Stand: 20. April 2021) nicht aktuell.

Anforderungen an Schutzkonzepte

Hessen

Aktuelle Verordnung

Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) vom 26. November 2020 in der Fassung vom 15. April 2021

Darf grundsätzlich weiterhin geöffnet werden?

In Hessen ist das Öffnen von Dienstleistungsbetrieben im Bereich der Körperpflege unter Auflagen weiterhin erlaubt.

Welche spezifischen Auflagen sind mit der Öffnung verbunden?

Ein geeignetes Hygienekonzept ist erforderlich. Dieses ist nach den Hygiene-Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes zu gestalten.

Maskenpflicht

Es muss eine medizinische Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske ohne Ausatemventil) getragen werden. Kunden dürfen die Maske während Inanspruchnahme der Dienstleistung abnehmen, wenn es die Dienstleistung erfordert.

Dienstleistung ohne Maske

  • Kunden sollen ein negatives Testergebnis (nicht älter als 24 Stunden) vorlegen oder einen Selbsttest vor Ort machen.
  • Ein Testkonzept ist vorhanden.

Hinweis zu Selbsttests: Selbsttests sollten vor Betreten Deiner Räumlichkeiten durchgeführt werden. Fällt der Test in Deinen Räumen positiv aus, kann es zu einer Schließung Deines Betriebes kommen.

Treffen die beiden oben genannten Punkte nicht zu, soll die Behandlung unterbleiben.

Dokumentationspflicht

Zur Kontaktnachverfolgung müssen folgende Kundendaten erfasst werden:

  • Name
  • Anschrift
  • Telefonnummer

Die Daten müssen vier Wochen aufbewahrt werden.

Notbremse

Hessen hält aktuell (Stand: 20. April 2021) an seinem Eskalationskonzept fest.

Nach der Bundes-Notbremse ist die Ausübung und Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen, die keinem medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Zweck dienen, untersagt. Die Bundes-Notbremse setzt ein, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 100 übersteigt.

Nützliche und weiterführende Links

Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  • § 1a Abs. 1 Ziffer 4 und Abs. 2 (Mund-Nasen-Bedeckung)
  • § 6 (Dienstleistungen)

Auslegungshinweise zur Verordnung vom 29. März 2021 (aktualisiert; mit detaillierten Informationen zu körpernahen Dienstleistungen)

Corona in Hessen (allgemeine Corona-Informationsseite)

Eskalationskonzept Hessen

Corona-FAQ-Seite der hessischen Landesregierung zu den aktuellen Corona-Regelungen plus weiterführende Informationen

Übersicht der Gesundheitsämter der Kreise und kreisfreien Städte mit Kontaktdaten

Hygieneregeln für körpernahe Dienstleistungen

Informationen zu Arbeitsschutz und Hygienekonzept

Mecklenburg-Vorpommern

Aktuelle Verordnung

Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern (Corona-LVO M-V) vom 28. November 2020 in der Fassung vom 16. April 2021

Darf grundsätzlich weiterhin geöffnet werden?

In Mecklenburg-Vorpommern müssen

  • Kosmetikstudios,
  • Massagepraxen,
  • Nagelstudios,
  • Sonnenstudios,
  • Tattoo-Studios
  • Barbiere und
  • ähnliche Betriebe

wieder schließen.

Nützliche und weiterführende Links

Corona-Verordnung

Die Regelung für die Schließung ist in § 2 festgelegt.

Corona-Informationsseite Mecklenburg-Vorpommern

FAQs Einzelhandel, Dienstleistung und Gastronomie

Beispiel / Muster für das Hygienekonzept (Zusammenfassung aller Auflagen)

Niedersachsen

Aktuelle Verordnung

Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Niedersächsische Corona-Verordnung) in der Fassung vom 16. April 2021

Darf grundsätzlich weiterhin geöffnet werden?

Körpernahe Dienstleistungen sind in Niedersachsen weiterhin erlaubt.

Welche spezifischen Auflagen sind mit der Öffnung verbunden?

Ein Hygienekonzept ist erforderlich.

Testpflicht für Dienstleister

Dienstleister müssen sich wöchentlich auf Corona testen lassen. Ein Testkonzept ist zu erstellen. Ist der Dienstleistungserbringer vollständig mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft, entfällt die Testpflicht ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung. Dies gilt bereits, wird aber erst bei der nächsten Änderung der Corona-Verordnung klargestellt werden.

Maskenpflicht

Dienstleister und Kunden müssen eine medizinische Maske (OP-Maske, FFP2-Maske) tragen.

