1 – Corona Aktuelles & Allgemeine Infos

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1 – Corona Aktuelles & Allgemeine Infos

!!! Wir aktualisieren regelmäßig alle Informationen, um die sehr dynamischen Änderungen der letzten Tage zu berücksichtigen. Es gelten die Regelungen des jeweiligen Bundeslandes. In aller Regel die 3G (Geimpft, Genese, Getestet), 3G+ oder 2G, 2G+Regelungen!!! 

Vorwort und Aktuelles zum Lockdown

Durch das Corona Virus ist eine außergewöhnliche Lage entstanden, die uns nun schon lange begleitet und trotzdem viele Fragen unbeantwortet lässt. Aus diesem Grund möchten wir, das Team von Natürlich Rückgrad e.V., gerne versuchen ein wenig Ordnung in das Chaos an gegensätzlichen und sich ständig ändernden Informationen zu bringen. Wir werden alle Informationen auf dieser Seite zusammentragen. Sofern das aktuell möglich ist, informieren wir hier gut recherchiert und mit dem notwendigen Hintergrundwissen, gleichzeitig weisen wir aber darauf hin, dass wir in der aktuellen dynamischen Lage und aufgrund unterschiedlicher Bestimmungen der einzelnen Bundesländer, Kreise und Städte, keine Gewähr dafür übernehmen können, dass alle Informationen auch lokal bei jedem genau so zutreffen. Wir weisen auch darauf hin, dass wir Informationen in der Regel erst dann veröffentlichen, wenn die entsprechenden Verordnungen rechtsgültig erlassen wurden. 

Infos zum aktuellen Lockdown

Genauere Infos Allgemein und zu deinem Bundesland findest du weiter unten auf dieser Seite.

 Zu den Wirtschaftsförderungen tragen wir die Infos  hier zusammen. >> klick hier <<

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir alle Informationen sorgfältig prüfen, aber aufgrund der undurchsichtigen und sich ständig ändernden Situation und weil jedes Land und jede Region einen eigenen Interpretationsspielraum bei der Umsetzung hat, keine Gewähr dafür übernehmen können, dass unsere Einschätzungen überall zutreffend sind und dass wir immer alle aktuellen Informationen haben. Bitte gebt uns Bescheid, wenn ihr etwas Aktuelleres seht und informiert euch im Zweifel auch immer beim örtlichen Gesundheitsamt.

Die Regelungen im Einzelnen

Allgemeiner Teil

In den letzten zehn Tagen haben sich die Auflagen für körpernahe Dienstleistungen in allen Bundesländern verschärft. Aufseiten des Dienstleister ist die Regel “3G am Arbeitsplatz” des Bundes umzusetzen. Für Kunden gilt fast überall 2G plus Ausnahmen. Wichtig ist, dass Du regelmäßig prüfst, ob sich die Warnstufe geändert hat. Die Informationen dazu, findest Du auf der Corona-Informationsseite Deines Bundeslandes.

Baden-Württemberg

Aktuelle Verordnung

Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) gültig ab 24. November 2021

Bewertung des Infektionsgeschehens

In Baden-Württemberg sind vier landesweite Stufen vorgesehen:

  • Basisstufe
  • Warnstufe
  • Alarmstufe
  • Alarmstufe II

Die Bekanntgabe der jeweiligen Stufe erfolgt online durch das Landesgesundheitsamt.

Die Basisstufe liegt vor:

  • ab einer Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz von unter 1,5 (gemessen an den stationären Neuaufnahmen) oder
  • ab einer Auslastung der Intensivbetten (AIB) von unter 250 Covid-19-Patienten:innen.

Die Warnstufe liegt vor:

  • ab einer Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz von 1,5 (gemessen an den stationären Neuaufnahmen) oder
  • ab einer Auslastung der Intensivbetten (AIB) von 250 Covid-19-Patienten:innen.

Die Alarmstufe liegt vor:

  • ab einer Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz von 3 oder
  • ab einer Auslastung der Intensivbetten (AIB) von 390 Covid-19-Patienten:innen.

Die Alarmstufe II liegt vor:

  • ab einer Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz von 6 oder
  • ab einer Auslastung der Intensivbetten (AIB) von 6 Covid-19-Patienten:innen.

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Der Betrieb von körpernahen Dienstleistungen ist unter Auflagen in allen drei Stufen erlaubt. Welches Modell (3G, 2G etc.) auf Kundenseite anzuwenden ist, hängt von der jeweiligen Stufe ab:

  • Basis- und Warnstufe: 3G (geimpft, genesen, getestet)
  • Alarmstufe: 2G (geimpft, genesen)
  • Alarmstufe II: 2G+ (Testverpflichtung für Geimpfte und Genesene)

Des Weiteren ist die Erfassung der Kontaktdaten und die Erstellung eines Hygienekonzeptes für alle Stufen verpflichtend.

Hinweis: Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Podologe, Geburtshilfe sowie medizinische Fußpflege und ähnliche gesundheitsbezogene Dienstleistungen sind von der Nachweispflicht ausgenommen.

Aufseiten des Dienstleisters (Selbstständige und Beschäftigte) gilt Regelung “3G am Arbeitsplatz” nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG).

Nachweise der Kunden

Hinweis: Die jeweiligen Nachweise müssen von Kunden und Begleitpersonen vorgelegt werden. Die Angaben müssen mit einem amtlichen Ausweisdokument abgeglichen werden. Genesenen- und Impfnachweis müssen elektronisch (z.B. mit der CoVPassCheck-App) geprüft werden. Die nicht-elektronische Prüfung ist nur gestattet, wenn die elektronische aus technischen Gründen nicht möglich ist.

a) 3G-Modell (Basis- und Warnstufe)

  • asymptomatische Geimpfte / Genesene: Impf- bzw. Genesenen-Nachweis
  • asymptomatische Getestete: Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden), PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)

b) 2G-Modell (Alarmstufe)

  • asymptomatische Geimpfte / Genesene: Impf- bzw. Genesenen-Nachweis
  • Getestete dürfen Deine Räume nicht betreten.

c) 2G+ (Alarmstufe II)

In der Alarmstufe II müssen Geimpfte / Genesene den entsprechenden Nachweis plus einen negativen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test vorlegen. Getestete dürfen Deine Räume, wie schon in der Alarmstufe, nicht betreten.

d) Ausnahmen

Ausnahmen von den Zutrittsregeln nach 3G, 2G und 2G+ sind folgende Personen:

  • Kinder unter 6 Jahren
  • noch nicht eingeschulte Kinder bis zu einem Alter von 7 Jahren
  • Schüler von Grundschulen, sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, einer auf der Grundschule aufbauenden Schule oder einer beruflichen Schule vorlegen, wobei die Ausnahme nur für Schüler unter 18 Jahren gilt. (Testpflicht in Schulen, Nachweis: Schülerausweis oder ähnliches)
  • Personen unter 18 Jahren, die nicht mehr zu Schule gehen (Antigen-Schnelltest ausreichend)
  • Schwangere und Stillende (Ausnahmeregelung gilt nur mehr bis zum 10. Dezember 2021)
  • Personen, für die es keine allgemeine Impfempfehlung gibt (Minimum: 3 Monate)
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, sind ebenfalls ausgenommen. Sie müssen jedoch einen Nachweis über die Impfunfähigkeit (ärztliche Bescheinigung) vorlegen.

Maskenpflicht

Grundsätzlich herrscht Maskenpflicht (mindestens OP-Maske) für alle Personen. Kann der Kunde die Maske bei Inanspruchnahme der Dienstleistung nicht dauerhaft tragen, darf er die Maske abnehmen.

Von der Maskenpflicht sind auf Kundenseite folgende Personen ausgenommen:

  • Kinder unter 6 Jahren
  • Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können (ärztliche Bescheinigung erforderlich)

Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen folgende Daten analog oder digital erfasst werden:

  • Vor- und Nachname
  • Anschrift
  • Telefonnummer (soweit vorhanden)
  • Datum und Zeitraum der Anwesenheit

Wird die Angabe dieser Daten verweigert, darf der Kunde die Dienstleistung nicht in Anspruch nehmen. Die Aufbewahrungsfrist beträgt vier Wochen.

Hygienekonzept

Im Hygienekonzept sind folgende Punkte insbesondere darzustellen:

  • Schutzmaßnahmen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann
  • Regelung von Personenströmen (Terminvereinbarung)
  • regelmäßige und ausreichende Lüftung
  • Informationen über die geltenden Hygienevorgaben (Aushänge)

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  • § 3 Maskenpflicht
  • § 4 Immunisierte Personen
  • § 5 Nicht-immunisierte Personen
  • § 6 Überprüfung von Nachweisen
  • § 6a Verfahren zur Nachweisprüfung: Digitale Prüfverfahren
  • § 7 Hygienekonzept
  • § 8 Datenverarbeitung
  • § 17 Handels- und Dienstleistungsbetriebe

Allgemeine Corona-Informationsseite Baden-Württemberg

Fragen und Antworten zum Coronavirus

Informationen der Kommunen, Stadt- und Landkreise

HWK Stuttgart Stichwort: Hygienekonzept

Bayern

Aktuelle Verordnung

15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (15. BayIfSMV) gültig ab 24. November 2021

Bewertung des Infektionsgeschehens

In Bayern wird zwischen Wellenbrecher- und Hotspot-Regeln unterschieden.

Die Wellenbrecher-Regeln gelten landesweit. Die Hotspot-Regeln beziehen sich auf die Ebene der Landkreise bzw. der kreisfreien Städte. Als Hotspot gilt ein Landkreis (eine kreisfreie Stadt), wenn die 7-Tage-Inzidenz über 1.000 liegt. Ist dies der Fall, setzt ein regionaler Hotspot-Lockdown ein. Der regionale Hotspot-Lockdown wird aufgehoben, wenn die 7-Tage-Inzidenz an mindestens fünf Tagen unter 1.000 liegt.

Hinweis: Eine Übersichtskarte findest Du hier.

Regionaler Hotspot-Lockdown: Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Die Erbringung von körpernahen Dienstleistungen ist untersagt. Ausgenommen sind medizinische, therapeutische oder pflegerische Dienstleistungen sowie Friseurleistungen.

