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Vorerst sind bis Ende November körpernahe Dienstleistung weitestgehend untersagt. Ausnahmen gelten für Thüringen und Sachsen-Anhalt. Beratungsleistungen und das Zeigen von Selbsthilfeübungen bleibt erlaubt, solang der Abstand und die Hygieneregeln eingehalten werden können.

Unter folgendem Link haben wir aktuelle Informationen zusammengefasst. >> Klick hier <<

Im Rahmen des erneuten Lockdowns im November 2020, hat der Staat weitere Förderungen und Wirtschaftshilfen beschlossen. Alle Infos dazu aktualisieren wir hier für dich: >> klick hier <<

3 – Corona Handlungsschema in der Praxis

Abschätzung vor der Arbeit

Personen mit Erkältungssymptomen

Kläre am besten schon vorher telefonisch ab, ob Erkältungssymptome vorhanden sind. Schütze dich und andere und verschiebe den Termin, falls Erkältungssymptome vorhanden sind. Stelle AUCH die nachfolgenden Fragen, wenn Erkältungssymptome vorhanden sind.

Die richtigen Fragen stellen und reagieren

Befrage vor den Anwendungen (am besten schon vorher telefonisch) nach dem vorgegebenen Schema des Robert-Koch-Instituts:

  1. Hat die Person grippeähnliche Symptome (z.B. Fieber, Husten, infektbedingte Atemnot)?
  2. War die Person innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet? Risikogebiete hier einsehen.
  3. Hatte die Person innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem nachweislich Coronavirus-Erkrankten?

Wurde Frage 1 mit JA beantwortet UND eine oder beide der Fragen 2 und 3 wurde mit Ja beantwortet, bitten die Person sich in häusliche Quarantäne zu begeben und informiere das örtliche Gesundheitsamt. Findet das Gespräch persönlich statt, sollten außerdem beide Personen umgehend entsprechende Atemschutzmasken anlegen und das Gesundheitsamt informiert werden. Dein zuständiges Gesundheitsamt findest du hier.

Wurden die Frage 1 mit NEIN beantwortet aber die Fragen 2. und/oder 3. mit JA, bitte die Person sich in häusliche Quarantäne zu begeben und sich telefonisch mit dem Hausarzt und/oder der unabhängigen Patientenberatung in Verbindung zu setzten:  0800/ 011 77 22 .

Werden die Fragen mit NEIN beantwortet, kann die Anwendung stattfinden.

Nutze auch die Grafiken der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum ausdrucken und aushängen für Mitarbeiter und Klienten. Diese findest du hier.

Personen aus der Risikogruppe schützen

Schütze Personen aus der Risikogruppe. Risikogruppen sind vor allem Ältere mit steigendem Risiko ab 50 - 60 Jahren. Aber auch Raucher, Schwangere und Personen mit schweren Vorerkrankungen (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankung, Atemwegserkrankung, Krebserkrankung, Immunschwäche). Wie schütze ich die Risikogruppe?

1. Schätze ein ob die Anwendung für die Gesundheit aktuell notwendig? Wenn nicht, verschiebe den Termin. Wenn die Anwendung notwendig ist, dann informiere die Person (am besten telefonisch) über das Risiko und die aktuelle Situation und hole dir ein Einverständis für dein Arbeit. Wenn du kein Einverständnis bekommst, dann solltest du auch nicht mit dieser Person arbeiten.
2. Wenn du ein Einverständnis erhalten hast, kannst du unter Einhaltung erweiterter Hygienevorkehrungen arbeiten.

Vorgehen bei der Arbeit und Umgang mit Personen

Informieren

Klären Sie Personen über das Virus sowie Risiken und Krankheitssymptome auf.
Die Mehrzahl der Erkrankten zeigt einen milden Verlauf ähnlich einer Erkältung. Typische Symptome sind:

  • Fieber
  • trockener Husten
  • Schnupfen
  • Atemprobleme
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Übelkeit und Durchfall (vereinzelt)
Nutze auch die Grafiken der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum ausdrucken und aushängen für Mitarbeiter und Klienten. Diese findest du hier.

Hand- und sonstige Hygiene

Handhygiene für alle Beteiligten vor Behandlungsbeginn und nach Behandlungsende!

Dazu gehört auch das Bereitstellen von Desinfektion für Klienten und Mitarbeiter vor und nach der Behandlung und die Desinfektion und Reinigung der Geräte und Liegen vor und nach jeder Behandlung und natürlich die Einhaltung der Handhygiene und der Hustenetikette (Husten oder Niesen in die Ellenbeuge oder ein Einmaltaschentuch, NICHT in die Hände).

- Hinweise zur Handhygiene
Die Handhygiene muss sowohl vom Behander als auch vom Klienten vor UND nach jeder Behandlung durchgeführt werden!

Seife die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denke auch an die Fingernägel. Für das waschen sollten Flüssigseife und Einmalhandtücher bereitstehen.

Eine gründliche Handwäsche dauert zwischen 20 und 30 Sekunden. Besser länger als kürzer. Seife ist nämlich ähnlich wirksam gegen Viren und Bakterien wie Desinfektkionsmittel, aber um diesen Effekt entfalten zu können, braucht die Seife eine gewisse Zeit zum Einwirken und der Vorgang sollte möglichst durch gründliches Einseifen und Schrubben der Hände mechanisch unterstützt werden.

Allerdings kann ein regelmäßiges Händewaschen mit Seife die Haut stark austrocknen. Deswegen ist es ratsam die Hände auch regelmäßig einzucremen und/oder auf ein als "viruzid" gekennzeichnetes Desinfektionsmittel umzustellen.

Weitere wichtige Punkte

  • Wenn du einen Wartebereich hast, strukturiere deine Termine möglichst so, dass nur eine Person im Wartebereich sitzt und sorge für genügend Abstand.
  • Nach jedem Termin, alle Kontaktflächen wie Türklinken, Wasserhähne und Geräte reinigen und desinfizieren.
  • Nach Möglichkeit eine regelmäßige und großzügige Belüftung der Räume sicherstellten
  • Arbeiten mit Handschuhen und Mundschutz, sofern verfügbar und wenn ein ausreichender Abstand nicht gewährleistet werden kann. In jedem Falle bei Personen der Risikogruppe
  • Bei der Arbeit mit bekannten Risikogruppen auf besonders auf die Hygieneanforderungen achten und ggf. einen separaten Raum dafür bereithalten
  • Halte außerhalb der Anwendungen, z.B. bei Vor- und Nachbesprechungen, möglichst 1 - 2 Meter Abstand, in jedem Falle bei nießenden oder hustenden Personen.
  • Halte die Hände vom Gesicht fern – vermeide es nach Möglichkeit, mit den Händen Mund,
    Augen oder Nase zu berühren.
  • Vermeide Körperkontakt (Händeschütteln, Umarmung, etc) und fasse Türklinken, Mischbatterien und Therapiegeräte so selten wie möglich an. Öffne Türen wenn möglich mit dem Ellenbogen.

Umgang mit Risikogruppen

Nochmal zusammengefasst zusätzlich Maßnahmen für den Umgang mit Risikogruppen

  • Aufklärung über Risiken (sofern möglich bereits vorher telefonisch) und unbedingt Einholung einer Einverständniserklärung vor Behandlungsbeginn, sonst Termin verschieben.
  • Arbeiten mit Handschuhen und Mundschutz, verschieben falls nicht vorhanden
  • Bei der Arbeit mit bekannten Risikogruppen besonders auf die Hygieneanforderungen achten und ggf. einen separaten Raum dafür bereithalten

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