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Einleitung

Durch das Corona Virus ist eine außergewöhnliche Lage entstanden, die viele Fragen unbeantwortet lässt. Aus diesem Grund möchte wir, das Team von Natürlich Rückgrad e.V., gerne versuchen ein wenig Ordnung für euch in das Chaos an gegensätzlichen und sich ständig ändernden Informationen zu bringen. Wir werden alle Informationen auf dieser Seite zusammentragen und möglichst aktuell halten. Diese Seite wird also in den nächsten Tagen laufend erweitert. Sofern das aktuell möglich ist, informieren wir hier gut recherchiert und mit dem notwendigen Hintergrundwissen, gleichzeitig weisen wir aber darauf hin, dass wir in der aktuellen dynamischen Lage und aufgrund unterschiedlicher Bestimmungen der einzelnen Bundesländer, Kreise und Städte, keine Gewähr dafür übernehmen können, dass alle Informationen auch bei euch genau so zutreffen.

Corona Virus - kurz & knapp

Das Coronavirus selbst wird als SARS-CoV2 bezeichnet und führt teilweise zu einer neuartigen Lungenerkrankung welche als Covid-19 bezeichnet wird. Erstmals wurde das Virus in China im Dezember 2019 festgestellt.

SARS- und MERS-Viren sind genetisch eng mit dem Coronavirus verwandt. Daher sind Ansteckungsgefahr, Entstehung und Entwicklung einer Krankheit ähnlich wie bei diesen bereits bekannten Viren.

Aktuell wird von einer Übetragung durch Tröpfchen- und Schmierinfektion ausgegangen.

Das Corona-Virus gehört zur Risikogruppe 3 und ist damit nach § 7 des Infenktionsschutzgesetzes meldepflichtig bei eindeutiger Feststellung.

Die Zeit, die zwischen Infektion mit dem Corona-Virus und dem Auftreten der ersten Symptome vergeht (Inkubationszeit) wird mit 1 – 14 Tagen angegeben (teilweise auch bis 24 Tage). 

Typische Symptome sind:

  • Fieber
  • trockener Husten
  • Schnupfen
  • Atemprobleme
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Übelkeit und Durchfall (vereinzelt)

Oftmals verläuft die Infektion jedoch ganz ohne oder nur mit sehr leichten Symptomen, was es schwieriger macht eine Infektion ohne Test sicher festzustellen. 

coronavirus, virus, mask
Inhaltsverzeichnis
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    Darf ich noch arbeiten?

    Sonderinfo zu Lockerungen und den aktuellen Verordnungen

    Aufgrund der gehäuften Nachfragen zu den Lockerungen, haben wir für euch nochmal alle wichtigen Informationen kurz zusammengefasst. Wir updaten hier, wenn sich daran etwas ändert.

    Allgemeine Infos vorweg

    Bitte beachtet, dass das Arbeiten, für bei allen bei denen es wieder erlaubt ist, nur unter stark erhöhten hygienischen Standards bzw. mit entsprechenden Hygiene-Konzepten möglich ist. Leider gibt es noch keine endgültigen, konkreten Vorschriften für unseren Bereich im direkten Körperkontakt, aber man kann sich an den aktuellen Vorgaben für Friseurbetriebe orientieren.  Was uns ungefähr erwartet, könnt ihr also unter folgendem Link zu den Hygiene-Vorschriften für Friseurbetriebe einsehen. Klick hier

    An Material werden nach aktuellem Stand also Masken für Klienten und Behandler, Desinfektionsmittel und aller Wahrscheinlichkeit auch Handschuhe benötigt. Wir versuchen schon seit einiger Zeit entsprechende Vorkehrungen für die Beschaffung von Desinfektionsmitteln und Masken zu treffen. In Zusammenarbeit mit Nextamed sollten diese im Laufe von KW19 eintreffen.

    Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir alle Informationen sorgfältig prüfen, aber aufgrund der undurchsichtigen und sich ständig ändernden Situation und weil jedes Gesundheitsamt einen eigenen Interpretationsspielraum hat, keine Gewähr dafür übernehmen können, dass unsere Einschätzung überall zutreffend sind und das wir immer alle aktuellen Informationen haben. Bitte gebt uns Bescheid, wenn ihr etwas Aktuelleres seht und informiert euch im Zweifel auch immer beim örtlichen Gesundheitsamt.

    Lies nachfolgend was in unseren Augen, nach Auswertung sowie Interpretation aller Corona Verordnungen der Länder, aktuell und ab 4. Mai möglich / verboten sein sollte:

    Deutschlandweit ist folgendes erlaubt:

    • Beratungen im EINZELGESPRÄCH (Ernährungsberatung, Gesundheitsberatung, etc.), wenn Abstand von 1,5 Metern gewahrt bleiben kann und die erhöhten hygienischen Anforderungen erfüllt werden
    • Coachings im EINZELGESPRÄCH, wenn Abstand von 1,5 Metern gewahrt bleiben kann und die erhöhten hygienischen Anforderungen erfüllt werden 
    • Das Zeigen von Selbsthilfeübungen in EINZELSITZUNGEN, wenn Abstand von 1,5 Metern gewahrt bleiben kann und die erhöhten hygienischen Anforderungen erfüllt werden

    pro Bundesland – körpernahe Dienstleistungen – Verbote / Lockerungen

    Bitte beachtet, dass das Arbeiten, für bei allen bei denen es wieder erlaubt ist, nur unter stark erhöhten hygienischen Standards bzw. mit entsprechenden Hygiene-Konzepten möglich ist. Leider gibt es noch keine endgültigen, konkreten Vorschriften für unseren Bereich im direkten Körperkontakt, aber man kann sich an den aktuellen Vorgaben für Friseurbetriebe orientieren.  Was uns ungefähr erwartet, könnt ihr also unter folgendem Link zu den Hygiene-Vorschriften für Friseurbetriebe einsehen. Klick hier


