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Vorerst sind bis Ende November körpernahe Dienstleistung weitestgehend untersagt. Ausnahmen gelten für Thüringen und Sachsen-Anhalt. Beratungsleistungen und das Zeigen von Selbsthilfeübungen bleibt erlaubt, solang der Abstand und die Hygieneregeln eingehalten werden können.

Unter folgendem Link haben wir aktuelle Informationen zusammengefasst. >> Klick hier <<

Im Rahmen des erneuten Lockdowns im November 2020, hat der Staat weitere Förderungen und Wirtschaftshilfen beschlossen. Alle Infos dazu aktualisieren wir hier für dich: >> klick hier <<

1 – Corona Aktuelles & Allgemeine Infos

Außer in Thüringen und Sachsen-Anhalt und seit kurzem aufgrund eines Gerichtsurteils im Saarland, raten wir aufgrund der Verordnungen und erheblicher Rechtsunsicherheiten zu folgendem Vorgehen: 

  1. Verschiebe alle Termine und schließe alles aus dem Bereich körpernahe Dienstleistungen bis zum Ende des Lockdowns.
  2. Beantrage die 75% Umsatzerstattung sobald möglich und ggf. Überbrückungshilfe II. Infos dazu tragen wir >>hier<< zusammen.
  3. Nutze die freie Zeit für Dinge, die dich bewegen und voranbringen.

Vorwort und Aktuelles zum 02.11.2020

Durch das Corona Virus ist eine außergewöhnliche Lage entstanden, die uns nun schon lange begleitet und trotzdem viele Fragen unbeantwortet lässt. Aus diesem Grund möchten wir, das Team von Natürlich Rückgrad e.V., gerne versuchen ein wenig Ordnung in das Chaos an gegensätzlichen und sich ständig ändernden Informationen zu bringen. Wir werden alle Informationen auf dieser Seite zusammentragen und möglichst aktuell halten. Diese Seite wird also in den nächsten Tagen laufend erweitert. Sofern das aktuell möglich ist, informieren wir hier gut recherchiert und mit dem notwendigen Hintergrundwissen, gleichzeitig weisen wir aber darauf hin, dass wir in der aktuellen dynamischen Lage und aufgrund unterschiedlicher Bestimmungen der einzelnen Bundesländer, Kreise und Städte, keine Gewähr dafür übernehmen können, dass alle Informationen auch bei euch genau so zutreffen.

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Infos zum erneuten Lockdown ab 02.11.2020

!!!NEUES-> Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes, kippt das Arbeitsverbot für Massage- und Kosmetikstudios im Saarland. Näheres dazu, weiter unten bei den Informationen zum Saarland <-NEUES!!!

 

Aufgrund der gehäuften Nachfragen, haben wir für euch nochmal alle wichtigen Informationen zum erneuten Lockdown ab 02.11.2020 kurz zusammengefasst. Wir updaten hier, wenn sich daran etwas ändert.

Schließung vorerst bis 30.11.2020 beschlossen

 

Auszug aus der Presseerklärung der Bundesregierung zur Konferenz der Kanzlerin mit den Ländern vom Mittwoch den 28.10.2020: 

“…Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich. Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet….

Was ist Verboten?

Dienstleistungen im Körperkontakt (Massagen, Therapien, etc.) sind ab 02.11.2020, außer in Thüringen und Sachsen-Anhalt, in allen anderen Bundesländern verboten. Für Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege ist das arbeiten weitgehend erlaubt, in der Regel jedoch eingeschränkt durch die Formulierung, dass die Behandlungen/Therapien medizinisch notwendig sein müssen. Was das genau bedeutet ist indes jedoch unklar, da der Begriff der medizinischen Notwendigkeit lediglich für die Abrechnung mit der Krankenkasse definiert ist. Hiernach kann eine medizinische Notwendigkeit nur durch Diagnose eines Arztes, Heilpraktikers oder sektorale Heilpraktikers in seinem Teilbereich festgestellt werden. Es wird daher Sache der lokalen Gesundheits- und Ordnungsbehörden sein, den Begriff der medizinischen Notwendigkeit auszulegen, was diese natürlich völlig unterschiedlich handhaben können. Was also eine medizinische Notwendigkeit im Sinne der Verordnungen bedeutet, wird wohl letztlich erst ein Gericht entscheiden müssen. Zumindest sind für Gesundheitsberater in Thüringen und Sachsen-Anhalt auch die körpernahen Dienstleistungen weiterhin erlaubt, seit kurzem aufgrund eines Gerichtsurteils auch wieder im Saarland.  Näheres haben wir nach aktuellem Kenntnisstand weiter unten bei den Informationen zu den jeweiligen Bundesländern veröffentlicht. Die Regelungen sind vorerst Deutschlandweit bis zum 30.11.2020 gültig. Es wird nach 14 Tagen eine Neubewertung der Lage geben. Eventuell könnte es dann bereits erste Lockerungen geben. 