Dienstleistung ohne Maske: ungeimpfte Personen

Ist das Tragen der medizinischen Maske (OP-Maske) nicht möglich, muss der Kunde zuvor einen Test machen, wobei

  • ein PCR-Test nicht älter als 24 Stunden und
  • ein PoC-Antigen-Test (Schnelltest) nicht älter als 12 Stunden

sein darf und das Ergebnis bestätigt sein muss. Selbsttests, die zu Hause durchgeführt worden sind, besitzen keine Gültigkeit. Sie müssen

  • vor dem Betreten der Dienstleistungseinrichtung
  • in Anwesenheit einer Person des Betriebs

durchgeführt werden.

Hinweis zur Testung vor Ort: Der Test sollten vor Betreten Deiner Räumlichkeiten durchgeführt werden. Fällt der Test in Deinen Räumen positiv aus, kann es zu einer Schließung Deines Betriebes kommen.

Dienstleistung ohne Maske: geimpfte Personen

Für geimpfte Personen entfällt die Testpflicht vor Ort bzw. die Vorlage eines negativen Testergebnissen. Sie müssen den Nachweis (Impfdokumentation) erbringen, dass sie

  • vollständig geimpft sind
  • mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff und dass
  • die zweite Impfung mindestens 15 Tage zurückliegt.

Dokumentationspflicht

Die Daten der Kunden können analog oder digital erfasst werden. Zu dokumentieren sind:

  • Familienname
  • Vorname
  • vollständige Anschrift
  • Telefonnummer
  • Erhebungsdatum und Erhebungsuhrzeit (vereinbarter Termin)

Die Daten müssen drei Wochen aufbewahrt werden.

Verweigert der Kunde die Angabe der erforderlichen Daten sowie deren Weitergabe an das Gesundheitsamt, darf die Dienstleistung nicht durchgeführt werden.

Notbremse

Niedersachsen hat die Bundes-Notbremse nicht vorab umgesetzt.

Nach der Bundes-Notbremse ist die Ausübung und Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen, die keinem medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Zweck dienen, untersagt. Die Bundes-Notbremse setzt ein, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 100 übersteigt.

Nützliche und weiterführende Links

Niedersächsische Corona-Verordnung

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  • § 3 Mund-Nasen-Bedeckung
  • § 4 Hygienekonzept
  • § 5 Datenerhebung und Dokumentation
  • § 5a Testung
  • § 10 Abs. 1 c Betriebsbeschränkungen und Betriebsverbote (Testpflicht, Impfdokumentation, Testpflicht für Dienstleister)

Fragen und Antworten zu Handel / Gastronomie / Dienstleistungen

Allgemeine Corona-Informationsseite Niedersachsen

Häufig gestellte Fragen von Unternehmen (Stichwort: körpernahe Dienstleistungen, körpernahe Dienstleister)

Ein Muster-Hygienekonzept konnte nicht recherchiert werden.

Nordrhein-Westfalen

Aktuelle Verordnung

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) vom 5. März 2021 in der ab dem 29. März 2021 gültigen Fassung

Die inzidenzunabhängige Verfügung von strengeren Maßnahmen in einzelnen Landkreisen oder kreisfreien Städten ist per Allgemeinverfügung möglich.

Darf grundsätzlich weiterhin geöffnet werden?

Körpernahe Dienstleistungen, die medizinisch nicht notwendig sind, sind unter Auflagen weiterhin möglich. Als Dienstleistungen, bei welchen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, nennt die Verordnung explizit:

  • Massage
  • Kosmetik
  • Tätowieren
  • Piercen
  • Maniküre
  • Nagelstudios
  • Fußpflege
  • Gesichtsbehandlung
  • Friseurleistungen

Welche spezifischen Auflagen sind mit der Öffnung verbunden?

Ein Hygienekonzept ist erforderlich.

Maskenpflicht

Dienstleister und Kunden müssen eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske, FFP2-Maske ohne Ausatemventil) tragen.

Dienstleistung ohne Maske

Kann bei Durchführung der Dienstleistung keine Maske getragen werden, muss

  • der Kunde einen negativen bestätigten Test vorlegen (nicht älter als 24 Stunden)
  • der Dienstleister alle zwei Tage einen bestätigten Test durchführen (nicht älter als 48 Stunden) und
  • bei der Durchführung eine FFP2-Maske tragen.

Dokumentationspflicht

Vom Kunden müssen

  • Name,
  • Adresse,
  • Telefonnummer und
  • der Zeitraum des Aufenthalts

erfasst werden. Die Aufbewahrungsfrist beträgt vier Wochen. Eine digitale Datenerfassung ist möglich, wenn die Daten nach vier Wochen datenschutzkonform gelöscht werden.