    Bayern

    Aktuelle Beschränkungen für körpernahe Dienstleistungen

    wieder Erlaubt ab 11. Mai: Nachdem kippen der Betriebsuntersagung und der Ausgangsbeschränkungen in der 4. Corona Verordnung welche ab 11. Mai in Kraft tritt, darf auch spätestens ab 11. Mai wieder unter Einhaltung der hygenischen Maßnahmen in allen Körpernahen Dienstleistungen gearbeitet werden. Hierzu verordnet das Land Bayern verschiedene Konzepte für Schutz, Gesundheit und Parkplätze. Unter folgendem Link  stellt das Land Bayern die Checkliste bereit: >> Checkliste Konzepte <<

    wieder erlaubt ab 4. Mai: Friseurarbeiten, generell Fußpflege und Physiotherapeuten auch ohne ärztliches Attest.

    Bis 11. Mai Verboten: Dienstleistungen im Körperkontakt (Massagen, Therapien, etc.), sofern diese nicht explizit erlaubt oder medizinisch notwendig sind. Eine medizinische Notwendigkeit kann nur durch Diagnose und Verordnung durch einen Arzt, Heilpraktiker oder sektorale Heilpraktiker in seinem Teilbereich festgestellt werden.

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    Baden-Württemberg

    Aktuelle Beschränkungen für körpernahe Dienstleistungen

    wieder Erlaubt ab 11. Mai: Massage-, Kosmetik- und Nagelstudios (Stufe Hellgrün) -also volles Arbeiten unter Einhaltung der hygienemaßnahmen

    wieder Erlaubt ab 4. Mai: Friseurarbeiten und Fußpflege dürfen angeboten werden.

    Aktuell erlaubt: Massagepraxen mit Kassenzulassung, Physiotherapeuten und Heilpraktiker

    Bis 11. Mai Verboten: Dienstleistungen im Körperkontakt (Massagen, Therapien, etc.), sofern diese nicht explizit erlaubt oder medizinisch notwendig sind. Eine medizinische Notwendigkeit kann nur durch Diagnose und Verordnung durch einen Arzt, Heilpraktiker oder sektorale Heilpraktiker in seinem Teilbereich festgestellt werden.

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    Berlin

    Aktuelle Beschränkungen für körpernahe Dienstleistungen

    wieder Erlaubt ab 11. Mai: Massage-, Kosmetik- und Nagelstudios -also volles Arbeiten unter Einhaltung der hygienemaßnahmen

    wieder Erlaubt ab 4. Mai: Friseure

    Bis 11. Mai Verboten: Dienstleistungen im Körperkontakt (Massagen, Therapien, etc.), sofern diese nicht explizit erlaubt oder medizinisch notwendig sind. Eine medizinische Notwendigkeit kann nur durch Diagnose und Verordnung durch einen Arzt, Heilpraktiker oder sektorale Heilpraktiker in seinem Teilbereich festgestellt werden.

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    Brandenburg

    Aktuelle Beschränkungen für körpernahe Dienstleistungen

    wieder Erlaubt ab 11. Mai: Massage-, Kosmetik- und Nagelstudios -also volles Arbeiten unter Einhaltung der hygienemaßnahmen

    wieder Erlaubt ab 4. Mai: Friseure

    Bis 11. Mai Verboten: Dienstleistungen im Körperkontakt (Massagen, Therapien, etc.), sofern diese nicht explizit erlaubt oder medizinisch notwendig sind. Eine medizinische Notwendigkeit kann nur durch Diagnose und Verordnung durch einen Arzt, Heilpraktiker oder sektorale Heilpraktiker in seinem Teilbereich festgestellt werden.

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    Bremen

    Aktuelle Beschränkungen für körpernahe Dienstleistungen

    wieder Erlaubt ab 6. Mai: Einrichtungen für “körpernahe Dienstleistungen”, wie etwa Kosmetik-, Massage- und Nagelstudios sofern sie die Auflagen erfüllen.

    Hierzu aus der Verordnung: 

    “Dienstleisterinnen und Dienstleister und Handwerkerinnen und Handwerker, die Leistungen erbringen, bei denen ein Abstand zur Kundin oder zum Kunden von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, dürfen diese Leistungen nur unter Beachtung folgender Hygieneregeln erbringen:

    • ein Abstand zwischen den Kundinnen und Kunden von mindestens 1,5 Metern muss gewährleistet sein; dies gilt auch für den Wartebereich,
    • bei der Arbeit ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und
    • nach jeder Bedienung einer Kundin oder eines Kunden sind die Hände zu waschen.
    Dienstleisterinnen und Dienstleister und Handwerkerinnen und Handwerker, die ihre Leistungen in hierfür vorgesehen Räumlichkeiten oder Fahrzeugen erbringen, haben einen Hygieneplan zu erstellen und dem Ordnungsamt auf Verlangen vorzuweisen.”
     

    wieder Erlaubt ab 4. Mai: Friseure

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    Hamburg

    Aktuelle Beschränkungen für körpernahe Dienstleistungen

    Auch in Hamburg dürfen ab heute (13.05.2020) alle Dienstleistungen aus unserem Bereich erbracht werden. Im Wortlaut heißt es dort wie folgt:

    “Betriebe des Friseurhandwerks und Dienstleistungsbetriebe der Körperpflege, insbesondere Kosmetikstudios, Nagelstudios, Massagesalons, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe, dürfen ihre Leistungen anbieten, soweit nachfolgende Pflichten erfüllt werden:

    1. Zum Zweck der Nachverfolgung von Infektionsketten sind die Kontaktdaten der Kundinnen und Kunden unter Angabe des Datums schriftlich zu dokumentieren; diese Aufzeichnungen sind vier Wochen aufzubewahren, der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen und die Daten nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist zu löschen,
    2. soweit keine Festlegungen der zuständigen Berufsgenossenschaft vorliegen, ist ein Konzept zum Infektionsschutz (Schutzkonzept) zu erstellen, das den Anforderungen des § 3 Absatz 2a Satz 2 entspricht; die Einhaltung ist zu protokollieren; das Schutzkonzept ist auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen,
    3. bei der Ausübung des Handwerks oder der Dienstleistung müssen die Beschäftigten eine Mund-Nasen-Bedeckung und bei gesichtsnahen Dienstleistungen eine Atemschutzmaske ohne Ausatemventil, die mindestens die Klasse FFP-2 der europäischen Norm EN 149:2001+A1:2009 erfüllt, sowie eine Schutzbrille oder einen Gesichtsschild tragen.

    Die zuständige Behörde kann weitergehende Anordnungen zum Infektionsschutz treffen.” 

    wieder Erlaubt ab 4. Mai: Friseure

    Verboten: Dienstleistungen im Körperkontakt (Massagen, Therapien, etc.), sofern diese nicht explizit erlaubt oder medizinisch notwendig sind. Eine medizinische Notwendigkeit kann nur durch Diagnose und Verordnung durch einen Arzt, Heilpraktiker oder sektorale Heilpraktiker in seinem Teilbereich festgestellt werden.

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    Hessen

    Aktuelle Beschränkungen für körpernahe Dienstleistungen

    Alles wieder Erlaubt ab 4. Mai:

    In Hessen sind ab 4. Mai alle Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege wie zum Beispiel Kosmetik-, Nagel- und Tattoostudios sowie Massagepraxen wieder freigegeben. Dabei müssen die Anbieter für die gesamte Dauer des Kundenkontaktes eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Auch für Kunden ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zwingend vorgeschrieben. Diese darf nur abgenommen werden, wenn die Inanspruchnahme der Dienstleistung nur ohne Mund-Nasen-Bedeckung erfolgen kann.

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    Mecklenburg-Vorpommern

    Aktuelle Beschränkungen für körpernahe Dienstleistungen

    wieder Erlaubt ab 7. Mai: Massage-, Kosmetik- und Nagelstudios -also volles Arbeiten unter Einhaltung der hygienemaßnahmen

    Der relevante Ausschnitt aus der Verordnung vom 06. Mai – § 2 Abs. 7:

    Alle Dienstleistungsbetriebe und Handwerksbetriebe können ihren Betrieb fortsetzen. Gleiches gilt für Betriebe des Heilmittelbereichs. Für Betriebe mit Publikumsverkehr gilt Absatz 3 entsprechend. Betriebe des Heilmittelbereichs und Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Nagelstudios, Sonnenstudios, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe, bei denen eine körperliche Nähe unabdingbar ist, haben folgende Auflagen zur Hygiene zu treffen:

    1. Die Betriebe haben sicherzustellen, dass der Zutritt derart gesteuert wird, dass Warteschlangen vermieden werden;
    2. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben einen einfachen medizinischen Mund- und Nasenschutz zu tragen;
    3. am Eingangsbereich ist durch ein geeignetes Informationsschild oder ähnliches darauf hinzuweisen, dass Kundinnen und Kunden mit akuten Atemwegserkrankungen von einer Behandlung ausgeschlossen sind, sofern sie nicht durch ein ärztliches Attest nachweisen können, dass sie nicht an COVID-19 erkrankt sind;
    4. direkte Kundenkontaktflächen sind nach jedem Kundenbesuch mit handelsüblichen Reinigungsmitteln zu säubern; Flächen die mit Körpersekreten in Kontakt gekommen sind, sind nach der Behandlung mit einem mindestens begrenzt viruzid wirksamen Flächendesinfektionsmittel zu desinfizieren;
    5. nach jedem Kundenkontakt hat das behandelnde Fachpersonal eine gründliche Händewaschung durchzuführen;
    6. Behandlungsräume sind regelmäßig, das heißt mindestens alle zwei Stunden, zu lüften.

    Kundinnen und Kunden müssen, sofern die Art der Leistung bzw. Behandlung dies zulässt, eine Mund-Nase-Bedeckung (zum Beispiel Alltagsmaske, Schal, Tuch) tragen. Dies gilt nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Menschen, die aufgrund einer medizinischen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen können. § 8 Absatz 3 gilt entsprechend. Darüber hinaus hat der Arbeitgeber seine Gefährdungsbeurteilung und die sich daraus ergebenden konkreten Maßnahmen zum Schutz seiner Beschäftigten an die Situation anzupassen. Hierzu sind der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie die jeweils allgemeinen gesteigerten hygienischen Anforderungen zugrunde zu legen.

    wieder Erlaubt ab 4. Mai: Friseure – Aber aussicht auf Lockerungen für alle Körpernahen Dienstleistungen ab 11.05

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    Niedersachsen

    Aktuelle Beschränkungen für körpernahe Dienstleistungen

    wieder Erlaubt ab 11. Mai: Im Rahmen des Stufenplans des Landes Niedersachens ist ab Stufe 2 – tritt am 11. Mai in Kraft – das arbeiten wieder vollumfänglich erlaubt. Natürlich unter Einhaltung spezieller Hygieneregeln, welche noch nicht abschließend geklärt sind. 