Wellenbrecher-Regeln: Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Die Wellenbrecher-Regeln gelten in ganz Bayern mit Ausnahme der regionalen Hotspots. Für körpernahe Dienstleistungen bedeuten die Wellenbrecher-Regeln, dass Du unter dem 2G-Modell arbeiten darfst.

Hinweis: Vom 2G-Modell sind in puncto Zugang für Kunden medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen ausgenommen.

Die Auflagen sind:

  • Kunden: Zutritt nur für Geimpfte und Genesene (2G-Regel)
  • Dienstleister mit Kundenkontakt: 3G am Arbeitsplatz
  • FFP2-Maskenpflicht für alle Personen
  • Kontaktdatenerfassung

a) Zutritt für Kunden und Begleitpersonen

Nach dem 2G-Modell dürfen Deine Räume nur folgende Personen betreten:

  • Geimpfte / Genesene: mit entsprechendem Nachweis
  • Kinder, die nicht älter als 12 Jahr und drei Monate sind
  • Personen, die sich nicht impfen lassen können: schriftliches ärztliches Zeugnis über die Impfunfähigkeit im Original mit vollständigem Namen und Geburtsdatum erforderlich + PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)

b) Zutritt für Dienstleister

Für den Dienstleister gelten folgende Zugangsregeln:

Geimpfte und Genesene müssen dies durch die Vorlage des entsprechenden Nachweises “beweisen”. Für Personen mit Kundenkontakt, die weder geimpft noch genesen sind, gelten folgende Bestimmungen:

  • PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden), zweimal pro Woche an zwei verschiedenen Tagen oder
  • Vorlage eines Antigen-Schnelltest oder eines Selbsttest unter Aufsicht an jedem Arbeitstag, wobei eine Testung vor Arbeitsbeginn empfohlen wird

c) Wirksame Zugangskontrollen

Impf-, Genesenen- und Testnachweise von Kunden und Begleitpersonen müssen in Verbindung mit einer Identitätsfeststellung (amtlicher Lichtbildausweis) für jede Einzelperson überprüft werden. Bei Kindern (nicht älter als 12 Jahre und drei Monate) musst Du das Alter überprüfen.

Impf- und Genesenen-Nachweise auf Seiten des Dienstleisters müssen wie auf Kundenseite geprüft werden. Die eigenen Testnachweise musst Du zwei Wochen aufbewahren.

d) Maskenpflicht

In Bayern müssen alle Personen in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske tragen. Der Kunde darf bei Inanspruchnahme der Dienstleistung die Maske abnehmen, wenn dies zwingend erforderlich ist. Außerdem darf die Maske abgenommen werden, wenn dies der Identifikation dient oder für die Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung erforderlich ist.

Von der FFP2-Maskenpflicht sind folgende Personen ausgenommen:

  • Kinder unter 6 Jahren: keine Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich
  • Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 15 Jahren: OP-Masken-Pflicht
  • Personen, welche aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer Maske nicht möglich oder zumutbar ist: Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original mit vollständigem Namen, Geburtsdatum sowie konkrete Angaben zum Grund der Befreiung erforderlich

e) Kontaktdatenerfassung

Von den Kunden müssen folgende Daten analog oder digital erfasst werden:

  • Name und Vornamen
  • Anschrift
  • eine sichere Kontaktinformation: Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
  • Datum und Zeitraum des Aufenthalts

Die Aufbewahrungsfrist beträgt vier Wochen.

f) Infektionsschutzkonzept

Der Dienstleister hat ein Infektionsschutzkonzept auszuarbeiten.

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle Coronaverordnung Bayern

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  • § 2 Maskenpflicht
  • § 5 Geimpft oder genesen (2G)
  • § 6 Kontaktdatenerfassung
  • § 7 Infektionsschutzkonzepte
  • § 15 Regionaler Hotspot-Lockdown

Allgemeine Corona-Informationsseite Bayern

Interaktive Corona-Karte mit Link zur jeweiligen Kreisverwaltung

Corona-FAQ-Seite Bayern

IHK München: Empfehlungen zum Infektionsschutz

Berlin

Aktuelle Verordnung

Dritte SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gültig ab 27. November 2021

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Für körpernahe Dienstleistungen gilt in Berlin die 2G-Pflicht (2G-Bedingung). Dabei kannst Du zwischen einer Test- oder Maskenpflicht wählen. Egal für welche Pflicht Dich entscheidest, der Mindestabstand muss in Deinen Räumen nicht mehr eingehalten werden.

Die Anwesenheitsdokumentation ist in jedem Fall zu führen.

Hinweis: Ausgenommen von der 2G-Pflicht sind medizinisch notwendige Behandlungen, wie zum Beispiel Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Podologie, Fußpflege sowie Behandlungen von Heilpraktikern. Für diese Ausnahmen gilt eine Maskenpflicht. Dienstleister haben eine medizinische Gesichtsmaske (mindestens OP-Maske) und Kunden eine FFP2-Maske zu tragen.

a) Zutritt für Kunden nach 2G (unabhängig von Deiner Wahl)

Auf Kundenseite haben folgende Personen nach 2G Zutritt zu Deinen Räumen:

  • Geimpfte: Impfnachweis
  • Genesene: Genesen-Nachweis

Ausgenommen von 2G sind:

  • Personen unter 18 Jahren: negativer Test ausreichend
  • Kinder unter 6 Jahren: keine Nachweispflicht, auch kein Testnachweis
  • Schüler (regelmäßige Testung in Schulen): gültiger Schülerausweis
  • Kinder, die eine Kindertagesstätte besuchen, brauchen keinen (Test-)Nachweis, wenn sie dort einer regelmäßigen Testung unterliegen
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können: Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung über die Impfunfähigkeit + PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)

b) Zutritt für Dienstleister (unabhängig von Deiner Wahl)

Für Dienstleister gilt die Bestimmung “3G am Arbeitsplatz”. Personen, die weder geimpft noch genesen sind, müssen sich an jedem Tag des Arbeitseinsatzes testen lassen. Das Testergebnis ist zu dokumentieren.

c) Wirksame Zugangskontrolle und Aufenthaltsverbot (unabhängig von Deiner Wahl)

Die entsprechenden Zugangsvoraussetzungen sind sicherzustellen. Impf- und Genesenen-Nachweise müssen digital verifizierbar sein und müssen von Dir auch digital verifiziert werden. Außerdem musst Du die Nachweise mit einem Lichtbildausweis abgleichen.

Im Eingangsbereich, idealerweise außen an der Eingangstür, musst Du auf die 2G-Bedingung deutlich erkennbar hinweisen.

d) Option Maskenpflicht

Entscheidest Du Dich für die Maskenpflicht müssen alle Personen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen. Der Kunde darf die Maske bei Inanspruchnahme der Dienstleistung abnehmen, wenn dies zwingend erforderlich ist.

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind folgende Personen:

  • Kinder unter 6 Jahren
  • Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer chronischen Erkrankung oder einer Behinderung (jeweils mit ärztlicher Bescheinigung im Original) keine medizinische Maske (OP-Maske) tragen können
  • gehörlose und schwerhörige Personen sowie deren Begleitpersonen und jenen Personen die mit diesen kommunizieren

e) Option Testpflicht

Entscheidest Du Dich für Testpflicht, dann müssen Kunden neben Impf- oder Genesen-Nachweis auch einen Testnachweis vorlegen:

  • Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden)
  • PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)

Von der Testpflicht sind ausgenommen:

  • Kinder unter 6 Jahren
  • Schüler mit gültigem Schülerausweis
  • Kinder, die im Rahmen des Besuchs einer Kindertagesstätte einer regelmäßigen Tests unterliegen

f) Anwesenheitsdokumentation (unabhängig von Deiner Wahl)

Von den Kunden müssen folgende Daten analog, digital oder automatisiert erfasst werden, wobei eine Erfassung in Papierform möglich sein muss:

  • Vor- und Familienname
  • Telefonnummer
  • Bezirk oder Gemeinde des Wohnortes / des Orts des ständigen Aufenthalts (verzichtbar bei digitalen Anwendungen
  • E-Mail-Adresse (wenn vorhanden)
  • vollständige Anschrift
  • Anwesenheitszeit
  • Dokumentation des Nachweises (verzichtbar bei digitalen Anwendungen)

Wird die Angabe dieser Daten verweigert, darf der Kunde die Dienstleistung nicht in Anspruch nehmen. Die Aufbewahrungsfrist beträgt zwei Wochen, bei digitalen Anwendungen 48 Stunden.

Nützliche und weiterführende Links

Corona-Verordnung Berlin

Der für Dich relevante Paragraphen ist 17.

Allgemeine Corona-Informationsseite Berlin

Corona-FAQ-Seite Berlin

Hygienekonzept

Brandenburg

Aktuelle Verordnung

Zweite Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-Cov-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg (Zweite SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung, 2. SARS-CoV-2-EindV) gültig ab 24. November 2021

Bewertung des Infektionsgeschehens

Der Beurteilungsmaßstab für die Schutzmaßnahmen setzt sich im Wesentlichen zusammen aus:

  • 1. der Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz (Anzahl der stationär behandelten COVID-19-Patient:innen)
  • 2. der Anzahl der tatsächlich verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten
  • 3. der Sieben-Tage-Inzidenz (Anzahl der Neuinfektionen)
  • 4. der Anzahl der geimpften Personen

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

In Brandenburg gilt für körpernahe Dienstleistungen zwingendes 2G.

Hinweis: Ausgenommen vom zwingenden 2G sind im Gesundheitsbereich die Erbringung von medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen.

Weitere Auflagen sind:

  • Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen
  • Anbringen eines deutlich erkennbaren Hinweises zu 2G
  • Erfassung der Kundenkontaktdaten
  • regelmäßiges Lüften

Im Gesundheitsbereich (medizinische, therapeutische oder pflegerische Leistungen) kommen folgende Auflagen hinzu:

  • Einhaltung des Abstandsgebots außerhalb der Leistungserbringung
  • Maskenpflicht (mindestens OP-Maske) für alle Personen

Hinweis: Der Kunde darf die Maske bei der Inanspruchnahme der Dienstleistung abnehmen, wenn dies für die Erbringung der Dienstleistung notwendig ist.