Notbremse

Die Notbremse greift in NRW ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen. In diesem Fall ist die Erbringung von körpernahen Dienstleistungen untersagt. Ausgenommen sind medizinisch notwendige Leistungen, Leistungen der nicht medizinischen Fußpflege sowie Friseurdienstleistungen.

Die vorgesehene Schließung entspricht dem Entwurf der Bundes-Notbremse.

Nützliche und weiterführende Links

Coronaschutzverordnung

  • §§ 2 bis 4a (Auflagen)
  • § 12 Handwerk, Dienstleistungsgewerbe, Heilberufe, insbesondere Abs. 2 (Testung)
  • § 16 Corona-Notbremse

Corona-Informationsseite NRW

Corona-Regeln in NRW (Antworten auf FAQs), die relevanten Punkte sind:

  • “FFP2-Maske tragen”
  • “Tests”
  • “Handwerk, Wirtschaft und Veranstaltungen”

Infektionsschutz- und besondere Arbeitsschutzmaßnahmen für körpernahe Dienstleistungen nach § 12 Coronaschutzverordnung (Hygienekonzept)

Rheinland-Pfalz

Aktuelle Verordnung

Achtzehnte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (18. CoBeLVO) vom 10. April 2021

Darf grundsätzlich weiterhin geöffnet werden?

Neben körpernahen Dienstleistungen aus medizinischen und hygienischen Gründen sind in Rheinland-Pfalz auch Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege weiterhin erlaubt. Explizit werden in der Verordnung

  • Kosmetikstudios,
  • Massagesalons,
  • Nagelstudios,
  • Tattoostudios und
  • Piercingstudios

genannt.

Welche spezifischen Auflagen sind mit der Öffnung verbunden?

Ein Hygienekonzept ist erforderlich.

Maskenpflicht

Dienstleister und Kunden müssen eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine FFP2-Maske tragen.

Dienstleistung ohne Maske

Kann der Kunde bei Inanspruchnahme der Dienstleistung keine Maske tragen,

  • ist ein Testkonzept für den Dienstleister erforderlich.
  • Der Kunde muss ein negatives Testergebnis oder eine Impfdokumentation vorlegen.

Ungeimpfte Personen

Ungeimpfte Personen müssen ein negatives Testergebnis vor dem Betreten vorlegen.

Ein Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden und muss durch die testende Stelle bestätigt sein.

Für Selbsttests gilt:

  • Durchführung des Tests vor dem Betreten
  • in Anwesenheit einer beauftragten Person
  • Bestätigte Selbsttest dürfen nicht älter als 24 Stunden sein.

Geimpfte Personen

Für geimpfte Personen entfällt die Testpflicht, wenn sie symptomlos sind, also keine typischen Corona-Symptome aufweisen, wie Fieber, Husten, Schnupfen oder den Verlust von Geruch oder Geschmack.

Geimpfte Personen müssen den vollständigen Impfschutz schriftlich oder elektronisch nachweisen. Der vollständige Impfschutz liegt 14 Tage nach der letzten Impfung (zweite Impfdosis) vor.

Dokumentationspflicht

Von den Kunden müssen folgende Daten erfasst werden:

  • Name
  • Vorname
  • Anschrift
  • Telefonnummer
  • Datum und Uhrzeit der Anwesenheit

Die Daten können analog oder digital erfasst werden. Willigt der Kunde in die digitale Fassung nicht ein, musst Du ihm die Papierform anbieten. Die Aufbewahrungsfrist beträgt vier Wochen. Werden die Angaben verweigert, darfst Du diese Person nicht behandeln.

Notbremse

Notbremse-Regelungen bestehen auf Ebene der Landkreise und der kreisfreien Städte. Deine Tätigkeit wird verboten, wenn 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 100 gestiegen ist.

Diese Regelung entspricht dem Entwurf der Bundes-Notbremse.

Nützliche und weiterführende Links

18. Corona-Bekämpfungsverordnung

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  •  
  • § 6 Abs. 3 und 4 (“Öffnung unter Auflagen”)
  • § 1 Abs. 8 (Pflicht zur Kontakterfassung)
  • § 1 Abs. 9 (Testpflicht, Impfdokumentation)

Anlage 3 zu § 23 Abs. 4 der 18. Corona-Bekämpfungsverordnung (Notbremse)

Übersicht mit Links zu aktuellen Allgemeinverfügungen der Kreise und der kreisfreien Städte

Allgemeine Corona-Informationsseite Rheinland-Pfalz

Corona-Regeln im Überblick

Hinweise für ein Hygienekonzept

Saarland

Aktuelle Verordnung

Verordnung zur Änderung infektionsrechtlicher Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 17. April 2021

Darf grundsätzlich weiterhin geöffnet werden?