Was bleibt generell auch nach dem 02.11.2020 erlaubt:

  • Beratungsdienstleistungen (Ernährungsberatung, Gesundheitsberatung, etc.), wenn Abstand von 1,5 Metern gewahrt bleiben kann und die jeweiligen, erhöhten hygienischen Anforderungen erfüllt werden.
  • Coachings, wenn Abstand von 1,5 Metern gewahrt bleiben kann und die jeweiligen, erhöhten hygienischen Anforderungen erfüllt werden 
  • Das Zeigen von Selbsthilfeübungen, wenn Abstand von 1,5 Metern gewahrt bleiben kann und die jeweiligen, erhöhten hygienischen Anforderungen erfüllt werden

 

Ein kleiner Trost bleibt für alle die schließen müssen. Es werden bis zu 75% des Vorjahresumsatzes vom Staat ersetzt, außerdem gibt es für Antragsberechtigte eine vereinfachte Überbrückungshilfe für Betriebsausgaben bis zum Jahresende und ein neues Paket ist bereits für das neue Jahr in Planung. Alle Infos dazu tragen wir  hier zusammen. >> klick hier <<

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir alle Informationen sorgfältig prüfen, aber aufgrund der undurchsichtigen und sich ständig ändernden Situation und weil jedes Land und jede Region einen eigenen Interpretationsspielraum bei der Umsetzung hat, keine Gewähr dafür übernehmen können, dass unsere Einschätzung überall zutreffend sind und das wir immer alle aktuellen Informationen haben. Bitte gebt uns Bescheid, wenn ihr etwas Aktuelleres seht und informiert euch im Zweifel auch immer beim örtlichen Gesundheitsamt.ofm

Nachfolgend zusammengefasst die Verordnungen der Länder


Bayern

Das Land hat die Corona Maßnahme, welche am Mittwoch mit der Kanzlerin besprochen wurden, weitestgehend übernommen und teilweise leicht verschärft. Für den Bereich der körpernahnen Dienstleistungen, wurde die Formulierung aus der Sitzung der Länder mit der Bundeskanzlerin übernommen. 

Die aktuelle Verordnung für Bayern findest du >> klick hier << relevant für unsere Arbeit ist hier Teil 4, § 12 Absatz 2. Dort heißt es: 

1Für Dienstleistungsbetriebe mit Kundenverkehr gilt Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, 3 und 4. 2Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, sind untersagt (zum Beispiel Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios). 3Abweichend von Satz 2 sind Dienstleistungen des Friseurhandwerks unter den Voraussetzungen des Satzes 1 zulässig.”

Es gilt daher das, was wir weiter oben unter “Infos zum erneuten Lockdown ab 02.11.2020” zusammengefasst haben. Also körpernahe Dienstleistungen sind ab 02.11.2020 vermutlich bis einschließlich dem 30.11.2020 für Gesundheitsberater verboten. Weiterhin erlaubt sind Beratungsdienstleistungen bei denen der Abstand von 1,5m und die Hygieneregeln eingehalten werden können.

Informationen aus dem Bericht der Kabinetssitzung kannst du >> mit klick hier nachlesen <<.

Die allgemeine Informationsseite für Bayern findest du >> mit klick hier <<

Eine Checkliste zum erstellen eines Hygienkonzeptes in Bayern findest du >> klick hier <<

Sollte sich in den nächsten Tagen noch etwas Neues ergeben, so werden wir an dieser Stelle berichten.


Baden-Württemberg

Das Land hat die mit der Kanzlerin verabredeten Corona Maßnahme weitestgehend übernommen. Für den Bereich der körpernahen Dienstleistungen, ist die Formulierung aus der Sitzung der Länder mit der Bundeskanzlerin weitestgehend in die Verordnung eingeflossen. Es gilt daher das, was wir weiter oben unter “Infos zum erneuten Lockdown ab 02.11.2020” zusammengefasst haben. Also körpernahe Dienstleistungen sind ab 02.11.2020 vermutlich bis einschließlich dem 30.11.2020 für Gesundheitsberater verboten. Weiterhin erlaubt sind Beratungsdienstleistungen bei denen der Abstand von 1,5m und die Hygieneregeln eingehalten werden können.

Im Rahmen der neuen Verordnung ist § 1a Absatz 6 Nummer 12 für uns relevant. Das Land hat am 01.11.2020 die Verordnung erlassen, diese findest du >>mit klick hier<<

Man kann das wichtigste in aufbereiteter Form auch auf der Informationsseite des Landes finden. Hier gehts zur Informationsseite zru Verordnung für Baden-Würrtemberg

Sollte sich in den nächsten Tage noch etwas Neues ergeben, so werden wir an dieser Stelle berichten.


Berlin

Das Land hat die mit der Kanzlerin verabredeten Corona Maßnahme weitestgehend übernommen. Für den Bereich der körpernahnen Dienstleistungen ist die Formulierung aus der Sitzung der Länder mit der Bundeskanzlerin in die Verordnung eingeflossen. Es gilt daher das, was wir weiter oben unter “Infos zum erneuten Lockdown ab 02.11.2020” zusammengefasst haben. Also körpernahe Dienstleistungen sind ab 02.11.2020 vermutlich bis einschließlich dem 30.11.2020 für Gesundheitsberater verboten, weiterhin erlaubt sind Beratungsdienstleistungen bei denen der Abstand von 1,5m und die Hygieneregeln eingehalten werden können. Jedoch nur gegen vorherige Terminvereinbarung und nicht im offenen Publikumsverkehr.