Nachweispflicht für Kunden nach zwingendem 2G

Hinweis: Alle Nachweise müssen in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis im Original geprüft werden.

  • Geimpfte: Impfnachweis
  • Genesene: Genesenen-Nachweis

Ausnahmen:

  • Kinder unter 12 Jahren dürfen Deine Räume betreten.
  • Jugendliche unter 18 Jahren mit Testnachweis
  • Personen, für welche aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission vorliegt: ärztliches Zeugnis im Original erforderlich, FFP2-Maskenpflicht

Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen in jedem Fall folgende Daten digital oder analog erfasst werden:

  • Vor- und Familienname
  • Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
  • Datum und Zeitraum des Aufenthaltes

Die Aufbewahrungsfrist beträgt vier Wochen.

Hygienekonzept

Der Dienstleister hat ein Hygienekonzept zu erstellen, wobei besonders auf folgende Punkte zu achten ist:

  • Steuerung und Beschränkung des Zutritts und Aufenthaltes (Terminvereinbarung)
  • Einhaltung des Abstandsgebotes außerhalb der Leistungserbringung
  • ausreichende Durchlüftung
  • Sicherstellung der Kontaktnachverfolgung

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle Corona-Verordnung Brandenburg

Der für Dich relevante Paragraph ist 14:

Allgemeine Corona-Informationsseite Brandenburg

Corona-Informationsportal Brandenburg

Fragen und Antworten findest Du beim Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg

Bremen

Aktuelle Verordnung

Neunundzwanzigste Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Neunundzwanzigste Coronaverordnung) gültig ab 24. November 2021

Bewertung des Infektionsgeschehens

In Bremen und Bremerhaven wird das Infektionsgeschehen nach Warnstufen bewertet. Die Grundlage dafür ist die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz, die auf die stationäre Behandlung von COVID-19-Patienten abzielt. Die einzelnen Warnstufen, die für Bremen und Bremerhaven unterschiedlich sein können, sind nach folgenden Inzidenzwerten festgelegt:

  • Warnstufe 0: Hospitalisierungsinzidenz zwischen 0 bis 1,5
  • Warnstufe 1: Hospitalisierungsinzidenz zwischen 1,5 bis 3
  • Warnstufe 2: Hospitalisierungsinzidenz zwischen 3 bis 6
  • Warnstufe 3: Hospitalisierungsinzidenz über 6

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Für körpernahe Dienstleistungen gilt in Bremen und in Bremerhaven in der aktuellen Warnstufe 2 (Stand: 26.11.2021) das 2G-Zugangsmodell. Ausgenommen vom 2G-Zugangsmodell sind medizinisch notwendige Dienstleistungen.

Die Auflagen sind:

  • Kunden: Zutritt nur für Geimpfte und Genesene + Ausnahmen (2G-Zugangsmodell)
  • Dienstleister: 3G am Arbeitsplatz (Bestimmung des Bundes)
  • Maskenpflicht (mindestens OP-Maske) für alle Personen
  • Pflicht zur Erfassung der Kontaktdaten
  • Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts

a) Zutritt für Kunden nach 2G

  • Geimpfte und Genesene mit entsprechendem Nachweis
  • Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer chronischen Erkrankung oder einer Behinderung (jeweils mit ärztlicher Bescheinigung im Original) nicht geimpft werden können: negative Testung erforderlich
  • Personen ab 16 Jahren: Schulbescheinigung
  • Personen unter 16 Jahren gelten als Schüler oder sind diesen gleichgestellt: kein Testnachweis oder Schulbescheinigung erforderlich

b) Zutritt für Dienstleister

Der Zutritt für Dienstleister erfolgt nach der Bestimmung “3G am Arbeitsplatz” des Bundes.

c) Maskenpflicht

  • Personen ab einem Alter von 16 Jahren: mindestens OP-Maske
  • Personen zwischen 6 und 15 Jahren: Alltags- oder Communitymaske
  • Kinder unter 6 Jahren: keine Maske
  • Für Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer chronischen Erkrankung oder einer Behinderung (jeweils mit ärztlicher Bescheinigung im Original) keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können, entfällt die Maskenpflicht.

Hinweis: Gehörlose und schwerhörige Personen und deren Begleitperson müssen keine Maske tragen. Für die Kommunikation mit diesen Menschen, darf die Maske abgenommen werden.

d) Kontaktdatenerfassung

Von den Kunden müssen folgende Daten digital oder analog erfasst werden:

  • Name
  • Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
  • Zeitpunkt des Betretens und Verlassens
  • E-Mail-Adresse (wenn vorhanden)

Die Aufbewahrungsfrist beträgt vier Wochen.

e) Schutz- und Hygienekonzept

Der Dienstleister hat ein Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen, wobei besonders auf folgende Punkte zu achten ist:

  • Einhaltung der Abstandsregeln (z. B. über Zutrittsbeschränkungen)
  • Hygienemaßnahmen und Hygieneregeln
  • ausreichende Durchlüftung
  • zusätzliche Regelungen zum Arbeitsschutz

Nützliche und weiterführende Links

Da es nach unseren Recherchen keine konsolidierte Fassung (Lesefassung) der Corona-Verordnung gibt, entfallen die Angaben zu jenen Paragraphen, die für Dich wichtig sind.

Die 3. Verordnung zur Änderung der 29. Corona-Verordnung findest Du hier

Allgemeine Corona-Informationsseite Bremen

Corona-FAQ-Seite Bremen

Ein Musterkonzept für körpernahe Dienstleistungen konnten bislang nicht recherchiert werden.

Hamburg

Aktuelle Verordnung

Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg (Hamburgische SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – HmbSARS-CoV-2-EindämmungsVO) gültig ab 20. November 2021

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

In Hamburg ist 2G verpflichtend (obligatorisches Zwei-G-Zugangsmodell).

Auflagen nach dem 2G-Zugangsmodell

a) Zugang für Kunden und Begleitpersonen

Zugang in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis haben:

  • Geimpfte mit Nachweis
  • Genesene mit Nachweis
  • Personen unter 18 Jahren (Altersprüfung erforderlich)

Ausgenommen sind Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (ärztliches Zeugnis über die Impfunfähigkeit sowie negativer Testnachweis erforderlich). Das ärztliche Zeugnis muss mindestens folgende Angaben enthalten:

  • Name, Anschrift und Geburtsdatum der betroffenen Person
  • Identität der ausstellenden Person
  • Feststellung, dass eine medizinische Kontraindikation besteht
  • ist diese nur zeitweise: voraussichtliche Dauer
  • Datum der Ausstellung

Als Testnachweis für diese Personen gilt:

  • ein Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden)
  • ein PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)
  • ein Selbsttest vor Ort vor dem Betreten Deiner Räume (Aufsicht oder Durchführung durch eine geschulte Person)
  • ist diese nur zeitweise: voraussichtliche Dauer
  • Datum der Ausstellung

b) Zugang für Dienstleister

Dienstleister, die nicht über einen Impf- oder Genesenen-Nachweis verfügen, müssen

  • negativen Testnachweis vorlegen und
  • eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen

Handelt es sich um einen Antigen-Schnelltest, muss dieser tagesaktuell sein. Ein PCR-Test darf maximal 48 Stunden alt sein.

c) Wirksame Zugangskontrolle und Prüfung der Nachweise

Der Dienstleister muss für eine wirksame Zugangskontrolle sorgen. Dabei sind insbesondere die personenbezogenen Vorgaben zu prüfen. Die Prüfung muss vor dem Betreten Deiner Räume stattfinden (Dienstleister und Kunden).

Für die Prüfung des Impf- und Genesen-Nachweises soll in der Regel eine Anwendungssoftware verwendet werden. Empfohlen wird die CovPassCheck-App.

d) Deutlich erkennbare Hinweise

Der Dienstleister muss deutlich erkennbare Hinweise anbringen, dass sich das Angebot ausschließlich an Geimpfte und Genesene richtet (z.B. mit einem Aushang an der Eingangstür).

e) Anzeigepflicht bei der zuständigen Behörde

Um unter dem 2G-Zugangsmodell arbeiten zu können, musst Du das Modell vorab bei der zuständigen Behörde elektronisch anzeigen. Die Anzeige erfolgt durch die Übermittlung des 2G-Zugangsmodell-Anzeige-Formulars. Die Anzeige ist abgeschlossen, sobald Du das Formular abgesendet hast.

Weitere Auflagen

  • Einhaltung der allgemeinen Hygienevorgaben (ausgenommen sind das generelle Abstandsgebot und die Obergrenze für anwesende Personen)
  • Erstellung eines Schutzkonzeptes
  • Erstellung eines Schutzkonzeptes
  • Pflicht zur Kontaktdatenerhebung

Hinweis: Die Maskenpflicht für Geimpfte und Genesene entfällt aufgrund der verschärften Zugangsregeln.

Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen folgende Daten digital oder analog erfasst werden:

  • Name
  • Anschrift
  • Telefonnummer
  • Datum und Uhrzeit

Die Aufbewahrungsfrist beträgt vier Wochen.

Schutzkonzept und Einhaltung der allgemeinen Hygienevorgaben

Der Dienstleister hat ein Schutzkonzept zu erstellen, wobei besonders auf folgende Punkte zu achten ist:

  • Möglichkeiten zum Waschen und Desinfizieren der Hände
  • regelmäßiges Reinigen (Oberflächen und Sanitäranlagen)
  • regelmäßiges Lüften

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle Corona-Verordnung Hamburg

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  • § 5 Allgemeine Hygienevorgaben
  • § 6 Schutzkonzept
  • § 7 Kontaktdatenerhebung zur Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten
  • § 10j Zwei-G-Zugangsmodell
  • § 14 Dienstleistungen der Körperpflege und der Körperhygiene

Allgemeine Corona-Informationsseite Hamburg

Fragen und Antworten zum Corona-Virus

Anforderungen an Schutzkonzepte

Hessen

Aktuelle Verordnung

Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV 2 (Coronavirus-Schutzverordnung-CoSchuV) gültig ab 25. November 2021

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

In Hessen dürfen körpernahe Dienstleistungen Kunden nur nach dem 2G-Modell mit Maske und Abstand angeboten werden. Die Möglichkeit des 2G-plus-Zugangsmodells besteht.