Körpernahe Dienstleistungen dürfen im Saarland grundsätzlich weiterhin öffnen.

Welche spezifischen Auflagen sind mit der Öffnung verbunden?

Für die Öffnung ist ein bereichsspezifisches Hygienekonzept erforderlich.

Maskenpflicht

Im Saarland müssen Dienstleister und Kunden eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine FFP2-Maske tragen.

Testpflicht für Kunden

Als Nachweis über das Nichtvorliegen einer Corona-Infektion gelten

  • ein ärztliches Zeugnis oder
  • ein Testergebnis der durchführenden Stelle
  • in schriftlicher oder elektronischer Form.

Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.

Selbsttest dürfen nur akzeptiert werden, wenn Sie

  • vor Ort
  • unter Aufsicht eines Verantwortlichen

durchgeführt werden.

Hinweis zu Selbsttests: Selbsttests sollten vor Betreten Deiner Räumlichkeiten durchgeführt werden. Fällt der Test in Deinen Räumen positiv aus, kann es zu einer Schließung Deines Betriebes kommen.

Dokumentationspflicht

Eine Kontaktnachverfolgung ist zu gewährleisten.

Notbremse

Das Saarland hat die Bundes-Notbremse vorab nicht umgesetzt.

Nach der Bundes-Notbremse ist die Ausübung und Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen, die keinem medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Zweck dienen, untersagt. Die Bundes-Notbremse setzt ein, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 100 übersteigt.

Nützliche und weiterführende Links

Corona-Verordnung

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  • §2 Abs, 2 Ziffer 6 (Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung)
  • § 5 Abs. 3 Ziffer 8 (Hygienekonzept)
  • § 5a (Testung)
  • § 7 Abs. 4 (Erbringung körpernaher Dienstleistungen)

Allgemeine Corona-Informationsseite Saarland

Fragen zum Saarland-Modell

Hygienerahmenkonzept zum Downloaden

Sachsen

Aktuelle Verordnung

Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 (Sächsische Corona-Schutz-Verordnung – SächsCoronaSchVO) vom 29. März 2021 in der konsolidierten Fassung vom 16. April 2021

Darf grundsätzlich geöffnet werden?

In Sachsen ist die Öffnung und der Betrieb von körpernahen Dienstleistungen untersagt. Ausgenommen sind Betriebe in den Bereichen:

  • medizinisch notwendige Behandlungen
  • Friseurbetriebe
  • Fußpflege

Eine Öffnung unter Auflagen ist nach der aktuellen Verordnung vorgesehen, wenn die 7-Tage-Inzidenz in Sachsen, in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt am fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegt. In diesem Fall gehört zu den Auflagen:

  • Testpflicht für Dienstleister (Schnelltest oder Selbsttest, zweimal pro Woche)
  • Testpflicht für Kunden (Schnelltest oder Selbsttest, bei jeder Inanspruchnahme der Dienstleistung)
  • ein Hygienekonzept
  • Maskenpflicht für Kunden und Dienstleister (mindestens OP-Maske)

Nützliche und weiterführende Links

Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 29. März 2021 in der konsolidierten Fassung vom 16. April 2021

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  • § 4 Abs. 2 Ziffer 23 (Öffnungs- und Betriebsverbot)
  • § 8 Abs. 1 Ziffer 5 (Kommunale Maßnahmen bei Unterschreitung der 7-Tages-Inzidenz von 100)
  • im Falle einer Öffnung u. a. § 5 Abs. 4a und 4b (Testpflicht)

Allgemeine Corona-Informationsseite Sachsen

FAQ-Seite zu den Bekanntmachungen

Anordnung von Hygieneauflagen zur Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-
Krankheit-2019 (COVID-19) Allgemeinverfügung

Für das Hygienekonzept ist II. Besondere Regelungen / 4. Hygieneregeln für zulässige Dienstleistungsbetriebe im Bereich der körpernahen Dienstleistung von Bedeutung.

Kosmetikbetriebe und Nagelstudios

Sachsen-Anhalt

Aktuelle Verordnung

11. Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt vom 25. März 2021 in der Fassung vom 16. April 2021 (Elfte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – 11. SARS-CoV-2-EindV)

Darf grundsätzlich weiterhin geöffnet werden?