    Inhalt von Stufe 2:

    • Die Verkaufsflächenbeschränkung entfällt. Dabei bleiben die Beschränkungen (Anzahl Kunden/Verkaufsfläche, Abstands-/ Hygieneanforderungen, Mund-Nasen-Bedeckung) aufrechterhalten.
    • Personennahe Dienstleistungen mit ähnlichen Hygiene-Voraussetzungen wie Friseure (z.B. Kosmetik, Maniküre/ Pediküre, Massage) werden wieder zugelassen. Die Abgrenzung im Detail erfolgt zwischen MS, Kammern und Berufsgenossenschaft.

    wieder Erlaubt ab 4. Mai: Friseure 

    Verboten: Dienstleistungen im Körperkontakt (Massagen, Therapien, etc.), sofern diese nicht explizit erlaubt oder medizinisch notwendig sind. Eine medizinische Notwendigkeit kann nur durch Diagnose und Verordnung durch einen Arzt, Heilpraktiker oder sektorale Heilpraktiker in seinem Teilbereich festgestellt werden.

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    Nordrhein-Westfalen

    Aktuelle Beschränkungen für körpernahe Dienstleistungen

    Ankündigung für 11. Mai: Das Land möchte ab 11. Mai wieder Körpernahe Dienstleistungen generell öffnen, aber sagt: “Für „körpernahe Dienstleistungen” wie Massagestudios, Kosmetiker und Tattoo-Studios werden passgenaue Infektionsschutzkonzepte erarbeitet, um auch hier eine schrittweise Zulassung zu ermöglichen.” Es ist davon auszugehen, dass diese Konzepte bis 11. Mai auch vom Land vorliegen und damit alle wieder arbeiten dürfen. 

    wieder Erlaubt ab 4. Mai: Friseure und Fußpflege generell

    Bis 11. Mai Verboten: Dienstleistungen im Körperkontakt (Massagen, Therapien, etc.), sofern diese nicht explizit erlaubt oder medizinisch notwendig sind. Eine medizinische Notwendigkeit kann in NRW NUR durch Diagnose und Verordnung durch einen Arzt festgestellt werden.

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    Rheinland-Pfalz

    Aktuelle Beschränkungen für körpernahe Dienstleistungen

    Ankündigung für 13. Mai:

    “Am 13. Mai ermöglichen wir nun auch neben Friseuren und Fußpflege anderen Dienstleistungsbetrieben im Bereich der Körperpflege, wie Kosmetikstudios, Nagelstudios, Massage, Tatoostudios, Solarien die Öffnung unter Einhaltung strenger Hygieneregeln.”

    wieder Erlaubt ab 4. Mai: Friseure 

    Bis vermutlich 13. Mai Verboten: Dienstleistungen im Körperkontakt (Massagen, Therapien, etc.), sofern diese nicht explizit erlaubt oder medizinisch notwendig sind. Eine medizinische Notwendigkeit kann nur durch Diagnose und Verordnung durch einen Arzt, Heilpraktiker oder sektorale Heilpraktiker in seinem Teilbereich festgestellt werden.

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    Saarland

    Aktuelle Beschränkungen für körpernahe Dienstleistungen

    wieder Erlaubt ab 4. Mai: In der Verbotsliste des Saarlands sind keine für unsere Berufsgruppe relevanten Berufsverbote mehr aufgeführt. Demnach sollten alle unter Einhaltung der Hygiene-Standards wieder arbeiten dürfen.

    Insebsondere ist zur Hygiene aufgeführt:

    • Einhaltung des 1,5 m Abstandes wo immer möglich.
    • Vermeidung von Warteschlangen, also.
    • durch Zugangskontrollen sicherzustellen, dass die Zahl von Kunden oder Besuchern dergestalt begrenzt ist, dass pro 20 Quadratmeter der dem Publikumsverkehr zugänglichen Gesamtfläche nur eine Person Zutritt hat. ABER Bei Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 meter sind vier Kunden oder Besucher unabhängig von der Gesamtfläche stets zulässig.

    Die Vorgaben zu Mund-Nasen-Schutz für Behandler und Klienten, sowie die Handhygiene und Desinfektion sind im direkten Kundenkontakt vermutlich ebenfalls Pflicht. Siehe dazu die Hygieneregeln weiter unten.

    Zur aktuellen Verordnung

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    Sachsen

    Aktuelle Beschränkungen für körpernahe Dienstleistungen

    ***Update 13.05.2020*** Nachdem es einige Unklarheiten gabt ist nun auch in Sachsen das Arbeiten ab 15.05.2020 endlich sicher. 

    Voraussetzungen ist die Einhaltung der Hygienemaßnahmen des Landes zu finden unter 10. auf folgender Seite: https://www.coronavirus.sachsen.de/download/SMS-Allgemeinverfuegung-Hygienemassnahmen-2020-05-12.pdf

    ***Update 08.05.2020*** Nachdem verschiedene Anfragen beim Land, verschiedene Ergebnisse gebracht haben, wurde nun in den “häufigen Fragen zur Verordnung” des Landes Sachsen mit Stand vom 07.05.2020 folgendes geschrieben:

    “Neben den Friseursalons dürfen Kosmetikstudios, Nagelstudios, Fußpflegedienste, Tattoo- und Piercingstudios wieder öffnen. Es sind besondere Hygieneregeln einzuhalten. Nicht öffnen dürfen Wellnesszentren, einschließlich Massagesalons.” 