Im Rahmen der Verordnung ist § 7 Absatzs 7 für uns relevant.  Hier gehts zur Verordnung des Landes

Sollte sich in den nächsten Tagen zur Auslegung noch etwas Neues ergeben, so werden wir an dieser Stelle berichten.


Brandenburg

Das Land hat die mit der Kanzlerin verabredeten Corona Maßnahme weitestgehend übernommen. Für den Bereich der körpernahen Dienstleistungen, wurde die Formulierung aus der Sitzung der Länder mit der Bundeskanzlerin weitestgehend in die Verordnung übernommen. Es gilt daher das, was wir weiter oben unter “Infos zum erneuten Lockdown ab 02.11.2020” zusammengefasst haben. Also körpernahe Dienstleistungen sind ab 02.11.2020 vermutlich bis einschließlich dem 30.11.2020 für Gesundheitsberater verboten. Weiterhin erlaubt sind Beratungsdienstleistungen bei denen der Abstand von 1,5m und die Hygieneregeln eingehalten werden können.

In der Verordnung ist § 9 für uns relevant. Aktuelle Infos und die Verordnung findest du hier: Hier gehts zur Informationsseite des Landes

Sollte sich in den nächsten Tage noch etwas Neues ergeben, so werden wir an dieser Stelle berichten.


Bremen

Das Land hat die mit der Kanzlerin verabredeten Corona Maßnahme weitestgehend übernommen. Für den Bereich der körpernahen Dienstleistungen, wurde die Formulierung aus der Sitzung der Länder mit der Bundeskanzlerin weitestgehend in die Verordnung übernommen. Es gilt daher das, was wir weiter oben unter “Infos zum erneuten Lockdown ab 02.11.2020” zusammengefasst haben. Also körpernahe Dienstleistungen sind ab 02.11.2020 vermutlich bis einschließlich dem 30.11.2020 für Gesundheitsberater verboten. Weiterhin erlaubt sind Beratungsdienstleistungen bei denen der Abstand von 1,5m und die Hygieneregeln eingehalten werden können.

Aktuelle Infos und die Verordnung findest du hier:. Hier gehts zur Informationsseite des Landes

In der Verordnung ist § 4 Absatz 2 Nummer 9 für uns relevant. Du findest die Verordnung mit >>klick hier<<

Sollte sich in den nächsten Tage noch etwas Neues ergeben, so werden wir an dieser Stelle berichten.


Hamburg

Das Land hat die mit der Kanzlerin verabredeten Corona Maßnahme weitestgehend übernommen. Für den Bereich der körpernahnen Dienstleistungen, ist die Formulierung aus der Sitzung der Länder mit der Bundeskanzlerin nahezu ungeänderte eingefloßen. Es gilt daher das, was wir weiter oben unter “Infos zum erneuten Lockdown ab 02.11.2020” zusammengefasst haben. Also körpernahe Dienstleistungen sind ab 02.11.2020 vermutlich bis einschließlich dem 30.11.2020 für Gesundheitsberater verboten. Weiterhin erlaubt sind Beratungsdienstleistungen bei denen der Abstand von 1,5m und die Hygieneregeln eingehalten werden können.

Die aktuelle Verordnung des Landes ist bereits in der vorläufigen Lesefassung veröffentlich. Wichtig ist hier in erster Linie § 14.  Hier gehts zur Verordnung des Landes

Sollte sich in den nächsten Tage noch etwas Neues ergeben, so werden wir an dieser Stelle berichten.


Hessen

Das Land hat die mit der Kanzlerin verabredeten Corona Maßnahme weitestgehend übernommen. Für den Bereich der körpernahen Dienstleistungen, ist die Formulierung aus der Sitzung der Länder mit der Bundeskanzlerin weitestgehend in die Verordnung eingeflossen. Es gilt daher das, was wir weiter oben unter “Infos zum erneuten Lockdown ab 02.11.2020” zusammengefasst haben. Also körpernahe Dienstleistungen sind ab 02.11.2020 vermutlich bis einschließlich dem 30.11.2020 für Gesundheitsberater verboten. Weiterhin erlaubt sind Beratungsdienstleistungen bei denen der Abstand von 1,5m und die Hygieneregeln eingehalten werden können.

Aktuelle Infos findest du hier: Hier gehts zur Informationsseite des Landes

In der neuen Verordnung ist § 6 Absatz 2 für uns relevant. Du findest die Verordnung mit >>klick hier<<

Sollte sich in den nächsten Tage noch etwas Neues ergeben, so werden wir an dieser Stelle berichten.


Mecklenburg-Vorpommern

Das Land hat die mit der Kanzlerin verabredeten Corona Maßnahme weitestgehend übernommen. Für den Bereich der körpernahen Dienstleistungen, ist die Formulierung aus der Sitzung der Länder mit der Bundeskanzlerin weitestgehend in die Verordnung eingeflossen. Es gilt daher das, was wir weiter oben unter “Infos zum erneuten Lockdown ab 02.11.2020” zusammengefasst haben. Also körpernahe Dienstleistungen sind ab 02.11.2020 vermutlich bis einschließlich dem 30.11.2020 für Gesundheitsberater verboten. Weiterhin erlaubt sind Beratungsdienstleistungen bei denen der Abstand von 1,5m und die Hygieneregeln eingehalten werden können.