Öffnung von Dienstleistungsbetrieben im Bereich der Körperpflege ist unter Auflagen weiterhin zulässig. Als Beispiele für diese Dienstleistungen werden explizit genannt:

  • Kosmetikstudios
  • Nagelstudios
  • Massagepraxen
  • Fußpflegepraxen
  • Piercing- und Tattoo-Studios
  • Friseursalons

Welche spezifischen Auflagen sind mit der Öffnung verbunden?

Ein Hygienekonzept ist erforderlich. Außerdem müssen die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden.

Maskenpflicht

Kunden und Dienstleister müssen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske) oder eine partikelfiltrierende Halbmaske (FPP1-, FPP2- oder FPP3-Maske) tragen.

Dokumentationspflicht

Von den Kunden müssen folgende Daten analog oder digital erfasst werden:

  • Vor- und Familienname
  • vollständige Anschrift
  • Telefonnummer
  • Zeitraum des Aufenthaltes

Die Aufbewahrungsfrist beträgt vier Wochen.

Notbremse

Sachsen-Anhalt hat Bundes-Notbremse nicht vorab umgesetzt.

Nach der Bundes-Notbremse ist die Ausübung und Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen, die keinem medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Zweck dienen, untersagt. Die Bundes-Notbremse setzt ein, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 100 übersteigt.

Nützliche und weiterführende Links

11. Eindämmungsverordnung

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  •  
  • § 7 Abs. 5 (Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege)
  • § 1 Abs. 1 (Allgemeine Hygieneregeln)
  • § 1 Abs. 2 (Medizinischer Mund-Nasen-Schutz)
  • § 1 Abs. 5 (Anwesenheitsnachweis)

Fragen und Antworten zum Corona-Virus

Allgemeine Corona-Informationsseite Sachsen-Anhalt

Aktuelle Muster für ein spezifisches Hygienekonzept konnten nicht recherchiert werden.

Schleswig-Holstein

Aktuelle Verordnung

Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Corona-Bekämpfungsverordnung – Corona-BekämpfVO) verkündet am 16. April 2021

Darf grundsätzlich weiterhin geöffnet werden?

Dienstleistungen mit Körperkontakt sind in Schleswig-Holstein weiterhin erlaubt.

Welche spezifischen Auflagen sind mit der Öffnung verbunden?

Ein Hygienekonzept ist erforderlich.

Maskenpflicht

Für Dienstleister und Kunden ist das Tragen einer qualifiziertes Mund-Nasen-Schutzes (OP-Maske oder FFP2-Maske) verpflichtend. Personen, die von der Maskenpflicht befreit sind, müssen dies durch eine ärztliche oder psychotherapeutische Bescheinigung nachweisen.

Dienstleistung ohne Maske

Kann der Kunde bei der Durchführung keine Maske tragen, muss der Dienstleister

  • über ein schriftliches Testkonzept verfügen und dieses Umsetzen und
  • eine FFP2- oder FFP3-Maske ohne Ausatemventil sowie ein Gesichtsvisier oder eine Schutzbrille tragen

Der Kunde muss

  • ein negatives Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 48 Stunden sein darf, oder
  • vor Ort einen Corona-Test durchführen.

Hinweis zur Testung vor Ort: Der Test sollte vor Betreten Deiner Räumlichkeiten durchgeführt werden. Fällt der Test in Deinen Räumen positiv aus, kann es zu einer Schließung Deines Betriebes kommen.

Dokumentationspflicht

Von den Kunden müssen die folgenden Kontaktdaten digital oder analog erfasst werden:

  • Erhebungsdatum und -uhrzeit
  • Vor- und Nachname
  • Anschrift
  • Telefonnummer oder E-Mailadresse (wenn vorhanden)

Die Aufbewahrungsfrist beträgt vier Wochen. Verweigert der Kunde die Angabe dieser Daten, darfst Du ihn nicht behandeln.

Notbremse

Schleswig-Holstein hat die Bundes-Notbremse vorab nicht umgesetzt. Die derzeit (noch) gültige Notbremse auf Ebene der Kreise und der kreisfreien Städte sieht vor, dass ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 100, der Kunde ein negatives Testergebnis vorlegen muss, unabhängig davon, ob er bei der Behandlung eine Maske tragen kann oder nicht.

Nach der Bundes-Notbremse ist die Ausübung und Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen, die keinem medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Zweck dienen, untersagt. Die Bundes-Notbremse setzt ein, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 100 übersteigt.