    Hier ist nun die Frage, wie die örtlichen Behörden den Gesundheitsberater einstufen. Auf der einen Seite bietet der Gesundheitsberater ein ganzheitliches Konzept zur Gesunderhaltung und Selbsthilfe auf der anderen Seite sind die Massagen des Gesundheitsberaters nach deutschem Recht als Wellness einzustufen, auch wenn diese gesundheitsfördernde Wirkung haben. In Jedem Falle lässt dies einen Interpretationsspielraum, den jede Behörde vor Ort anders auslegen kann. Wir müssen daher dringend empfehlen, dass ihr eine Öffnung vorher mit einer örtlichen Ordnungsbehörde oder dem Gesundheitsamt abklärt. 

    wieder Erlaubt ab 4. Mai: 

    Die Formulierung ist hier leider etwas unklar und lautet wie folgt “Öffnung für Dienstleistungsbetriebe wie Friseure und artverwandte Dienstleistungserbringer (wie z.B. Fußpflege, Nagelstudios, Kosmetikstudios, aber auch Piercing- oder Tattoostudios)”

    Interpretation: Nach unserer Ansicht sind die Tätigkeiten des Gesundheitsberaters unter die artverwandten Dienstleistungen zu zählen, da die Tätigkeiten ähnlich sind und im gegensatz zu anderen genannten Dienstleistungen auch weniger gefährlich und nicht invasiv. Verschiedene Anfragen haben hier beim Land keine ganz Klare Aussage hervorgebracht. Allerdings wurde mit Stand vom 07.05.2020 in den “häufigen Fragen zur Verordnung” des Landes Sachsen ergänzt: “Nicht öffnen dürfen Wellnesszentren, einschließlich Massagesalons.” Siehe dazu etwas weiter oben. Im Zweifel also lieber vorher bei der örtlichen Gesundheitsbehörde nachfragen.

    Ausnahme: Gesichtsnahe Dienstleistungen sind nur dann zugelassen, wenn eine entsprechende Festlegung zum Schutz der Kunden und der Beschäftigten durch die zuständige Berufsgenossenschaft getroffen wurde.

    Zur Informationsseite des Landes

    Zur Information des Landes zu Hygienevorschriften


    Sachsen-Anhalt

    Aktuelle Beschränkungen für körpernahe Dienstleistungen

    wieder Erlaubt ab 4. Mai: Frisöre und Barbiere, nichtmedizinische Massage- und Fußpflegepraxen, Nagelstudios und Kosmetikstudios.

    ABER NUR Wenn die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sowie Zugangsbegrenzungen nach § 2 Abs. 1 sichergestellt ist, Kundenlisten entsprechend § 1 Abs. 6 Nr. 2 geführt werden und die Kunden eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung im Sinne des § 2 Abs. 2 tragen oder andere geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden.

    Verboten: Dienstleistungen im Körperkontakt (Massagen, Therapien, etc.), sofern diese nicht explizit erlaubt (s.o) oder medizinisch notwendig sind. Eine medizinische Notwendigkeit kann nur durch Diagnose und Verordnung durch einen Arzt, Heilpraktiker oder sektorale Heilpraktiker in seinem Teilbereich festgestellt werden.

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    Schleswig-Holstein

    Aktuelle Beschränkungen für körpernahe Dienstleistungen

    Alles wieder Erlaubt ab 18. Mai: 

    Am Samstag den 09.05.2020 haben wir nun endlich die langersehnte verbindliche Antwort auf unsere unzähligen Anfragen bekommen. Hier die direkte Auskunft für euch:

    “Sehr geehrter Herr Großer,

    vielen Dank für Ihre Nachricht, die mir zur Bearbeitung weitergeleitet wurde.

    Nach den Erfolgen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in den letzten Wochen sind nun Lockerungen möglich. Um die Anfangserfolge nicht zu gefährden und die Auswirkungen von Lockerungen nachvollziehen zu können, dürfen Lockerungen nur schrittweise erfolgen. Das Land Schleswig-Holstein hat sich nach intensiver Abwägung verschiedenster Belange dazu entschieden, dass Massagepraxen – bis auf Gesichtsbehandlungen – grundsätzlich ab 18. Mai 2020 den Betrieb aufnehmen können, wenn sie die erforderlichen Hygienemaßnahmen einhalten. Daher dürfen auch Gesundheitsberater ab 18.05.2020 wieder mit Massagen tätig werden.

    Diese Informationen finden Sie auch unter dem folgenden Link:

    https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VII/_startseite/Artikel2020/II/200507_RegelungenTourismus_ab18Mai.html  

    Gerne möchte ich Sie auf unser Informationsangebot aufmerksam machen:

    https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/coronavirus_node.html

    Dort finden Sie zu verschiedenen Themen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus fortlaufend aktualisierte Hinweise.

    Alles Gute für Sie und bleiben Sie gesund!”

    Damit sollte nun endlich auch in Schleswig-Holstein alles geklärt sein.

    wieder Erlaubt ab 4. Mai: 

    Unter Einhaltung der erhöhten Hygienevorgaben des Landes, sind nach unserer Ansicht  ab Montag den 4. Mai alle körpernahen Dienstleistungen, die nicht als Heilmittel gelten, in Schleswig-Holstein wieder Erlaubt. Mit AUSNAHME von Dienstleistungen im Gesicht-zu-Gesicht-Kontakt UND bei längeren Tätigkeiten am Körper des Kunden. Leider wurde nicht genau konkretisiert was länger in diesem Zusammenhang bedeutet. 