Aktuelle Infos findest du hier: Hier gehts zur Informationsseite des Landes

In der neuen Verordnung ist § 2 Absatz 3 für uns relevant. Du findest die Verordnung mit >>klick hier<<

Sollte sich in den nächsten Tage noch etwas Neues ergeben, so werden wir an dieser Stelle berichten.


Niedersachsen

Das Land hat die mit der Kanzlerin verabredeten Corona Maßnahme weitestgehend übernommen. Für den Bereich der körpernahen Dienstleistungen, ist die Formulierung aus der Sitzung der Länder mit der Bundeskanzlerin weitestgehend in die Verordnung eingeflossen. Es gilt daher das, was wir weiter oben unter “Infos zum erneuten Lockdown ab 02.11.2020” zusammengefasst haben. Also körpernahe Dienstleistungen sind ab 02.11.2020 vermutlich bis einschließlich dem 30.11.2020 für Gesundheitsberater verboten. Weiterhin erlaubt sind Beratungsdienstleistungen bei denen der Abstand von 1,5m und die Hygieneregeln eingehalten werden können und die Fußpflege, soweit diese medizinisch verordnet ist oder für die Fußpflege bei Menschen, die sich nicht mehr allein in diesem Bereich pflegen (Bsp.: Behinderung, hohes Alter) können. Rein kosmetische Anwendungen wie z.B. zur Verschönerung der Nägel, ist nicht zulässig.

Die wichtigsten Informationen und die Verordnung findest du hier: >>zur Informationsseite des Landes<<

In der Verordnung ist § 10 Absatz 1 Nummer 9 die für uns entscheidende Regelung. Die Verordnung findest du mit >>klick hier<<

Sollte sich in den nächsten Tage noch etwas Neues ergeben, so werden wir an dieser Stelle berichten.


Nordrhein-Westfalen

Das Land hat die mit der Kanzlerin verabredeten Corona Maßnahme weitestgehend übernommen und erweitert. Für den Bereich der körpernahen Dienstleistungen, ist die Formulierung der Vordnung leider so schwammig, dass wir selbst vom Land keine klare Antwort erhalten konnten, ob Gesundheitsberater im Körperkontakt in NRW arbeiten dürfen. Uns wurde gesagt, dass unsere Mitglieder dies bei den jeweils lokal zuständigen Behören (Ordnungs- oder Gesundheitsämtern) erfragen sollen. Es ist aber vermutlich sinnvoller zu schließen, bestehende Termine in den Dezember zu verschieben und die 75% Umsatzerstattung für den November zu beantragen (Empfohlenes Vorgehen).

Ansonsten gehen wir davon aus, dass das arbeiten auf Überweisung vom Arzt in NRW erlaubt sein sollte, ganz sicher ist aber auch das nicht. Darüberhinaus dürfen in NRW Physio-, Ergotherapeuten, Logopäden, Hebammen und so weiter wohl auch ohne medizinische Notwendigkeit arbeiten.

Zusammenfassend gilt also, außer wenn euch euer zuständiges Gesundheits- oder Ordnungsamt schriftlich etwas anderes bestätigt, im Grunde das, was wir weiter oben unter “Infos zum erneuten Lockdown ab 02.11.2020” zusammengefasst haben. Also körpernahe Dienstleistungen sind bis einschließlich dem 30.11.2020 für Gesundheitsberater verboten. Weiterhin erlaubt sind Beratungsdienstleistungen bei denen der Abstand von 1,5m und die Hygieneregeln eingehalten werden können.

Die aktuellen Informationen des Landes findest du hier:  Hier gehts zur Informationsseite des Landes

In der Verordnung ist § 12 Absatz 2 die für uns entscheidende Regelung. Die Verordnung findest du >>mit klick hier<<

Sollte sich in den nächsten Tage noch etwas Neues ergeben, so werden wir an dieser Stelle berichten.


Rheinland-Pfalz

Das Land hat die mit der Kanzlerin verabredeten Corona Maßnahme weitestgehend übernommen. Für den Bereich der körpernahen Dienstleistungen, ist die Formulierung aus der Sitzung der Länder mit der Bundeskanzlerin weitestgehend in die Verordnung eingeflossen. Es gilt daher das, was wir weiter oben unter “Infos zum erneuten Lockdown ab 02.11.2020” zusammengefasst haben. Also körpernahe Dienstleistungen sind ab 02.11.2020 vermutlich bis einschließlich dem 30.11.2020 für Gesundheitsberater verboten. Weiterhin erlaubt sind Beratungsdienstleistungen bei denen der Abstand von 1,5m und die Hygieneregeln eingehalten werden können.

Die aktuellen Informationen des Landes findest du hier:  Hier gehts zur Informationsseite des Landes

In der Verordnung ist § 6 Absatz 2 die für uns entscheidende Regelung. Die Verordnung findest du >>mit klick hier<<

Sollte sich in den nächsten Tage noch etwas Neues ergeben, so werden wir an dieser Stelle berichten.