Nützliche und weiterführende Links

Corona-Verordnung

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  • § 9 (Dienstleistungen)
  • § 2a (Mund-Nasen-Bedeckung)
  • § 4 (Hygienekonzept und Datenerfassung)

Allgemeine Corona-Informationsseite Schleswig-Holstein

Corona-FAQ-Seite für Gastronomie, Einzelhandel und Dienstleistungen

Ergänzende Maßnahmen bei Überschreitung der 7-Tages-Inzidenz von 100 (Ziffer 7)

Übersicht der Regelungen in Kreisen und kreisfreien Städten

Angaben zum Hygienekonzept sind in § 4 der Corona-Bekämpfungsverordnung beschrieben.

Thüringen

Aktuelle Verordnung

Thüringer Verordnung zur Regelung infektionsschutzrechtlicher Maßnahmen und schrittweisen weiteren Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung – ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnVO-) vom 31. März 2021

Eine inzidenzunabhängige Verfügung von strengeren Maßnahmen in einzelnen Landkreisen oder kreisfreien Städten ist per Allgemeinverfügung möglich.

Darf grundsätzlich weiterhin geöffnet werden?

In Thüringen dürfen körpernahe Dienstleistungen unter Auflagen geöffnet bleiben. Explizit werden in der Verordnung

  • Massagestudios,
  • Kosmetikstudios,
  • Tätowier- und Piercingstudios,
  • Nagelstudios,
  • Friseurbetriebe und
  • Solarien

genannt.

Welche spezifischen Auflagen sind mit der Öffnung verbunden?

In Thüringen muss ein Infektionsschutzkonzept erstellt werden.

Maskenpflicht

Dienstleister und Kunden müssen eine OP-Maske oder eine FFP2-Maske tragen.

Dienstleistung ohne Maske

Kann der Kunde bei Inanspruchnahme der Dienstleistung die Maske nicht oder nicht durchgängig tragen, muss er ein negatives Testergebnis vorlegen:

  • PCR-Test nicht älter als 48 Stunden
  • Antigenschnelltest nicht älter als 24 Stunden
  • Selbsttest vor Ort unter Aufsicht

Kann der Kunde kein gültiges negatives Testergebnis vorlegen oder verweigert den Selbsttest vor Ort, darfst Du ihn nicht behandeln.

Hinweis zu Selbsttests: Selbsttests sollten vor Betreten Deiner Räumlichkeiten durchgeführt werden. Fällt der Test in Deinen Räumen positiv aus, kann es zu einer Schließung Deines Betriebes kommen.

Dokumentationspflicht

Von den Kunden sind folgende Daten analog oder digital zu erfassen:

  • Name und Vorname,
  • Wohnanschrift oder Telefonnummer und
  • Datum, Beginn und Ende der Anwesenheit des Kunden

Die Aufbewahrungsfrist beträgt vier Wochen. Verweigert der Kunde die Angaben dieser Daten, darfst Du ihn nicht behandeln.

Notbremse

Thüringen hat die Bundes-Notbremse vorab nicht umgesetzt.

Nach der Bundes-Notbremse ist die Ausübung und Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen, die keinem medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Zweck dienen, untersagt. Die Bundes-Notbremse setzt ein, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 100 übersteigt.

Nützliche und weiterführende Links

Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  •  
  • § 23 Körpernahe Dienstleistungen
  • § 5 Infektionsschutzkonzept
  • § 3 Abs. 4 Kontaktnachverfolgung
  • § 10 Selbsttest

Hinweise zur Testpflicht

Allgemeine Corona-Informationsseite Thüringen

Corona-FAQ-Seite Thüringen

Schutzkonzepte für Kosmetikhandwerk und Fußpflege (Stand: 20. April 2021)

Dort findest Du einen Link zu den Branchenregelungen (PDF). Außerdem gibt es dort genaue Angaben zu den Anforderungen an das Infektionsschutzkonzept. Die Mindestanforderungen sind in § 5 Abs. der Landesverordnung aufgelistet.

Was sind gestiegene hygienische Anforderungen?