    Ganz klar ist die Lage also nicht, da die Erklärungen zur Verordnung viel Interpretationsspielraum lassen. Eigentlich wurde in der Verordnung zum Verbot lediglich die Formulierung von “enger persönlicher Kontakt“ in “enge persönliche Nähe“ geändert (siehe § 6 Absatz 2 der Verordnung).

    In der Begründung des Landes wird dazu folgendes geschrieben: Unter Abwägung der gesundheitlichen Gefahren für die Bevölkerung, der Stabilität des Gesundheitssystems und der Belastungen für die Gewerbetreibenden ist eine Lockerung von dem generellen Verbot von personenbezogenen Leistungen möglich. Ein weiterhin hohes Übertragungsrisiko besteht im unmittelbaren Gesicht-zu-Gesicht-Kontakt und bei längeren Tätigkeiten am Körper des Kunden. Mit der Umformulierung “enger persönlicher Kontakt“ in “enge persönliche Nähe“ wird diesem Umstand Rechnung getragen.

    Und weiter heißt es: Der Einsatz einer Mund-Nasen-Bedeckung für Kunden und Beschäftige alleine reicht nicht aus, um längere Tätigkeiten im Gesichtsbereich oder am Körper des Kunden vorzunehmen. Konkret führt das dazu, dass Nageldesigner oder Tätigkeiten im Nagelstudio, die Fußpflege, kosmetische Tätigkeiten (ohne Gesicht) und Tätigkeiten als Friseur (ohne Bartrasur, Bartpflege, ohne beispielsweise Augenbrauen- und Wimpernfärben) generell wieder erlaubt werden. Weil der Kontakt zum Körper des Kunden zu lange zu eng ist, ist das Tattoostechen nicht erlaubt.

    Was bedeutet das nun?

    Leider kann man das nicht genau sagen. Das Stechen eines Tattoos wird in aller Regel wenigstens 1 Stunde dauern in welcher der Tätowierer mit seinem Kopf sehr nahe am Körper und invasiv arbeitet. Eine Anwendung am Rücken kann z.B. auch nur 15 Minuten dauern , findet mit größerem Abstand statt und ist nicht invasiv.  Außerdem ist der Kopf des Klienten vom Behandler abgewendet. 

    Man könnte also Argumentieren, dass jedenfalls berührungslose Anwendungen wie z.B. Reiki möglich wären oder auch sehr kurze Rückenmassagen z.B. mit einer Dauer von weniger als 15 Minuten erlaubt sind. Leider können wir das nicht mit Sicherheit sagen und somit keine klare Empfehlung geben. Verschiedene Anfragen haben hier beim Land keine ganz Klare Aussage hervorgebracht. Im Zweifel also lieber vorher bei der örtlichen Gesundheitsbehörde nachfragen.

    Verboten: Dienstleistungen mit körperlicher Nähe die im Gesicht-zu-Gesicht-Kontakt stattfinden UND bei längeren Tätigkeiten am Körper des Kunden. Was genau länger bedeutet, ist wie oben beschrieben noch unklar. Verschiedene Anfragen haben hier beim Land keine ganz Klare Aussage hervorgebracht. Im Zweifel also lieber vorher bei der örtlichen Gesundheitsbehörde nachfragen.

    UND: Gesunheits- und Heildienstleistungen im Körperkontakt (therapeutische Massagen, etc.), sofern diese nicht medizinisch notwendig sind. Eine medizinische Notwendigkeit kann nur durch Diagnose und Verordnung durch einen Arzt, Heilpraktiker oder sektorale Heilpraktiker in seinem Teilbereich festgestellt werden.

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    Thüringen

    Aktuelle Beschränkungen für körpernahe Dienstleistungen

    ***Update 13.05.2020*** Ab heute (13.05.2020) finden sich in der aktuellen Verordnung keine Verbote mehr für Dienstleistungen aus unserem Bereich. Unter Einhaltung der Hygienevorgaben sollte das Arbeiten somit wieder erlaubt sein.

    ***Update 08.05.2020***Nachdem einige Anfragen immer wieder verschiedene Ergebnisse brachten, steht am 07.05.2020 mit Stand vom 06.05.2020 in den “häufigen Fragen zur Verordnung” des Landes Thüringen unter “Welche Einrichtungen müssen geschlossen bleiben?” nun “Massage- und Wellnessstudios“- 

    Hier ist nun die Frage, wie die örtlichen Behörden den Gesundheitsberater einstufen. Auf der einen Seite bietet der Gesundheitsberater ein ganzheitliches Konzept zur Gesunderhaltung und Selbsthilfe auf der anderen Seite sind die Massagen des Gesundheitsberaters nach deutschem Recht als Wellness einzustufen, auch wenn diese gesundheitsfördernde Wirkung haben. In Jedem Falle lässt dies einen Interpretationsspielraum, den jede Behörde vor Ort anders auslegen kann. Wir müssen daher dringend empfehlen, dass ihr eine Öffnung vorher mit einer örtlichen Ordnungsbehörde oder dem Gesundheitsamt abklärt. 

    wieder Erlaubt ab 4. Mai: In jedem Falle Friseure, Fußpflege, Kosmetik- und Nagelstudios, wenn sie aufgrund der unvermeidbaren körperlichen Nähe spezifische Schutzerfordernisse einhalten. Nachdem einige Anfragen immer wieder verschiedene Ergebnisse brachten, steht am 07.05.2020 mit Stand vom 06.05.2020 in den “häufigen Fragen zur Verordnung” des Landes Thüringen unter “Welche Einrichtungen müssen geschlossen bleiben?” nun “Massage- und Wellnessstudios“- Inwiefern die Arbeit des Gesundheitsberaters als Massagesalon oder Wellnessstudios eingestuft wird, entscheidet im Zweifel die örtliche Ordnungs- oder Gesundheitsbehörde. Also aktuell besser vorher bei der örtlichen Gesundheitsbehörde nachfragen.