Saarland

!!!NEUES-> Nach den letzten Urteilen des Oberverwaktungsgerichts des Saarlandes, dürfen Massage-, Kosmetikstudios, Piercing- und Tattoostudios im Saarland wieder öffnen, solang die Hygienekonzepte eingehalten werden. Das Urteil beruht darauf, dass es im Rahmen der Berufsfreiheit und des Gleichbehandlungsgrundsatzes nicht vertretbar ist, dass Friseure geöffnet haben dürfen, aber andere Einrichtungen mit ähnlichen Strukturen und Hygieneauflagen geschlossen bleiben müssen. Das Urteil ist nicht anfechtbar. Es bleibt abzuwarten wie das Saarland darauf reagiert. Es gibt im Grunde nur zwei Möglichkeiten. Entweder es müssen auch Friseure und damit alle nicht medizinisch notwendigen körpernahen Dienstleistungen schließen oder es werden alle körpernahne Dienstleistungen die ähnliche Strukturen wie Friseure haben geöffnet bleiben. >>hier gibts mehr Informationen zum Urteil<< <-NEUES!!!

Das Land hat die mit der Kanzlerin verabredeten Corona Maßnahme weitestgehend übernommen. Für den Bereich der körpernahen Dienstleistungen, ist die Formulierung aus der Sitzung der Länder mit der Bundeskanzlerin weitestgehend in die Verordnung eingeflossen. Es gilt daher das, was wir weiter oben unter “Infos zum erneuten Lockdown ab 02.11.2020” zusammengefasst haben. Also körpernahe Dienstleistungen sind ab 02.11.2020 vermutlich bis einschließlich dem 30.11.2020 für Gesundheitsberater verboten. Weiterhin erlaubt sind Beratungsdienstleistungen bei denen der Abstand von 1,5m und die Hygieneregeln eingehalten werden können.

Die aktuellen Informationen des Landes findest du hier:  Hier gehts zur Informationsseite des Landes

In der Verordnung ist § 7 Absatz 4 die für uns entscheidende Regelung. Die Verordnung findest du >>mit klick hier<<

Sollte sich in den nächsten Tage noch etwas Neues ergeben, so werden wir an dieser Stelle berichten.


Sachsen

Das Land hat die mit der Kanzlerin verabredeten Corona Maßnahme weitestgehend übernommen.Für den Bereich der körpernahen Dienstleistungen, ist die Formulierung aus der Sitzung der Länder mit der Bundeskanzlerin weitestgehend in die Verordnung eingeflossen. Es gilt daher das, was wir weiter oben unter “Infos zum erneuten Lockdown ab 02.11.2020” zusammengefasst haben. Also körpernahe Dienstleistungen sind ab 02.11.2020 vermutlich bis einschließlich dem 30.11.2020 für Gesundheitsberater verboten. Weiterhin erlaubt sind Beratungsdienstleistungen bei denen der Abstand von 1,5m und die Hygieneregeln eingehalten werden können.

Die aktuellen Informationen des Landes findest du hier:  Hier gehts zur Informationsseite des Landes

In der Verordnung ist § 4 Absatz 1 Nummer 19 die für uns entscheidende Regelung. Die Verordnung findest du >>mit klick hier<<

Sollte sich in den nächsten Tage noch etwas Neues ergeben, so werden wir an dieser Stelle berichten.


Sachsen-Anhalt

Das Land hat vor, die mit der Kanzlerin verabredeten Corona Maßnahme weitestgehend zu übernehmen. Für den Bereich der körpernahnen Dienstleistungen, wurde hier jedoch eine geöffnet Formulierung gewählt, die aller Voraussicht nach das Arbeiten ermöglicht. Im folgenden die einschlägige Formulierung aus der aktuellen Verordnung:  

“Die Öffnung von Dienstleistungsbetrieben der Körperpflege wie Frisöre, Barbiere, Massage- und Fußpflegepraxen, Nagelstudios, Kosmetikstudios, Solarien, Sonnenstudios sowie Piercing- und Tattoostudios und ähnliche Unternehmen ist nur zulässig, wenn die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln nach § 1 Abs. 1 sichergestellt ist und die Kunden eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung im Sinne des § 1 Abs. 2 tragen oder andere geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden….”

Demnach ist nach unserer Ansicht das Arbeiten am Körper erlaubt, soweit die Regelungen aus § 1 der Verordnung eingehalten werden.

Die aktuellen Informationen des Landes findest du hier:  Hier gehts zur Informationsseite des Landes

In der Verordnung ist § 7 Absatz 2 die für uns entscheidende Regelung. Die Verordnung findest du >>mit klick hier<<

In den Auslegungshinweisen des Landes heißt es wortwörtlich:

“Wenn die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln nach § 1 Abs. 1 sichergestellt ist, Kundenlisten entsprechend § 2 Abs. 4 geführt werden und die Kunden eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung im Sinne des § 2 Abs. 2 tragen oder andere geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden, dürfen folgende Betriebe öffnen:

  • Frisöre und Barbiere,
  • nichtmedizinische Massage- und Fußpflegepraxen,
  • Nagelstudios und Kosmetikstudios.
  • Piercing- und Tattoostudios

Die Einhaltung der Vorgaben der jeweils zuständigen Berufsgenossenschaft muss zusätzlich sichergestellt werden.”