2G-Zugangsmodell (verpflichtend)

a) Zugang für Kunden

Kunden müssen geimpft oder genesen sein. Als Nachweis dient ein Impf- oder Genesen-Nachweis. Ausgenommen sind:

  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (schriftliches ärztliches Zeugnis mit vollständigem Namen und Geburtsdatum über die Impfunfähigkeit erforderlich)

Für diese Personen ist ein Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder das Testheft ausreichend.

Hinweis: Hygienische oder medizinische Behandlungen sind von der 2G-Regel ausgenommen. In diesem Fall gilt das 3G-Modell (geimpft, genesen, getestet). Als Testnachweis gilt ein Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden), ein PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden), das Testheft für Schüler oder der Nachweis der Teilnahme an regelmäßigen Testungen für Studierende an Schulen oder sonstigen Ausbildungseinrichtungen.

b) Zugang für Dienstleister

Der Zugang für Dienstleister richtet sich nach den Arbeitsschutzregeln des Bundes (3G-Modell).

c) Maskenpflicht (Kunden und Dienstleister)

  • Dienstleister: mindestens OP-Maske (BGW-Arbeitsschutzstandard: FFP2-Maske)
  • Kunden über 15 Jahre: FFP2-Maske (Maske darf bei Inanspruchnahme der Dienstleistung abgenommen werden, wenn dies zwingend erforderlich ist.)

Auf Kundenseite sind von der FFP2-Maskenpflicht folgende Personen ausgenommen:

  • Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 15 Jahren: OP-Maske ausreichend
  • Kinder unter 6 Jahren: keine Maske
  • Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine Maske tragen können

Aufseiten des Dienstleister sind folgende Personen von der Maskenpflicht ausgenommen:

  • Personal ohne Kontakt zu anderen Personen
  • Personal hinter Trennvorrichtungen

d) Schutzkonzept

Im Schutzkonzept ist auf folgende Punkte besonders einzugehen:

  • Zutrittssteuerung und Vermeidung von Warteschlangen
  • Maßnahmen zur Einhaltung des Mindestabstands (außerhalb der Dienstleistung)
  • deutlich erkennbarer Hinweis auf das 2G-Zugangsmodell (Aushänge)
  • deutlich erkennbare Hinweise auf die einzuhaltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen (Aushänge)

2G-plus-Zugangsmodell (optional)

Unter dem 2G-plus-Zugangsmodell gelten verschärfte Bedingungen auf Kundenseite. Dafür entfallen

  • die Maskenpflicht
  • die Pflicht zu Abstands- und Hygienekonzepten
  • die Kapazitätsbeschränkungen.

Hinweis: Für den Dienstleister ändert sich in puncto Zugang nichts. Die Arbeitsschutzregelungen des Bundes (geimpft, genesen, getestet) bleiben aufrecht.

Zugangsvoraussetzungen für Kunden:

  • Geimpfte und Genesene mit negativen Testnachweis (Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden
  • Personen unter 18 Jahren: Negativnachweis (Test oder Testheft)
  • Testnachweis für Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (ärztliches Zeugnis über die Impfunfähigkeit zusätzlich erforderlich)

Kontaktdatendokumentation

entfällt

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle Corona-Verordnung Hessen mit Auslegungshinweisen

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  • § 1 Pandemiegerechtes Verhalten
  • § 2 Abs. 1 Nummer 7 FFP-2-Maskenpflicht für Kunden
  • § 3 Negativnachweis
  • § 5 Abstands- und Hygienekonzepte
  • § 25 Dienstleistungen
  • § 27 “2G-plus-Zugangsmodell”

Corona in Hessen (allgemeine Corona-Informationsseite mit FAQs)

Informationen zu Arbeitsschutz und Hygienekonzept

Mecklenburg-Vorpommern

Aktuelle Verordnung

Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern (Corona-LVO M-V) gültig ab 24. November 2021

Bewertung des Infektionsgeschehens

Die risikogewichtete Einstufung erfolgt aufgrund folgender Indikatoren:

  • Leitkriterium: Sieben-Tage-Inzidenz der Hospitalisierten eines Landkreises oder einer einer kreisfreien Stadt (Aufnahme von Corona-Patienten in ein Krankenhaus)
  • Sieben-Tage-Inzidenz eines Landkreises oder einer einer kreisfreien Stadt
  • Verfügbarkeit von intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten (ITS-Auslastung)
  • Anzahl der geimpften Personen

Es gibt vier Einstufungen. Maßgeblich ist das Leitkriterium:

  • Stufe 1 (grün): Basisstufe Grün (7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz <= 3)
  • Stufe 2 (gelb): Warnstufe Gelb (7-Tage- Hospitalisierungsinzidenz > 3 bis <= 6)
  • Stufe 3 (orange): Warnstufe Orange (7-Tage- Hospitalisierungsinzidenz > 6 bis <= 9)
  • Stufe 4 (rot): Warnstufe Rot (7-Tage- Hospitalisierungsinzidenz > 9)

Die Einstufung erfolgt auf Landesebene und auf Ebene der Landkreise bzw. der kreisfreien Städte. Liegt die Einstufung eines Landkreises (einer kreisfreien Stadt) unter der Landeseinstufung, gelten auch dort die Maßnahmen der Landes-Stufe. Liegt die ITS-Auslastung in einem Landkreis (in einer kreisfreien Stadt) über 200, gilt die Warnstufe Rot unabhängig von den Werten der anderen Indikatoren.

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Die Auflagen für den Betrieb von körpernahen Dienstleistungen richten nach der jeweiligen Stufe:

  • Stufe 1 (grün): 3G
  • Stufe 2 (gelb): 2G (Ausnahme: Friseure und Heilmittelbereich)
  • Stufe 3 (orange): 2G+ (Ausnahme: Friseure und Heilmittelbereich)
  • Stufe 4 (rot): 2G+ (Ausnahme: Friseure und Heilmittelbereich)

Auflagen nach 2G und 2G+

a) Zutritt für Kunden[/p]

Unter 2G dürfen nur asymptomatische geimpfte und genesene Personen anwesend sein. Daher muss die Überprüfung aller Personen vor dem Betreten Deiner Räumlichkeiten stattfinden. Der jeweilige Nachweis auf Kundenseite ist in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis zu prüfen.

Unter 2G+ kommt verschärfend hinzu, dass auch Geimpfte und Genesene einen negativen Testnachweis vorlegen müssen.

Ausnahmen unter 2G und 2G+ auf Kundenseite bestehen für:

  • Asymptomatische Kinder unter 7 Jahren sind mit Geimpften und Genesenen gleichstellt.
  • Asymptomatische Kinder zwischen 7 und 11 Jahren: negativer Test plus geeignetes Dokument zur Altersbestimmung
  • Asymptomatische Personen zwischen 12 und 17 Jahren ohne vollständige Impfung (Ausnahmeregelung bis zum 31. Dezember 2021 gültig): negativer Test plus geeignetes Dokument zur Altersbestimmung
  • Asymptomatische Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können: Nachweis über die Impfunfähigkeit (ärztliches Attest) plus negativer Test
  • Asymptomatische Schwangere (Ausnahmeregelung bis zum 31. Dezember 2021): Bescheinigung der Schwangerschaft (ärztliches Attest) plus negativer Test

b) Zutritt für Dienstleister

Der Nachweis erfolgt Arbeitsschutzbestimmungen des Bundes (geimpft, genesen, getestet).

c) Wirksame Zugangskontrolle und deutlich erkennbare Hinweise

Der Dienstleister muss dafür sorgen, dass nur berechtigte Personen seine Räumlichkeiten betreten. Zudem musst Du deutlich darauf hinweisen (z.B. mit einem Aushang an der Eingangstür), dass bei Dir 2G bzw. 2G+ gilt.

d) Anzeigepflicht

Bevor Du unter 2G bzw. 2G+ arbeiten darfst, musst Du dies bei der zuständigen Gesundheitsbehörde anzeigen. Eine elektronische Anzeige ist möglich.

e) Kontaktdatenerfassung

Unter 2G und 2G+ ist die Kontaktdatenerfassung freiwillig. Es wird jedoch dringend empfohlen, die freiwillige Kontaktdatenerfassung anzubieten. Deinen Kunden wird dringend empfohlen, an der freiwilligen Kontaktdatenerfassung teilzunehmen.

Auflagen nach 3G

a) Zutritt für Kunden

Geimpfte und Genesene müssen einen entsprechenden Nachweis vorlegen.

Getestete müssen einen negativen Test vorlegen:

  • Schnelltest (PoC-Antigentest) eines Leistungserbringers (z. B. eines Schnelltestzentrums), nicht älter als 24 Stunden
  • Selbsttest vor Ort unter Aufsicht
  • PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden

Der Nachweis muss folgende Angaben enthalten:

  • Ort und Name der Teststelle
  • Datum und Uhrzeit des Abstrichs
  • Name und Anschrift des Getesteten
  • Testergebnis
  • Art und Name des Tests

b) Dienstleister

Der Nachweis erfolgt Arbeitsschutzbestimmungen des Bundes (geimpft, genesen, getestet).

c) Erfassung der Kontaktdaten

Von den Kunden müssen folgende Daten digital (LUCA-App) oder analog erfasst werden:

  • Vor- und Familienname
  • vollständige Anschrift
  • Telefonnummer
  • Datum und Uhrzeit der Behandlung

Die Aufbewahrungspflicht beträgt vier Wochen. Verweigert der Kunde die Angaben, darf er nicht behandelt werden.

Auflagen unabhängig vom G-Modell

  • Maskenpflicht (mindestens OP-Maske) für alle Personen. Kunde darf die Maske bei Inanspruchnahme der Dienstleistung abnehmen, wenn das zwingend erforderlich ist.
  • ein Hygiene- und Sicherheitskonzept entwickeln und umsetzen
  • ein Konzept zur Verringerung der Aerosole-Belastung entwickeln und umsetzen
  • ein Konzept zur Kundendichte entwickeln und umsetzen
  • Bei akuten Atemwegserkrankungen brauchen alle Personen ein ärztliches Attest, dass sie nicht an Corona erkrankt sind.
  • Vermeidung von Warteschlangen und Ansammlungen
  • Hygienemaßnahmen (Säuern, Händewaschen etc.)