    Verboten: Gesunheits- und Heildienstleistungen im Körperkontakt (therapeutische Massagen, etc.), sofern diese nicht medizinisch notwendig sind. Eine medizinische Notwendigkeit kann in Thüringen nur durch Diagnose und Verordnung durch einen Arzt.

    Zur Pressemitteilung des Landes

    Zur Informationsseite des Landes



    Bitte beachtet, dass das Arbeiten, für bei allen bei denen es wieder erlaubt ist, nur unter stark erhöhten hygienischen Standards bzw. mit entsprechenden Hygiene-Konzepten möglich ist. Leider gibt es noch keine endgültigen, konkreten Vorschriften für unseren Bereich im direkten Körperkontakt, aber man kann sich an den aktuellen Vorgaben für Friseurbetriebe orientieren.  Was uns ungefähr erwartet, könnt ihr also unter folgendem Link zu den Hygiene-Vorschriften für Friseurbetriebe einsehen. Klick hier

    Außerdem WICHTIG !

    Teilweise gib es Abweichende Regelungen der einzelnen Gesundheitsämter nach Gefahrenlage. Fragt also am besten bei eurem örtlichen Gesundheitsamt, bei der örtliche Ordnungsbehörde oder auch bei der IHK nach. In jedem Falle können alle Dienstleistungen am Telefon oder per Internet erfolgen.

    Es kann in einzelnen Bundesländern lockerer gehandhabt werden, aber folgende Regelungen dürften grundsätzlich in jedem Bundesland auf die Betriebe unserer Mitglieder anwendbar sein, welche noch NICHT für Leistungen im Körperkontakt freigegeben sind. Für freigegebene Dienstleistungen im Körperkontakt gelten zusätzlich die angeordneten Verhaltens- und Hygienevorschriften des jeweiligen Bundeslandes.

    1. Der Abstand von 1,5 m oder besser 2 m muss immer gewährleistet sein.
    2. Benutze einen Mund-Nasenschutz Maske für dich und deine Klienten. (Stichwort OP-Masken)
    3. Beachte die erhöhten Hygienestandards (siehe weiter unten auf dieser Seite)
    4. Es darf kein Publikumsverkehr entstehen. Das heißt, alle Dienstleistungen sind im Einzelkontakt zu bestreiten, und nur gegen vorherige Terminvergabe. Frage bei der Terminvergabe auch nach Erkältungs-Symptomen (siehe weiter unten). Lege die Termine so, dass sich keine Klienten treffen oder warten müssen. (wenigstens 15 Minuten Abstand)
    5. Bringe an der Eingangstür deines Betriebes einen Hinweis an, dass du aktuell nur Beratungen durchführst und keine Dienstleistungen im Körperkontakt anbietest. Nutze ggf auch die Grafiken der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Ausdrucken und aushängen für Mitarbeiter und Klienten. Diese findest du hier.
    6. Behandle nur Klienten, die keine Erkältungs- oder Grippesymptome haben.
    7. Achte besonders auf Risikogruppen und informiere diese entsprechend (siehe weiter unten).
    8. Desinfiziere nach den Terminen und vor den ersten Terminen alle Kontaktflächen wie Türklinken, Tische, Geräte mit einem wenigstens beschränkt viruziden Desinfektionsmittel.

    Was sind gestiegene hygienische Anforderungen?

    Die nachfolgenden Informationen sind grundsätzlichen Dinge, die beim Arbeiten in der aktuellen Corona-Lage beachtet werden sollen. Die konkreten Hygiene-Maßnahmen bzw. Konzepte sind leider für unsere Arbeit am Körper wurden leider noch nicht abschließend von den Ländern festgelegt, aber man kann sich an den aktuellen Vorgaben für Friseurbetriebe orientieren.  Was uns ungefähr erwartet, könnt ihr also unter folgendem Link zu den Hygiene-Vorschriften für Friseurbetriebe einsehen. Klick hier

    Meldung Gesundheitsamt

    Sollte in deinem Betrieb oder dessen Umfeld, ein Fall von Corona auftreten, muss umgehend das zuständige Gesundheitsamt informiert werden, welches dann vor Ort entsprechende Maßnahmen veranlasst.

    Die typischen Hygienestandards

    Das Bereitstellen von Desinfektion für Klienten und Mitarbeiter vor und nach der Behandlung und die Desinfektion und Reinigung der Geräte und Liegen vor und nach jeder Behandlung und natürlich die Einhaltung der Handhygiene und der Hustenetikette (Husten oder Niesen in die Ellenbeuge oder ein Einmaltaschentuch, NICHT in die Hände). Zur Desinfektion müssen Mittel bereitgestellt werden, mit der Kennzeichnung “begrenzt viruzid” oder besser “begrenzt viruzid +” oder “viruzid”

    Hinweise zur Handhygiene

    Die Handhygiene muss sowohl vom Behander als auch vom Klienten vor UND nach jeder Behandlung durchgeführt werden!

    Desinfektionsmittel hat je nach Zusammensetzung eine andere Einwirkzeit und muss entsprechend genutzt. Der Hinweis wie ein Desinfektionsmittel zu nutzen ist, sollte auf dem jeweiligen Desinfektionsmittel stehen.