Die zuständige Berufsgenossenschaft ist übrigens die BGW.

Bei der BGW können wir uns an den Branchenregelungen für Physiotherapeuten orientieren, zu finden >>mit Klick hier << 

Falls du gesichtsnahe Dienstleistungen anbietest, solltest du auch die Vorgaben hierfür aus den Branchenregelungen für Kosmetiker und Fußpfleger beachten, zu finden >>mit Klick hier <<

Den betreffenden Abschnitt in den Auslegungshinweisen findest du >>mit Klick hier<<

Sollte sich in den nächsten Tage noch etwas Neues ergeben, so werden wir an dieser Stelle berichten.


Schleswig-Holstein

Das Land hat die mit der Kanzlerin verabredeten Corona Maßnahme weitestgehend übernommen. Für den Bereich der körpernahen Dienstleistungen, ist die Formulierung aus der Sitzung der Länder mit der Bundeskanzlerin weitestgehend in die Verordnung eingeflossen. Es gilt daher das, was wir weiter oben unter “Infos zum erneuten Lockdown ab 02.11.2020” zusammengefasst haben. Also körpernahe Dienstleistungen sind ab 02.11.2020 vermutlich bis einschließlich dem 30.11.2020 für Gesundheitsberater verboten. Weiterhin erlaubt sind Beratungsdienstleistungen bei denen der Abstand von 1,5m und die Hygieneregeln eingehalten werden können.

Die aktuellen Informationen des Landes findest du hier:  Hier gehts zur Informationsseite des Landes

In der Verordnung ist § 9 Absatz 1 die für uns entscheidende Regelung. Die Verordnung findest du >>mit klick hier<<



Thüringen

Das Land hat teilweise deutlich abweichende Regelungen getroffen und so nur in einigen Bereichen die mit der Kanzlerin verabredeten Corona Maßnahme übernommen. 

In der Presseerklärung heißt es am 01.11.2020 (Auszug):

“Darüber bleiben alle nicht aufgelisteten Einrichtungen weiterhin geöffnet. Dies betrifft beispielsweise:….

  • Körpernahe Dienstleistungen (z.B. Friseure, Tattoo- , Kosmetik- und Nagelstudios)….”

Auch in der Verordnung für den 02.11.2020 ist nichts neues zu den Körpernahen Dienstleistungen zu finden. Unsere Mitglieder können daher in Thüringen nach aktuellem Stand wie vor dem Lockdown vom 02.11.2020 arbeiten. Den Link zur aktuellen Verordnung findest du >>Hier <<

>>Mit Klick hier << gelangst du außerdem zur allgemeinen Informationsseite des Landes.

Beachte auch die Hygienestandards in Thüringen, du kannst dich dabei an den Branchenregelungen für Physiotherapeuten orientieren, zu finden >> klick hier << 

Falls du gesichtsnahe Dienstleistungen anbietest, solltest du auch die Vorgaben aus den Branchenregelungen für Kosmetiker und Fußpfleger beachten, zu finden >> klick hier <<

Am 03.11.2020 findet außerdem noch eine Debatte im Landtag zur Verordnung statt. Sollte sich daraufhin noch etwas ändern, werden an dieser Stelle ergänzen.



Bitte beachtet, dass das Arbeiten grundsätzlich nur unter stark erhöhten hygienischen Standards bzw. mit entsprechenden Hygiene-Konzepten möglich ist.  Man kann sich ungefährt an den BGW-Standards für Praxen der Physiotherapie und medizinischen Masse orientieren. Diese und weitere Informationen könnt ihr unter folgendem Link Hygiene-Vorschriften für Logopädie, Ergo- und Physiotherapie, medizinische Massage  einsehen. Klick hier

Außerdem WICHTIG !

Teilweise gib es Abweichende Regelungen der einzelnen Regionen und Gesundheitsämter je nach Gefahrenlage. Fragt also am besten bei eurem örtlichen Gesundheitsamt, bei der örtliche Ordnungsbehörde oder auch bei der IHK nach, wenn ihr euch unsicher seid. 

Es kann in einzelnen Bundesländern lockerer gehandhabt werden, aber folgende Regelungen dürften grundsätzlich in jedem Bundesland auch auf die Betriebe unserer Mitglieder anwendbar sein, welche aktuell nur beratend tätig sein können und NICHT für Dienstleistungen im Körperkontakt freigegeben sind. 