Die nachfolgenden Informationen sind grundsätzlichen Dinge, die beim Arbeiten in der aktuellen Corona-Lage beachtet werden sollen. Bitte beachtet, dass das Arbeiten grundsätzlich nur unter stark erhöhten hygienischen Standards bzw. mit entsprechenden Hygiene-Konzepten möglich ist. Sofern dein Land nicht eigene Hygienekonzepte vorsieht, kann man sich in der Regel an den BGW-Standards für Praxen der Physiotherapie und medizinischen Masse orientieren. Diese und weitere Informationen könnt ihr unter folgendem Link Hygiene-Vorschriften für Logopädie, Ergo- und Physiotherapie, medizinische Massage  einsehen. Klick hier

Falls du gesichtsnahe Dienstleistungen anbietest, solltest du auch die Vorgaben aus den Branchenregelungen für Kosmetiker und Fußpfleger anschauen, zu finden >>mit klick hier <<

Meldung Gesundheitsamt

Sollte in deinem Betrieb oder dessen Umfeld, ein Fall von Corona auftreten, muss umgehend das zuständige Gesundheitsamt informiert werden, welches dann vor Ort entsprechende Maßnahmen veranlasst.

Die typischen Hygienestandards

Das Bereitstellen von Desinfektion für Klienten und Mitarbeiter vor und nach der Behandlung und die Desinfektion und Reinigung der Geräte und Liegen vor und nach jeder Behandlung und natürlich die Einhaltung der Handhygiene und der Hustenetikette (Husten oder Niesen in die Ellenbeuge oder ein Einmaltaschentuch, NICHT in die Hände). Zur Desinfektion müssen Mittel bereitgestellt werden, mit der Kennzeichnung “begrenzt viruzid” oder besser “begrenzt viruzid +” oder “viruzid”

Hinweise zur Handhygiene

Die Handhygiene muss sowohl vom Behander als auch vom Klienten vor UND nach jeder Behandlung durchgeführt werden!

Desinfektionsmittel hat je nach Zusammensetzung eine andere Einwirkzeit und muss entsprechend genutzt. Der Hinweis wie ein Desinfektionsmittel zu nutzen ist, sollte auf dem jeweiligen Desinfektionsmittel stehen.

Wenn kein Desinfektionsmittel zur Verfügung steht, kann in aller Regel auch Seife genutzt werden. Für das waschen sollten Flüssigseife und Einmalhandtücher bereitstehen.

Seife die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denke auch an die Fingernägel. 

Eine gründliche Handwäsche dauert zwischen 20 und 30 Sekunden. Besser länger als kürzer. Seife ist nämlich ähnlich wirksam gegen Viren und Bakterien wie Desinfektkionsmittel, aber um diesen Effekt entfalten zu können, braucht die Seife eine gewisse Zeit zum Einwirken und der Vorgang sollte möglichst durch gründliches Einseifen und Schrubben der Hände mechanisch unterstützt werden.

Allerdings kann ein regelmäßiges Händewaschen mit Seife die Haut stark austrocknen. Deswegen ist es ratsam die Hände auch regelmäßig einzucremen und/oder auf ein wenigstens als “begrenz viruzid” gekennzeichnetes Desinfektionsmittel zurückzugreifen. 

Befrage alle Personen

vor den Anwendungen (am besten schon vorher telefonisch) nach dem vorgegebenen Schema des Robert-Koch-Instituts:

  1. Hat die Person grippeähnliche Symptome (z.B. Fieber, Husten, infektbedingte Atemnot)?
  2. Hatte die Person innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem nachweislich Coronavirus-Erkrankten?

Wurde Frage 1 mit JA beantwortet UND Frage 2 wurde mit Ja beantwortet, bitten die Person sich in häusliche Quarantäne zu begeben und informiere das örtliche Gesundheitsamt. Findet das Gespräch persönlich statt, sollten außerdem beide Personen umgehend entsprechende Atemschutzmasken anlegen und das Gesundheitsamt informiert werden.

Wurden die Frage 1 mit NEIN beantwortet aber die Frage 2. mit JA, bitte die Person sich in häusliche Quarantäne zu begeben und sich telefonisch mit dem Hausarzt und/oder der unabhängigen Patientenberatung in Verbindung zu setzten:  0800/ 011 77 22 .

Werden die Fragen mit NEIN beantwortet, kann die Anwendung stattfinden.

Umgang mit Risikogruppen

Zusätzlich sind Maßnahmen für den Umgang mit Risikogruppen zu ergreifen

  • Aufklärung über Risiken (sofern möglich bereits vorher telefonisch) und unbedingt Einholung einer Einverständniserklärung vor Behandlungsbeginn, sonst Termin verschieben.
  • Arbeiten mit Handschuhen und Mundschutz, verschieben falls nicht vorhanden
  • Bei der Arbeit mit bekannten Risikogruppen besonders kleinlich auf die Hygieneanforderungen achten und ggf. einen separaten Raum dafür bereithalten.