    Wenn kein Desinfektionsmittel zur Verfügung steht, kann in aller Regel auch Seife genutzt werden. Für das waschen sollten Flüssigseife und Einmalhandtücher bereitstehen.

    Seife die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denke auch an die Fingernägel. 

    Eine gründliche Handwäsche dauert zwischen 20 und 30 Sekunden. Besser länger als kürzer. Seife ist nämlich ähnlich wirksam gegen Viren und Bakterien wie Desinfektkionsmittel, aber um diesen Effekt entfalten zu können, braucht die Seife eine gewisse Zeit zum Einwirken und der Vorgang sollte möglichst durch gründliches Einseifen und Schrubben der Hände mechanisch unterstützt werden.

    Allerdings kann ein regelmäßiges Händewaschen mit Seife die Haut stark austrocknen. Deswegen ist es ratsam die Hände auch regelmäßig einzucremen und/oder auf ein wenigstens als “begrenz viruzid” gekennzeichnetes Desinfektionsmittel zurückzugreifen. 

    Befrage alle Personen

    vor den Anwendungen (am besten schon vorher telefonisch) nach dem vorgegebenen Schema des Robert-Koch-Instituts:

    1. Hat die Person grippeähnliche Symptome (z.B. Fieber, Husten, infektbedingte Atemnot)?
    2. Hatte die Person innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem nachweislich Coronavirus-Erkrankten?

    Wurde Frage 1 mit JA beantwortet UND Frage 2 wurde mit Ja beantwortet, bitten die Person sich in häusliche Quarantäne zu begeben und informiere das örtliche Gesundheitsamt. Findet das Gespräch persönlich statt, sollten außerdem beide Personen umgehend entsprechende Atemschutzmasken anlegen und das Gesundheitsamt informiert werden.

    Wurden die Frage 1 mit NEIN beantwortet aber die Frage 2. mit JA, bitte die Person sich in häusliche Quarantäne zu begeben und sich telefonisch mit dem Hausarzt und/oder der unabhängigen Patientenberatung in Verbindung zu setzten:  0800/ 011 77 22 .

    Werden die Fragen mit NEIN beantwortet, kann die Anwendung stattfinden.

    Umgang mit Risikogruppen

    Zusätzlich sind Maßnahmen für den Umgang mit Risikogruppen zu ergreifen

    • Aufklärung über Risiken (sofern möglich bereits vorher telefonisch) und unbedingt Einholung einer Einverständniserklärung vor Behandlungsbeginn, sonst Termin verschieben.
    • Arbeiten mit Handschuhen und Mundschutz, verschieben falls nicht vorhanden
    • Bei der Arbeit mit bekannten Risikogruppen besonders kleinlich auf die Hygieneanforderungen achten und ggf. einen separaten Raum dafür bereithalten.

    Die erweiterten hygienischen Anforderungen

    können z.B. wie folgt umgesetzt werden:

    • Wenn du einen Wartebereich hast, strukturiere deine Termine möglichst so, dass nur eine Person im Wartebereich sitzt und sorge für genügend Abstand.
    • Nach jedem Termin, alle Kontaktflächen wie Türklinken, Wasserhähne und Geräte reinigen und desinfizieren.
    • Eine regelmäßige und großzügige Belüftung der Räume sicherstellten
    • Nur Personen behandeln, die gesund sind und keinerlei Erkältungs- oder Grippesymptome zeigen.
    • Arbeiten mit Handschuhen und Mundschutz, sofern verfügbar und wenn ein ausreichender Abstand nicht gewährleistet werden kann.
    • Bei der Arbeit mit bekannten Risikogruppen besonders auf die Hygieneanforderungen achten und ggf. einen separaten Raum dafür bereithalten

    Wer gehört zur Riskogruppe

    • ältere Personen (ab 50 Jahre), rund 87% der Verstorbenen waren 70 Jahre oder älter (Altersmedian: 82 Jahre)
    • stark adipöse Menschen
    • Personen mit Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z.B. Bluthochdruck, KHK)
    • Personen mit chronischen Lungenerkrankungen (z.B. COPD)
    • Personen mit chronischen Lebererkrankungen
    • Personen mit Diabetes mellitus
    • Personen mit Krebserkrankungen
    • Personen mit Schwächungen des Immunsystems (z.B. in Folge von Erkrankungen oder Medikamentengabe)

    Aktuell nicht abschließend geklärt ist, ob Raucher zur Risikogruppe gehören. Nach aktuellen Untersuchungen sind Raucher aufgrund des Nikotins eventuell sogar weniger betroffen. Dies ist aber nicht abschließend geklärt.

    Allgemeine Hinweise

    • Vermeide Körperkontakt (Händeschütteln, Umarmung, etc) und fasse Türklinken, Mischbatterien und Therapiegeräte so selten wie möglich an. Öffne Türen wenn möglich mit dem Ellenbogen.
    • Halte außerhalb der Anwendungen, z.B. bei Vor- und Nachbesprechungen, möglichst 1,5 – 2 Meter Abstand, in jedem Falle bei nießenden oder hustenden Personen.
    • Halte die Hände vom Gesicht fern – vermeide es nach Möglichkeit, mit den Händen Mund,
      Augen oder Nase zu berühren.
    Nutze auch die Grafiken der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum ausdrucken und aushängen für Mitarbeiter und Klienten. Diese findest du hier.
    -Eine Übersicht für den Arbeits-Alltag haben wir auch hier nochmal zusammengestellt. 

    Wirtschaftliche Auswirkungen

    und welche unterstützenden Möglichkeiten gibt es?
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