Hinweis: Kinder unter 6 Jahren und Personen, die aufgrund einer medizinischen oder psychischen Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können (ärztliche Bescheinigung notwendig), sind von der Maskenpflicht ausgenommen. Unter Einhaltung des Mindestabstands darf die Maske abgenommen werden, wenn Personen mit Hörbehinderung auf das Lippenlesen angewiesen sind.

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle Corona-Verordnung MV

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  • § 1e Zwei-G-Erfordernis
  • § 1f “2G plus”
  • § 1d 2G-Modell
  • § 2 Abs. 3 “körpernahe Dienstleistungen”
  • Anlage 3 zu § 2 Abs. 3

Corona-Informationsseite Mecklenburg-Vorpommern

Fragen und Antworten

Niedersachsen

Aktuelle Verordnung

Niedersächsische Verordnung über infektionspräventive Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus SARS-CoV-2 und dessen Varianten (Niedersächsische Corona-Verordnung) gültig ab 24. November 2021

Bewertung des Infektionsgeschehens

In Niedersachsen erfolgt die Bewertung des Infektionsgeschehens nach folgenden Indikatoren:

  • Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz: Leitindikator, landesweiter Indikator
  • 7-Tage-Inzidenz: nach Landreisen bzw. kreisfreien Städten
  • 7Intensivbetten (Anteil der Belegung mit COVID-19-Patienten an der Intensivbetten-Kapazität): landesweiter Indikator

Daraus ergeben sich die Warnstufe 1, die Warnstufe 2 und die Warnstufe 3. Die Feststellung der jeweiligen Warnstufe erfolgt nach dem Leitindikator plus einem der beiden weiteren Indikatoren.

Bis auf Widerruf gilt in Niedersachsen seit dem 24. November 2021 die Warnstufe 1. Sollte eine Änderung eintreten, wird diese hier bekannt gegeben.

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Für körpernahe Dienstleistungen gelten je nach Warnstufe folgende Auflagen:

a) Warnstufe 1

  • drinnen: 2G, draußen: 3G mit Antigen-Schnelltest
  • drinnen: Maskenpflicht (mindestens OP-Maske) für alle Personen
  • Kontaktdatenerfassung
  • Hygienekonzept

Hinweis: 3G-Regel, Maskenpflicht, Kontaktdatenerfassung und Hygienekonzept gelten auch ohne Warnstufe (< Warnstufe 1, “ohne Warnstufe”), wenn die 7-Tage-Inzidenz den Wert 35 überschreitet.

b) Warnstufe 2

  • drinnen: 2G+ mit Antigen-Schnelltest, draußen: 2G
  • drinnen und draußen: FFP2-Maskenpflicht für alle Personen
  • Kontaktdatenerfassung
  • Hygienekonzept

c) Warnstufe 3

In der Warnstufe 3 gelten mindestens die Regelungen der Warnstufe 2. Die genauen Regeln werden noch ausgearbeitet. (Stand: 25.11.2021)

Hinweis: Medizinisch notwendige körpernahe Dienstleistungen sind von den Zugangsregeln (3G bis 2G plus) ausgenommen.

Zugangsnachweise für Kunden

ACHTUNG: Unabhängig vom G-Modell hast Du die Pflicht, den jeweiligen Nachweis aktiv einzufordern. Legt der Kunde keinen Nachweis vor, darf Deine Räume nicht betreten.

a) 3G-Modell

  • Geimpfte: Impfnachweis
  • Genesene: Genesen-Nachweis
  • Getestete: Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)

b) 2G-Modell

  • Geimpfte: Impfnachweis
  • Genesene: Genesen-Nachweis

c) 2G+-Modell

  • Geimpfte: Impfnachweis + Testnachweis
  • Genesene: Genesen-Nachweis + Testnachweis

Für beide Personengruppen gilt als Testnachweis

  • ein Antigen-Schnelltest, nicht älter als 24 Stunden oder
  • ein PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden

d) Ausnahmen

Ausgenommen von Zugangsregeln sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Für Personen, die sich aufgrund von medizinischen Kontraindikationen nicht impfen lassen können, haben dies mit einem ärztlichen Attest nachzuweisen. Nichtsdestotrotz müssen Letztere einen negativen Testnachweis (Antigen-Schnelltest in allen Warnstufen) führen.

Zutritt für Dienstleister

Für den Dienstleister gelten die Arbeitsschutzbestimmungen des Bundes.

Maskenpflicht

Der Kunde kann bei Inanspruchnahme einer Dienstleistung, bei welcher das Gesicht unbedeckt bleiben muss, die Maske abnehmen.

Ausnahmen für alle Warnstufen:

  • Kinder zwischen 6 und 14 Jahren: textile Barriere als Mund-Nasen-Bedeckung
  • Kinder unter 6 Jahren: keine Munde-Nasen-Bedeckung (oder Maske) notwendig

Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen personenbezogene Daten erhoben werden. Die Erfassung sollte in der Regel digital erfolgen, im Einzelfall kann sie auch in Papierform stattfinden. Empfohlene Apps sind die Luca-App und die Corona-Warn-App. Kommt die Papierform zum Einsatz müssen folgende Daten erfasst werden:

  • Familienname
  • Vorname
  • vollständige Anschrift
  • Telefonnummer
  • Erhebungsdatum und -uhrzeit

Die Aufbewahrungspflicht in der Papierform beträgt drei Wochen. In der digitalen Form muss die Anwendungssoftware gewährleisten, dass die Daten vier Wochen an des Gesundheitsamt übermittelt werden können. Verweigert der Kunde die Angaben, darf er nicht behandelt werden.

Hygienekonzept

Das Hygienekonzept sieht insbesondere vor:

  • Vermeidung von Warteschlangen (Zutrittssteuerung)
  • Regelungen zur Nutzung der sanitären Anlagen
  • Reinigen von Oberflächen und Gegenständen, die häufig berührt werden
  • regelmäßiges Lüften

Nützliche und weiterführende Links

Niedersächsische Corona-Verordnung

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  • § 4 Mund-Nasen-Bedeckung
  • § 5 Hygienekonzept
  • § 6 Datenerhebung und Dokumentation
  • § 7 Testung
  • § 8a Körpernahe Dienstleistungen

Allgemeine Corona-Informationsseite Niedersachsen

Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ein Muster-Hygienekonzept konnte nicht recherchiert werden.

Nordrhein-Westfalen

Aktuelle Verordnung

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) gültig ab 24. November 2021

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

In NRW gilt für körpernahen Dienstleistungen (Kunden, Begleitpersonen) die 2G-Regel. Ausgenommen sind medizinische oder pflegerische Dienstleistungen sowie Friseurbesuche. Die Auflagen sind:

  • Zutritt nur für Geimpfte und Genesene (2G-Regel)
  • Wirksame Zugangskontrolle
  • Maskenpflicht (mindestens OP-Maske)
  • Umsetzung der Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte

a) Zugang für Kunden und Begleitpersonen

  • Geimpfte: Impfnachweis
  • Genesene: Genesenen-Nachweis

Ausgenommen von der 2G-Regel sind:

  • Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren brauchen werden einen Nachweis (auch keinen Testnachweis) oder eine Schulbescheinigung
  • Schüler ab 16 Jahren: Bescheinigung der Schule ausreichend
  • Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können: ärztliches Attest über die Impfunfähigkeit (aktuell oder maximal 6 Wochen alt) + Testnachweis (Antigen-Schnelltest, nicht älter als 24 Stunden, oder PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden)

b) Zugang für Dienstleister

Der Zugang für Dienstleister entspricht der Bestimmung des Bundes “3G am Arbeitsplatz”.

c) Wirksame Zugangskontrolle

Der Zugang ist zu kontrollieren. Zur Überprüfung von digitaler Impfzertifikate soll die CovPassCheck-App verwendet werden. Ein Abgleich mit einem amtlichen Ausweispapier ist stichprobenartig durchzuführen.

Personen, die den erforderlichen Nachweis bzw. den Identitätsnachweis (Stichprobe) nicht vorzeigen, dürfen Deine Räume nicht betreten.

d) Maskenpflicht

Es herrscht Maskenpflicht (mindestens OP-Maske) für alle Personen. Kunde kann Maske abnehmen, wenn dies für die Inanspruchnahme erforderlich ist. Ausgenommen sind:

  • die Kommunikation mit gehörlosen oder schwerhörige Menschen
  • Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können: ärztliches Zeugnis erforderlichen
  • Kinder bis zum Schuleintritt
  • Schüler bis 13 Jahren können ersatzweise eine Alltagsmaske tragen, wenn sie aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können.

e) Umsetzung der Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte

Die verbindlichen Regeln sind:

  • Bereitstellung von Möglichkeiten zum Händewaschen bzw. der Handhygiene
  • infektionsschutzgerechte Reinigung aller Kontaktflächen und Sanitärbereiche
  • infektionsschutzgerechte Reinigung von körpernah eingesetzten Gegenständen nach jedem Kundenkontakt
  • Wäsche von gebrauchten Textilien mit mindestens 60 Grad Celsius; Handtuchwechsel etc. nach jedem Kundenkontakt
  • gut sichtbare und verständliche Aushänge mit Informationen zum infektionsschutzgerechten Verhalten
  • regelmäßiges Durchlüften mit kurzen Lüftungsintervallen

Nützliche und weiterführende Links

Coronaschutzverordnung zum Downloaden als PDF

  • § 2 Allgemeine Grundregeln
  • § 3 Maskenpflicht
  • § 4 Zugangsbeschränkungen, Testpflicht

Anlage “Hygiene- und Infektionsschutzregeln zur CoronaSchVO NRW

Corona-Informationsseite NRW

Informationen zu aktuellen Regeln und FAQ

FAQ zum Coronavirus

Rheinland-Pfalz

Aktuelle Verordnung

Achtundzwanzigste Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (28. CoBeLVO) gültig ab 24. November 2021

Bewertung des Infektionsgeschehens

Die Bewertung des Infektionsgeschehens erfolgt nach der Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz.