Die erweiterten hygienischen Anforderungen

können z.B. wie folgt umgesetzt werden:

  • Wenn du einen Wartebereich hast, strukturiere deine Termine möglichst so, dass nur eine Person im Wartebereich sitzt und sorge für genügend Abstand.
  • Nach jedem Termin, alle Kontaktflächen wie Türklinken, Wasserhähne und Geräte reinigen und desinfizieren.
  • Eine regelmäßige und großzügige Belüftung der Räume sicherstellten. (am besten alle 30 Minuten für 5 Minuten)
  • Nur Personen behandeln, die gesund sind und keinerlei Erkältungs- oder Grippesymptome zeigen. Dies bei Terminvereinbarung und vor Ort abfragen.
  • Arbeiten mit Handschuhen und Mundschutz, sofern verfügbar und wenn ein ausreichender Abstand nicht gewährleistet werden kann. Bei Arbeiten in Gesichtsnähe eine Maske der Klasse FFP 2 benutzen.
  • Bei der Arbeit mit bekannten Risikogruppen besonders auf die Hygieneanforderungen achten und ggf. einen separaten Raum dafür bereithalten

Wer gehört zur Riskogruppe

  • ältere Personen (ab 50 Jahre), rund 87% der Verstorbenen waren 70 Jahre oder älter (Altersmedian: 82 Jahre)
  • stark adipöse Menschen
  • Personen mit Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z.B. Bluthochdruck, KHK)
  • Personen mit chronischen Lungenerkrankungen (z.B. COPD)
  • Personen mit chronischen Lebererkrankungen
  • Personen mit Diabetes mellitus
  • Personen mit Krebserkrankungen
  • Personen mit Schwächungen des Immunsystems (z.B. in Folge von Erkrankungen oder Medikamentengabe)

Aktuell nicht abschließend geklärt ist, ob Raucher zur Risikogruppe gehören. Nach aktuellen Untersuchungen sind Raucher aufgrund des Nikotins eventuell sogar weniger betroffen. Dies ist aber nicht abschließend geklärt.

Allgemeine Hinweise

  • Vermeide Körperkontakt (Händeschütteln, Umarmung, etc) und fasse Türklinken, Mischbatterien und Therapiegeräte so selten wie möglich an. Öffne Türen wenn möglich mit dem Ellenbogen.
  • Halte außerhalb der Anwendungen, z.B. bei Vor- und Nachbesprechungen, möglichst 1,5 – 2 Meter Abstand, in jedem Falle bei niesenden oder hustenden Personen.
  • Halte die Hände vom Gesicht fern – vermeide es nach Möglichkeit, mit deinen Händen den Mund, die Augen oder die Nase zu berühren.
Nutze auch die Grafiken der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum ausdrucken und aushängen für Mitarbeiter und Klienten. Diese findest du hier.
 
Beachtet auch die Informationen der BGW, welche ihr unter folgendem Link Hygiene-Vorschriften für Logopädie, Ergo- und Physiotherapie, medizinische Massage  einsehen könnt. Klick hier
Inhaltsverzeichnis
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    Wirtschaftliche Auswirkungen

    und welche unterstützenden Möglichkeiten gibt es?

    Corona Virus - kurz & knapp

    Das Coronavirus selbst wird als SARS-CoV2 bezeichnet und führt teilweise zu einer neuartigen Lungenerkrankung welche als Covid-19 bezeichnet wird. Erstmals wurde das Virus in China im Dezember 2019 festgestellt.

    SARS- und MERS-Viren sind genetisch eng mit dem Coronavirus verwandt. Daher sind Ansteckungsgefahr, Entstehung und Entwicklung einer Krankheit ähnlich wie bei diesen bereits bekannten Viren.

    Aktuell wird von einer Übetragung durch Tröpfchen- und Schmierinfektion ausgegangen.

    Das Corona-Virus gehört zur Risikogruppe 3 und ist damit nach § 7 des Infenktionsschutzgesetzes meldepflichtig bei eindeutiger Feststellung.

    Die Zeit, die zwischen Infektion mit dem Corona-Virus und dem Auftreten der ersten Symptome vergeht (Inkubationszeit) wird mit 1 – 14 Tagen angegeben (teilweise auch bis 24 Tage). 

    Typische Symptome sind:

    • Fieber
    • trockener Husten
    • Schnupfen
    • Atemprobleme
    • Kopf- und Gliederschmerzen
    • Übelkeit und Durchfall (vereinzelt)

    Oftmals verläuft die Infektion jedoch ganz ohne oder nur mit sehr leichten Symptomen, was es schwieriger macht eine Infektion ohne Test sicher festzustellen. 

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