  1. Der Abstand von 1,5 m oder besser 2 m muss immer gewährleistet sein.
  2. Benutze einen Mund-Nasenschutz Maske für dich und deine Klienten. Bei Gesichtsnahen Dienstleistungen braucht der Behandler eine Maske der Klasse FFP 2.
  3. Beachte die erhöhten Hygienestandards (siehe weiter unten auf dieser Seite)
  4. Es sollte kein Publikumsverkehr entstehen. Das heißt, alle Dienstleistungen sind möglichst im Einzelkontakt zu bestreiten, und nur gegen vorherige Terminvergabe. Frage bei der Terminvergabe auch nach Erkältungs-Symptomen (siehe weiter unten). Lege die Termine so, dass sich keine Klienten treffen oder warten müssen. (wenigstens 15 Minuten Abstand)
  5. Bringe an der Eingangstür deines Betriebes einen Hinweis an, dass du aktuell nur Beratungen durchführst und keine Dienstleistungen im Körperkontakt anbietest. Nutze ggf auch die Grafiken der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Ausdrucken und aushängen für Mitarbeiter und Klienten. Diese findest du hier.
  6. Behandle nur Klienten, die keine Erkältungs- oder Grippesymptome haben.
  7. Achte besonders auf Risikogruppen und informiere diese entsprechend (siehe weiter unten).
  8. Lüfte deine Räume nach Möglichkeit regelmäßig durch. Am besten alle 30 minuten für 5 Minuten.
  9. Desinfiziere nach jedem Termin und vor den ersten Terminen alle Kontaktflächen wie Türklinken, Tische, Geräte mit einem wenigstens beschränkt viruziden Desinfektionsmittel.

Was sind gestiegene hygienische Anforderungen?

Die nachfolgenden Informationen sind grundsätzlichen Dinge, die beim Arbeiten in der aktuellen Corona-Lage beachtet werden sollen. Bitte beachtet, dass das Arbeiten grundsätzlich nur unter stark erhöhten hygienischen Standards bzw. mit entsprechenden Hygiene-Konzepten möglich ist.  Man kann sich ungefährt an den BGW-Standards für Praxen der Physiotherapie und medizinischen Masse orientieren. Diese und weitere Informationen könnt ihr unter folgendem Link Hygiene-Vorschriften für Logopädie, Ergo- und Physiotherapie, medizinische Massage  einsehen. Klick hier . Außerdem wichtig:

Meldung Gesundheitsamt

Sollte in deinem Betrieb oder dessen Umfeld, ein Fall von Corona auftreten, muss umgehend das zuständige Gesundheitsamt informiert werden, welches dann vor Ort entsprechende Maßnahmen veranlasst.

Die typischen Hygienestandards

Das Bereitstellen von Desinfektion für Klienten und Mitarbeiter vor und nach der Behandlung und die Desinfektion und Reinigung der Geräte und Liegen vor und nach jeder Behandlung und natürlich die Einhaltung der Handhygiene und der Hustenetikette (Husten oder Niesen in die Ellenbeuge oder ein Einmaltaschentuch, NICHT in die Hände). Zur Desinfektion müssen Mittel bereitgestellt werden, mit der Kennzeichnung “begrenzt viruzid” oder besser “begrenzt viruzid +” oder “viruzid”

Hinweise zur Handhygiene

Die Handhygiene muss sowohl vom Behander als auch vom Klienten vor UND nach jeder Behandlung durchgeführt werden!

Desinfektionsmittel hat je nach Zusammensetzung eine andere Einwirkzeit und muss entsprechend genutzt. Der Hinweis wie ein Desinfektionsmittel zu nutzen ist, sollte auf dem jeweiligen Desinfektionsmittel stehen.

Wenn kein Desinfektionsmittel zur Verfügung steht, kann in aller Regel auch Seife genutzt werden. Für das waschen sollten Flüssigseife und Einmalhandtücher bereitstehen.

Seife die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denke auch an die Fingernägel. 

Eine gründliche Handwäsche dauert zwischen 20 und 30 Sekunden. Besser länger als kürzer. Seife ist nämlich ähnlich wirksam gegen Viren und Bakterien wie Desinfektkionsmittel, aber um diesen Effekt entfalten zu können, braucht die Seife eine gewisse Zeit zum Einwirken und der Vorgang sollte möglichst durch gründliches Einseifen und Schrubben der Hände mechanisch unterstützt werden.

Allerdings kann ein regelmäßiges Händewaschen mit Seife die Haut stark austrocknen. Deswegen ist es ratsam die Hände auch regelmäßig einzucremen und/oder auf ein wenigstens als “begrenz viruzid” gekennzeichnetes Desinfektionsmittel zurückzugreifen. 

Befrage alle Personen

vor den Anwendungen (am besten schon vorher telefonisch) nach dem vorgegebenen Schema des Robert-Koch-Instituts:

  1. Hat die Person grippeähnliche Symptome (z.B. Fieber, Husten, infektbedingte Atemnot)?
  2. Hatte die Person innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem nachweislich Coronavirus-Erkrankten?

Wurde Frage 1 mit JA beantwortet UND Frage 2 wurde mit Ja beantwortet, bitten die Person sich in häusliche Quarantäne zu begeben und informiere das örtliche Gesundheitsamt. Findet das Gespräch persönlich statt, sollten außerdem beide Personen umgehend entsprechende Atemschutzmasken anlegen und das Gesundheitsamt informiert werden.

Wurden die Frage 1 mit NEIN beantwortet aber die Frage 2. mit JA, bitte die Person sich in häusliche Quarantäne zu begeben und sich telefonisch mit dem Hausarzt und/oder der unabhängigen Patientenberatung in Verbindung zu setzten:  0800/ 011 77 22 .

Werden die Fragen mit NEIN beantwortet, kann die Anwendung stattfinden.