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Für körpernahe Dienstleistungen in Rheinland-Pfalz die 2G-Regel. Die Auflagen sind:

  • Zutritt nur für geimpfte und genesene Kunden (2G-Regel)
  • Einhaltung des Abstandsgebots zwischen Kunden
  • Maskenpflicht (Ausnahme Rehabilitationssport und Funktionstraining)
  • Kontaktdatenerfassung

a) Zutritt für Kunden

Zutritt haben Kunden bei gleichzeitiger Vorlage eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises:

  • Geimpfte mit Impfnachweis
  • Genesene mit Genesen-Nachweis
  • Personen, die Geimpften und Genesenen gleichgestellt sind
  • Minderjährige ohne Gleichstellung mit Geimpften und Genesenen: Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Test (nicht älter als 24 Stunden) oder Selbsttest vor Ort unter Aufsicht (nicht älter als 24 Stunden)

Hinweis: Die Zutrittsbeschränkung gilt nicht für Rehabilitationssport, Funktionstraining und Dienstleistungen, die aus medizinischen Gründen erbracht werden.

Geimpften und Genesenen gleichgestellte Personen sind:

  • Kinder bis drei Monate nach dem 12. Geburtstag (ohne Nachweis, Altersprüfung ausreichend)
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können: ärztliche Bescheinigung (Nachvollziehbarkeit der ärztlichen Diagnose muss gegeben sein) + Testnachweis (Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 24 Stunden)

b) Zutritt für Dienstleister

Der Zugang für Dienstleister richtet sich nach Arbeitsschutzbestimmung des Bundes “3G am Arbeitsplatz”.

c) Maskenpflicht (Kunden und Dienstleister)

Alle Personen müssen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen. Kann der Kunde die Maske aufgrund der Art der Dienstleistung nicht tragen, darf er sie abnehmen.

d) Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen folgende Daten digital oder analog erfasst werden, wobei ein papiergebundene Erfassung anzubieten ist:

  • Name
  • Vorname
  • Anschrift
  • Telefonnummer
  • Datum und Uhrzeit der Anwesenheit

Die Aufbewahrungspflicht beträgt vier Wochen. Verweigert der Kunde die Angaben, darf er nicht behandelt werden.

Hygienekonzept

Ein Hygienekonzept ist zu erstellen.

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle Corona-Verordnung NRW

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  • § 3 Allgemeine Schutzmaßnahmen, Begriffsbestimmungen
  • § 8 Abs. 3 “Körpernahe Dienstleistungen”

Allgemeine Corona-Informationsseite Rheinland-Pfalz

A-Z Corona-Regeln (FAQ)

Hinweise für ein Hygienekonzept

Saarland

Aktuelle Verordnungen

Verordnung zur Änderung infektionsrechtlicher Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gültig ab 20. November 2021

Verordnung zu Hygienerahmenkonzepten auf der Grundlage der Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gültig ab 20. November 2021

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

Im Saarland gilt für körpernahe Dienstleistungen das 2G-Modell. Die Auflagen nach 2G sind:

  • Zutritt nur für Geimpfte und Genesene (2G-Regel)
  • Wirksame Zugangskontrolle

Hinzukommt die Einhaltung der Vorschriften nach dem Hygienerahmenkonzept für körpernahe Dienstleistungen.

1. Auflagen nach 2G

a) Zutritt für Kunden

  • Geimpfte: Impfnachweis
  • Genesene: Genesenen-Nachweis
  • Personen, die sich aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht impfen lassen können (insbesondere Schwangere im ersten Schwangerschaftsdrittel)
  • Personen, die sich in den letzten drei Monaten aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht impfen lassen konnten

Für die letzten beiden Personengruppen ist ein

  • Antigen-Schnelltest, nicht älter als 24 Stunden oder
  • ein PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden

ausreichend.

Von der Nachweispflicht ausgenommen sind:

  • Kinder unter 6 Jahren
  • Kinder über 6 Jahren, die noch eine Kindertagesstätte oder eine Kindertagespflege besuchen und dort regelmäßig getestet werden
  • Schüler, die im Rahmen eines verbindlichen Schulkonzepts regelmäßig getestet werden

Hinweis: Von Nachweispflicht sind medizinisch oder therapeutisch indizierte Dienstleistungen ausgenommen.

b) Zutritt für Dienstleister

Für Dienstleister gilt die bundesweite Regel “3G am Arbeitsplatz”.

c) Wirksame Zugangskontrolle

Die Einhaltung der Nachweispflicht ist sicherzustellen.

2. Auflagen nach Hygienerahmenkonzept für körpernahe Dienstleistungen (Massage / Massagestudios)

a) Kontaktdatendokumentation

Von einem Vertreter eines Haushaltes müssen digital oder in Papierform folgende Daten erfasst werden:

  • Vor- und Familienname
  • Anschrift
  • Erreichbarkeit (Telefonnummer oder E-Mail-Adresse)
  • Ankunftszeit

Die Aufbewahrungsfrist beträgt vier Wochen.

b) Maskenpflicht

Für körpernahe Dienstleistungen besteht keine Maskenpflicht. Dienstleistern wird jedoch empfohlen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) zu tragen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

c) Kunden müssen sich beim Betreten Deiner Räume die Hände waschen oder desinfizieren (Desinfektionsmittel mindestens “begrenzt viruzid)

d) Pflicht zum Aufstellen von Händedesinfektionsmittel, Flüssigseife und Einmalhandtüchern in sanitären Anlagen sowie Gemeinschafts- und Pausenräumen + regelmäßige Reinigung dieser Räume

e) Vermeidung der gleichzeitigen Anwesenheit von Kunden im Wartebereich (Terminvergabe), wenn der Mindestabstand zwischen den Kunden nicht eingehalten werden kann.

f) regelmäßige Desinfektion für Arbeitsflächen und Ähnlichem

g) Zeitschriften und Bewirtung: Es werden Hygienemaßnahmen empfohlen, die ein Keimverschleppung verhindern sollen.

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle Corona-Verordnung Saarland

Die relevanten Paragraphen für körpernahe Dienstleistungen sind §§ 1bis 6.

Aktuelle Verordnung zu Hygienerahmenkonzepten Saarland

Die relevanten Paragraphen für körpernahe Dienstleistungen sind §§ 6 und 7.

Allgemeine Corona-Informationsseite Saarland

Fragen und Antworten

Sachsen

Aktuelle Verordnung

Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zur Regelung von Notfallmaßnahmen zur Brechung der vierten Coronavirus SARS-CoV-2-Welle (Sächsische Corona-Notfall-Verordnung – SächsCoronaNotVO) gültig ab 22. November 2021

Körpernahe Dienstleistungen sind nicht möglich.

Ausgenommen sind körpernahe Dienstleistungen, die medizinischer, therapeutischer, pflegerischer oder seelsorgerischen Zwecken dienen. Für diese körpernahen Dienstleistungen gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) für alle Personen. Zudem müssen Kontaktdaten der Kunden erfasst werden.

Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen folgende Daten digital (Empfehlung Corona-Warn-App) oder analog erfasst werden, wobei ein papiergebundene Erfassung anzubieten ist. Bei nicht digitaler Kontaktdatenerfassung müssen folgende Daten erhoben werden:

  • Name
  • Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
  • Anschrift
  • Zeitraum und Ort

Werden die Daten für die Kontaktverfolgung nicht mehr benötigt, müssen sie sofort gelöscht werden. Die maximale Aufbewahrungspflicht beträgt vier Wochen.

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle Corona-Verordnung Sachsen

Der für Dich relevante Paragraph ist § 9 Abs. 1.

Allgemeine Corona-Informationsseite Sachsen

FAQ-Seite zu den Bekanntmachungen

Sachsen-Anhalt

Aktuelle Verordnung

15. Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt gültig ab 24. November 2021 (Fünfzehnte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – 15. SARS-CoV-2-EindV)

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

In Sachsen-Anhalt gilt die 3G-Regel für körpernahe Dienstleistungen. Die Auflagen sind:

  • Zugang nach dem 3G-Modell (geimpft, genesen, getestet)
  • Maskenpflicht für Kunden
  • Anwesenheitsnachweis
  • Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln

a) Zugang nach dem 3G-Modell

  • Geimpfte: Impfnachweis
  • Genesene: Genesenen-Nachweis
  • Getestete: Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) oder Antigen-Test zur Eigenanwendung (Selbsttest vor Ort)

Neben Geimpften und Genesenen sind folgende Personen von der Testpflicht ausgenommen:

  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
  • Personen, die sich aufgrund von medizinischen Gründen nicht testen lassen können. Die Person muss dies glaubhaft machen.

b) Maskenpflicht für Kunden

Kunden müssen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen.

Von der Maskenpflicht sind ausgenommen:

  • Kinder unter 6 Jahren
  • Gehörlose und schwerhörige Menschen plus Begleitperson sowie Personen, die mit diesen kommunizieren (Bedarfsfall)
  • Personen, die eine Mund-Nasen-Bedeckung nicht tragen können oder das Tragen nicht zumutbar ist (Behinderung, Schwangerschaft, gesundheitliche Gründe): Dies ist durch eine plausible mündliche Erklärung, einen Schwerbehindertenausweis oder eine ärztliche Bescheinigung glaubhaft zu machen.

c) Kontaktdatendokumentation (Anwesenheitsdokumentation)

Von den Kunden müssen in der papiergebundene Form folgende Daten erfasst werden:

  • Vor- und Familienname
  • Telefonnummer
  • vollständige Anschrift
  • Zeitraum und Ort des Aufenthalt des Kunden

Eine digitale Kontakterhebung ist zulässig. Die Aufbewahrungspflicht in jedem Fall beträgt vier Wochen.

d) Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln

Es müssen folgende allgemeine Hygieneregeln erbracht werden:

  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen (soweit möglich)
  • verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime
  • regelmäßiges Lüften
  • Vermeidung von Warteschlangen
  • gut sichtbare Aushänge zur Information

Nützliche und weiterführende Links

Akutelle Corona-Verordnung Sachsen-Anhalt

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  • § 1 Abs. 1 Allgemeine Hygieneregeln
  • § 1 Abs. 2 Medizinischer Mund-Nasen-Schutz
  • § 1 Abs. 3 Anwesenheitsnachweis
  • § 2 Abs. 1 und 2 “Testung und Ausnahmen”
  • § 10 Abs. 2 Dienstleistungen der Körperpflege

Allgemeine Corona-Informationsseite Sachsen-Anhalt

Fragen und Antworten zum Corona-Virus

Schleswig-Holstein

Aktuelle Verordnung

Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Corona-Bekämpfungsverordnung – Corona-BekämpfVO) gültig ab 22. November 2021

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

In Schleswig-Holstein gilt für die Erbringung von körpernahen Dienstleistungen die 2G-Regel. Davon ausgenommen sind medizinisch oder pflegerisch notwendige Dienstleistungen. Die Auflagen sind:

  • Zutritt nur für Geimpfte und Genesene (2G)
  • Hygienekonzept

Die Für Dienstleister besteht Maskenpflicht (mindestens OP-Maske). Der Kunde muss eine Maske nur in Ausnahmefällen (siehe Zutritt für Geimpfte und Genesene) tragen.

a) Zutritt nach 2G (Kunden)

Körpernahe Dienstleistungen dürfen an folgenden Personen erbracht werden:

  • Geimpfte und Genesene mit dem entsprechenden Nachweis
  • Kinder bis zur Einschulung
  • Minderjährige mit Testnachweis oder Schulbescheinigung über eine regelmäßige Testung (zweimal pro Woche) in der Schule (Test bzw. Schultest darf maximal 24 Stunden alt sein)
  • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können: ärztliche Bescheinigung über die Impfunfähigkeit und Testnachweis (Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden) erforderlich

Die jeweiligen Nachweise gelten für Personen ab 16 Jahren nur unter folgenden Bedingungen:

  • in Verbindung mit einem gültigen amtlichen Lichtbildausweis
  • sie persönlich bekannt sind
  • der Nachweis mittels QR-Code der CovPassCheck-App erfolgt

Kunden, die weder geimpft noch genesen sind, müssen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen. Die Maske darf bei Inanspruchnahme der Dienstleistung abgenommen werden, wenn dies zwingend erforderlich ist.

b) Zutritt für Dienstleister

Der Zutritt für Dienstleister erfolgt nach der Bestimmung “3G am Arbeitsplatz”.

c) Hygienekonzept

Das Hygienekonzept sieht insbesondere folgende Punkte vor:

  • Regelung von Besucherströmen
  • regelmäßige Reinigung von Oberflächen und den Sanitäranlagen
  • regelmäßiges Lüften
  • Beschränkungen der Besucherzahl ist möglich

Nützliche und weiterführende Links

Corona-Verordnung Schleswig-Holstein

Der für Dich relevante Paragraph ist 9.

Allgemeine Corona-Informationsseite Schleswig-Holstein

FAQ

Thüringen

Aktuelle Verordnung

Thüringer Verordnung zur Regelung infektionsschutzrechtlicher Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung – ThürSARS-CoV-2-Ifs-MaßnVO) gültig ab 24. November 2021 (23:59)

Auflagen für körpernahe Dienstleistungen

In Thüringen gilt für körpernahe Dienstleistungen das 2G-Modell. Für medizinisch notwendige sowie pflegerische Behandlungen gilt das 3G-Modell. Unabhängig vom G-Modell besteht Maskenpflicht sowie die Pflicht zur Erstellung eines Infektionsschutzkonzeptes. Kontaktdaten der Kunden müssen nicht erfasst werden.

Hinweis: Der Zugang für Dienstleister erfolgt nach der Bestimmung “3G am Arbeitsplatz” des Bundes.

a) Zugang nach dem 2G-Modell (Kunden)

  • Geimpfte: Impfnachweis
  • Genesene: Genesen-Nachweis

Geimpften und Genesenen sind folgende Personen gleichgestellt:

  • Kinder unter 6 Jahren sowie noch nicht eingeschulte Kinder
  • Schüler: Nachweis (Bescheinigung) der Teilnahme an einer regelmäßigen Testung im Rahmen eines verbindlichen Testkonzepts (Schulen, Kindertageseinrichtungen, Jugendhilfe, Sportbetrieb)
  • Jugendliche unter 18 Jahren (die nicht unter “Schüler” fallen) mit Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)
  • Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden können oder deswegen in den letzten drei Monaten nicht geimpft werden konnten: ärztliches Attest über die Impfunfähigkeit + Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)

b) Zugang nach 3G

  • Geimpfte: Impfnachweis
  • Genesene: Genesen-Nachweis
  • Getestete: Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) oder Test mit einem alternativen Nukleinsäure-Amplifikationsverfahren (nicht älter als 24 Stunden)

Bestimmungen für besondere Personengruppen:

  • Kinder unter 6 Jahren sowie noch nicht eingeschulte Kinder unterliegen keiner Testpflicht
  • Schüler: Nachweis (Bescheinigung) der Teilnahme an einer regelmäßigen Testung im Rahmen eines verbindlichen Testkonzepts (Schulen, Kindertageseinrichtungen, Jugendhilfe, Sportbetrieb)
  • Jugendliche unter 18 Jahren (die nicht unter “Schüler” fallen) mit Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)
  • Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden können oder deswegen in den letzten drei Monaten nicht geimpft werden konnten: ärztliches Attest über die Impfunfähigkeit + Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)

c) Wirksame Zugangskontrolle (2G und 3G)

Der jeweilige Nachweis ist aktiv einzufordern und mit einem Identitätsnachweis abzugleichen. Verweigert die Personen diese Angaben oder stimmt die Identität nicht überein, darf sie Deine Räume nicht betreten.

d) Maskenpflicht (2G und 3G)

Es herrscht Maskenpflicht (mindestens OP-Maske) für alle Personen ab 6 Jahren.

e) Kontaktdatendokumentation

Von den Kunden müssen folgende Daten digital (Empfehlung Corona-Warn-App) oder analog erfasst werden, wobei ein papiergebundene Erfassung anzubieten ist:

  • Vor- und Nachname
  • Wohnanschrift oder Telefonnummer
  • Datum, Beginn und Ende der jeweiligen Anwesenheit

Die Aufbewahrungspflicht beträgt vier Wochen. Verweigert der Kunde diese Angaben, darf er nicht behandelt werden.

Infektionsschutzkonzept (2G und 3G)

Das Infektionsschutzkonzept sieht insbesondere folgende zusätzliche Punkte vor:

  • Angaben zur genutzten Raumgröße
  • Angaben zur raumlufttechnischen Ausstattung
  • Maßnahmen zur regelmäßigen Belüftung
  • Maßnahmen zur Beschränkung des Publikumsverkehrs

Nützliche und weiterführende Links

Aktuelle Corona-Verordnung Thüringen

Die für Dich relevanten Paragraphen sind:

  • § 3 Allgemeine Infektionsschutzregeln
  • § 5 Infektionsschutzkonzepte, verantwortliche Person
  • § 6 Mund-Nasen-Bedeckung, qualifizierte Gesichtsmaske
  • § 10 Selbsttest
  • § 11 Geimpfte und genesene Personen
  • § 13 Testpflicht
  • § 18 Besondere Schutzmaßnahmen

Allgemeine Corona-Informationsseite Thüringen

Corona-FAQ-Seite Thüringen

Branchenregelungenfür körpernahe Dienstleistungen (Stand: 01. November 2021

Was sind gestiegene hygienische Anforderungen?

Die nachfolgenden Informationen sind grundsätzlichen Dinge, die beim Arbeiten in der aktuellen Corona-Lage beachtet werden sollen. Bitte beachtet, dass das Arbeiten grundsätzlich nur unter stark erhöhten hygienischen Standards bzw. mit entsprechenden Hygiene-Konzepten möglich ist. Sofern dein Land nicht eigene Hygienekonzepte vorsieht, kann man sich in der Regel an den BGW-Standards für Praxen der Physiotherapie und medizinischen Masse orientieren. Diese und weitere Informationen könnt ihr unter folgendem Link Hygiene-Vorschriften für Logopädie, Ergo- und Physiotherapie, medizinische Massage  einsehen. Klick hier

Falls du gesichtsnahe Dienstleistungen anbietest, solltest du auch die Vorgaben aus den Branchenregelungen für Kosmetiker und Fußpfleger anschauen, zu finden >>mit klick hier <<

Meldung Gesundheitsamt

Sollte in deinem Betrieb oder dessen Umfeld, ein Fall von Corona auftreten, muss umgehend das zuständige Gesundheitsamt informiert werden, welches dann vor Ort entsprechende Maßnahmen veranlasst.

Die typischen Hygienestandards

Das Bereitstellen von Desinfektion für Klienten und Mitarbeiter vor und nach der Behandlung und die Desinfektion und Reinigung der Geräte und Liegen vor und nach jeder Behandlung und natürlich die Einhaltung der Handhygiene und der Hustenetikette (Husten oder Niesen in die Ellenbeuge oder ein Einmaltaschentuch, NICHT in die Hände). Zur Desinfektion müssen Mittel bereitgestellt werden, mit der Kennzeichnung “begrenzt viruzid” oder besser “begrenzt viruzid +” oder “viruzid”

Hinweise zur Handhygiene

Die Handhygiene muss sowohl vom Behander als auch vom Klienten vor UND nach jeder Behandlung durchgeführt werden!

Desinfektionsmittel hat je nach Zusammensetzung eine andere Einwirkzeit und muss entsprechend genutzt. Der Hinweis wie ein Desinfektionsmittel zu nutzen ist, sollte auf dem jeweiligen Desinfektionsmittel stehen.

Wenn kein Desinfektionsmittel zur Verfügung steht, kann in aller Regel auch Seife genutzt werden. Für das waschen sollten Flüssigseife und Einmalhandtücher bereitstehen.

Seife die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denke auch an die Fingernägel. 

Eine gründliche Handwäsche dauert zwischen 20 und 30 Sekunden. Besser länger als kürzer. Seife ist nämlich ähnlich wirksam gegen Viren und Bakterien wie Desinfektkionsmittel, aber um diesen Effekt entfalten zu können, braucht die Seife eine gewisse Zeit zum Einwirken und der Vorgang sollte möglichst durch gründliches Einseifen und Schrubben der Hände mechanisch unterstützt werden.