Umgang mit Risikogruppen

Zusätzlich sind Maßnahmen für den Umgang mit Risikogruppen zu ergreifen

  • Aufklärung über Risiken (sofern möglich bereits vorher telefonisch) und unbedingt Einholung einer Einverständniserklärung vor Behandlungsbeginn, sonst Termin verschieben.
  • Arbeiten mit Handschuhen und Mundschutz, verschieben falls nicht vorhanden
  • Bei der Arbeit mit bekannten Risikogruppen besonders kleinlich auf die Hygieneanforderungen achten und ggf. einen separaten Raum dafür bereithalten.

Die erweiterten hygienischen Anforderungen

können z.B. wie folgt umgesetzt werden:

  • Wenn du einen Wartebereich hast, strukturiere deine Termine möglichst so, dass nur eine Person im Wartebereich sitzt und sorge für genügend Abstand.
  • Nach jedem Termin, alle Kontaktflächen wie Türklinken, Wasserhähne und Geräte reinigen und desinfizieren.
  • Eine regelmäßige und großzügige Belüftung der Räume sicherstellten. (am besten alle 30 Minuten für 5 Minuten)
  • Nur Personen behandeln, die gesund sind und keinerlei Erkältungs- oder Grippesymptome zeigen. Dies bei Terminvereinbarung und vor Ort abfragen.
  • Arbeiten mit Handschuhen und Mundschutz, sofern verfügbar und wenn ein ausreichender Abstand nicht gewährleistet werden kann. Bei Arbeiten in Gesichtsnähe eine Maske der Klasse FFP 2 benutzen.
  • Bei der Arbeit mit bekannten Risikogruppen besonders auf die Hygieneanforderungen achten und ggf. einen separaten Raum dafür bereithalten

Wer gehört zur Riskogruppe

  • ältere Personen (ab 50 Jahre), rund 87% der Verstorbenen waren 70 Jahre oder älter (Altersmedian: 82 Jahre)
  • stark adipöse Menschen
  • Personen mit Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z.B. Bluthochdruck, KHK)
  • Personen mit chronischen Lungenerkrankungen (z.B. COPD)
  • Personen mit chronischen Lebererkrankungen
  • Personen mit Diabetes mellitus
  • Personen mit Krebserkrankungen
  • Personen mit Schwächungen des Immunsystems (z.B. in Folge von Erkrankungen oder Medikamentengabe)

Aktuell nicht abschließend geklärt ist, ob Raucher zur Risikogruppe gehören. Nach aktuellen Untersuchungen sind Raucher aufgrund des Nikotins eventuell sogar weniger betroffen. Dies ist aber nicht abschließend geklärt.

Allgemeine Hinweise

  • Vermeide Körperkontakt (Händeschütteln, Umarmung, etc) und fasse Türklinken, Mischbatterien und Therapiegeräte so selten wie möglich an. Öffne Türen wenn möglich mit dem Ellenbogen.
  • Halte außerhalb der Anwendungen, z.B. bei Vor- und Nachbesprechungen, möglichst 1,5 – 2 Meter Abstand, in jedem Falle bei niesenden oder hustenden Personen.
  • Halte die Hände vom Gesicht fern – vermeide es nach Möglichkeit, mit deinen Händen den Mund, die Augen oder die Nase zu berühren.
Nutze auch die Grafiken der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum ausdrucken und aushängen für Mitarbeiter und Klienten. Diese findest du hier.
 
Beachtet auch die Informationen der BGW, welche ihr unter folgendem Link Hygiene-Vorschriften für Logopädie, Ergo- und Physiotherapie, medizinische Massage  einsehen könnt. Klick hier
Inhaltsverzeichnis
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    Wirtschaftliche Auswirkungen

    und welche unterstützenden Möglichkeiten gibt es?

    Corona Virus - kurz & knapp

    Das Coronavirus selbst wird als SARS-CoV2 bezeichnet und führt teilweise zu einer neuartigen Lungenerkrankung welche als Covid-19 bezeichnet wird. Erstmals wurde das Virus in China im Dezember 2019 festgestellt.

    SARS- und MERS-Viren sind genetisch eng mit dem Coronavirus verwandt. Daher sind Ansteckungsgefahr, Entstehung und Entwicklung einer Krankheit ähnlich wie bei diesen bereits bekannten Viren.

    Aktuell wird von einer Übetragung durch Tröpfchen- und Schmierinfektion ausgegangen.

    Das Corona-Virus gehört zur Risikogruppe 3 und ist damit nach § 7 des Infenktionsschutzgesetzes meldepflichtig bei eindeutiger Feststellung.

    Die Zeit, die zwischen Infektion mit dem Corona-Virus und dem Auftreten der ersten Symptome vergeht (Inkubationszeit) wird mit 1 – 14 Tagen angegeben (teilweise auch bis 24 Tage). 

    Typische Symptome sind:

    • Fieber
    • trockener Husten
    • Schnupfen
    • Atemprobleme
    • Kopf- und Gliederschmerzen
    • Übelkeit und Durchfall (vereinzelt)

    Oftmals verläuft die Infektion jedoch ganz ohne oder nur mit sehr leichten Symptomen, was es schwieriger macht eine Infektion ohne Test sicher festzustellen. 

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