Allerdings kann ein regelmäßiges Händewaschen mit Seife die Haut stark austrocknen. Deswegen ist es ratsam die Hände auch regelmäßig einzucremen und/oder auf ein wenigstens als “begrenz viruzid” gekennzeichnetes Desinfektionsmittel zurückzugreifen. 

Befrage alle Personen

vor den Anwendungen (am besten schon vorher telefonisch) nach dem vorgegebenen Schema des Robert-Koch-Instituts:

  1. Hat die Person grippeähnliche Symptome (z.B. Fieber, Husten, infektbedingte Atemnot)?
  2. Hatte die Person innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem nachweislich Coronavirus-Erkrankten?

Wurde Frage 1 mit JA beantwortet UND Frage 2 wurde mit Ja beantwortet, bitten die Person sich in häusliche Quarantäne zu begeben und informiere das örtliche Gesundheitsamt. Findet das Gespräch persönlich statt, sollten außerdem beide Personen umgehend entsprechende Atemschutzmasken anlegen und das Gesundheitsamt informiert werden.

Wurden die Frage 1 mit NEIN beantwortet aber die Frage 2. mit JA, bitte die Person sich in häusliche Quarantäne zu begeben und sich telefonisch mit dem Hausarzt und/oder der unabhängigen Patientenberatung in Verbindung zu setzten:  0800/ 011 77 22 .

Werden die Fragen mit NEIN beantwortet, kann die Anwendung stattfinden.

Umgang mit Risikogruppen

Zusätzlich sind Maßnahmen für den Umgang mit Risikogruppen zu ergreifen

  • Aufklärung über Risiken (sofern möglich bereits vorher telefonisch) und unbedingt Einholung einer Einverständniserklärung vor Behandlungsbeginn, sonst Termin verschieben.
  • Arbeiten mit Handschuhen und Mundschutz, verschieben falls nicht vorhanden
  • Bei der Arbeit mit bekannten Risikogruppen besonders kleinlich auf die Hygieneanforderungen achten und ggf. einen separaten Raum dafür bereithalten.

Die erweiterten hygienischen Anforderungen

können z.B. wie folgt umgesetzt werden:

  • Wenn du einen Wartebereich hast, strukturiere deine Termine möglichst so, dass nur eine Person im Wartebereich sitzt und sorge für genügend Abstand.
  • Nach jedem Termin, alle Kontaktflächen wie Türklinken, Wasserhähne und Geräte reinigen und desinfizieren.
  • Eine regelmäßige und großzügige Belüftung der Räume sicherstellten. (am besten alle 30 Minuten für 5 Minuten)
  • Nur Personen behandeln, die gesund sind und keinerlei Erkältungs- oder Grippesymptome zeigen. Dies bei Terminvereinbarung und vor Ort abfragen.
  • Arbeiten mit Handschuhen und Mundschutz, sofern verfügbar und wenn ein ausreichender Abstand nicht gewährleistet werden kann. Bei Arbeiten in Gesichtsnähe eine Maske der Klasse FFP 2 benutzen.
  • Bei der Arbeit mit bekannten Risikogruppen besonders auf die Hygieneanforderungen achten und ggf. einen separaten Raum dafür bereithalten

Wer gehört zur Riskogruppe

  • ältere Personen (ab 50 Jahre), rund 87% der Verstorbenen waren 70 Jahre oder älter (Altersmedian: 82 Jahre)
  • stark adipöse Menschen
  • Personen mit Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z.B. Bluthochdruck, KHK)
  • Personen mit chronischen Lungenerkrankungen (z.B. COPD)
  • Personen mit chronischen Lebererkrankungen
  • Personen mit Diabetes mellitus
  • Personen mit Krebserkrankungen
  • Personen mit Schwächungen des Immunsystems (z.B. in Folge von Erkrankungen oder Medikamentengabe)

Aktuell nicht abschließend geklärt ist, ob Raucher zur Risikogruppe gehören. Nach aktuellen Untersuchungen sind Raucher aufgrund des Nikotins eventuell sogar weniger betroffen. Dies ist aber nicht abschließend geklärt.

Allgemeine Hinweise

  • Vermeide Körperkontakt (Händeschütteln, Umarmung, etc) und fasse Türklinken, Mischbatterien und Therapiegeräte so selten wie möglich an. Öffne Türen wenn möglich mit dem Ellenbogen.
  • Halte außerhalb der Anwendungen, z.B. bei Vor- und Nachbesprechungen, möglichst 1,5 – 2 Meter Abstand, in jedem Falle bei niesenden oder hustenden Personen.
  • Halte die Hände vom Gesicht fern – vermeide es nach Möglichkeit, mit deinen Händen den Mund, die Augen oder die Nase zu berühren.
Nutze auch die Grafiken der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum ausdrucken und aushängen für Mitarbeiter und Klienten. Diese findest du hier.
 
Beachtet auch die Informationen der BGW, welche ihr unter folgendem Link Hygiene-Vorschriften für Logopädie, Ergo- und Physiotherapie, medizinische Massage  einsehen könnt. Klick hier
 
Was ist, wenn bei mir die körpernahen Dienstleistungen aufgrund hoher Inzidenzen erneut verboten werden?

Wenn in deinem Bundesland oder deinem Landkreis die körpernahen Dienstleistungen aufgrund von erhöhten Inzidenzen oder Landesverordnungen nicht erlaubt sind, dann raten wir weiterhin dazu, dass alle die keine Zulassung als Heilmittelerbringer haben (auch aufgrund erheblicher Rechtsunsicherheiten bei der Auslegung des Begriffs “medizinische Notwendigkeit”), zu folgendem Vorgehen:

  1. Verschiebe alle Termine und schließe alles aus dem Bereich körpernahe Dienstleistungen bis zum Ende des Lockdowns. 
  2. Falls noch nicht geschehen, beantrage ggf. Überbrückungshilfe bzw. Neustarthilfe. Infos dazu tragen wir >>hier<< zusammen.
  3. Nutze die freie Zeit für Dinge, die dich bewegen und voranbringen.
  4. Bleib in regelmäßigem Kontakt mit deinen Klienten.
 

Beratung mit Abstand ist fast immer erlaubt!

Soweit die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen nicht über 100 liegt, sind in den meisten Bundesländern die körpernahen Dienstleistungen unter bestimmten hygienischen Voraussetzungen wieder erlaubt. Bitte schaue für genaue Infos weiter unten bei deinem Bundesland. Dies kann sich natürlich, je nach Inzidenz und Infektionslage, jederzeit auch regional ändern. Wenn körpernahe Dienstleistungen bei dir gerade nicht erlaubt sind, dann bleiben die Beratungen in aller Regel erlaubt. Allerdings meistens nur, wenn diese in Einzelsitzungen (1 zu 1) und ohne Körperkontakt stattfinden. Dies kann gegebenenfalls in einem sogenannten Corona-Hotspot, durch andere lokale Gebote/Erlasse oder durch besondere Bestimmungen der Ausgangssperre beschränkt sein. Bitte informiert euch daher zur Sicherheit auch auf der Internetseite eurer Stadt oder eures Landkreises oder bei euren Gesundheits- oder Ordnungsbehörden vor Ort. Am besten kommuniziert ihr per E-Mail, damit ihr einen Nachweis über Aussagen von Gesundheits- oder Ordnungsbehörden habt. Wenn ihr in eurem Gebiet gerade nicht körpernah arbeiten dürft aber weiter beratend tätig sein wollt, dann solltet ihr in jedem Fall  mit einem separaten Aushang an der Eingangstür darauf hinweisen, dass ausschließlich Beratungen in Einzelsitzungen, nach Terminvereinbarung und unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, aber keine körpernahen Dienstleistungen angeboten werden. Weiterhin sollten alle Preislisten und Flyer, die Angebote zu körpernahen Dienstleistungen enthalten, aus dem Sichtbereich der Klienten entfernt werden. Dann könnte ihr in der Regel z.B. folgendes Anbieten:

  • Beratungsdienstleistungen (Ernährungsberatung, Gesundheitsberatung, etc.), wenn Abstand von 1,5 Metern gewahrt bleiben kann und die jeweiligen, erhöhten hygienischen Anforderungen erfüllt werden.
  • Coachings, wenn Abstand von 1,5 Metern gewahrt bleiben kann und die jeweiligen, erhöhten hygienischen Anforderungen erfüllt werden 
  • Das Zeigen von Selbsthilfeübungen, wenn Abstand von 1,5 Metern gewahrt bleiben kann und die jeweiligen, erhöhten hygienischen Anforderungen erfüllt werden
Inhaltsverzeichnis
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    Wirtschaftliche Auswirkungen

    und welche unterstützenden Möglichkeiten gibt es?

    Corona Virus - kurz & knapp

    Das Coronavirus selbst wird als SARS-CoV2 bezeichnet und führt teilweise zu einer neuartigen Lungenerkrankung welche als Covid-19 bezeichnet wird. Erstmals wurde das Virus in China im Dezember 2019 festgestellt.

    SARS- und MERS-Viren sind genetisch eng mit dem Coronavirus verwandt. Daher sind Ansteckungsgefahr, Entstehung und Entwicklung einer Krankheit ähnlich wie bei diesen bereits bekannten Viren.

    Aktuell wird von einer Übetragung durch Tröpfchen- und Schmierinfektion ausgegangen.

    Das Corona-Virus gehört zur Risikogruppe 3 und ist damit nach § 7 des Infenktionsschutzgesetzes meldepflichtig bei eindeutiger Feststellung.

    Die Zeit, die zwischen Infektion mit dem Corona-Virus und dem Auftreten der ersten Symptome vergeht (Inkubationszeit) wird mit 1 – 14 Tagen angegeben (teilweise auch bis 24 Tage). 

    Typische Symptome sind:

    • Fieber
    • trockener Husten
    • Schnupfen
    • Atemprobleme
    • Kopf- und Gliederschmerzen
    • Übelkeit und Durchfall (vereinzelt)

    Oftmals verläuft die Infektion jedoch ganz ohne oder nur mit sehr leichten Symptomen, was es schwieriger macht eine Infektion ohne Test sicher festzustellen. 

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